Archive for the ‘Staatsbürgerschaft’ Category

Unser Erfolg mit unserem Projekt in Annathur

Monday, January 28th, 2013

Humanium hat seit 2010 ein Projekt zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die Einwohner des Dorfes Annathur in Südostindien gestartet. Nach zwei Jahren Tätigkeit hat die Initiative die Erwartungen der Dorfbewohner erfüllt und Humanium ist stolz Ihnen die Ergebnisse mitteilen zu können!

Die Lebensqualität der Einwohner hat sich in den letzten 24 Monaten deutlich verbessert. Zur erfolgreichen Durchführung der Ziele, waren fünf Aktionsprogramme notwendig: Ausbildung, Mikrofinanz, Gesundheitswesen, Bürgerschaft und Umwelt.

Zahlreiche Interventionen und Öffentlichkeitsarbeit haben es ermöglicht dauerhaft die notwendigen Grundlagen in Ernährung, Gesundheit, Hygiene und auch im Kinderschutz, in der Verwaltung von Naturressourcen und im Respekt gegenüber der Umwelt einzuführen. Das Bürgerzentrum und unterschiedliche Komitees haben außerdem einen richtigen Zugang zu Information und Kommunikationsmitteln ermöglicht. Die Dorfbewohner kennen ihre Rechte und von welchen unterschiedlichen Diensten und Regierungsplänen sie profitieren können.

Die umgesetzten Verbesserungen sind bemerkenswert und die Zukunftsaussichten der Dorfbewohner sind deutlich besser.

Dank der vor Projektende durchgeführten Aktivitäten der Konsolidierung, wird der Fortschritt durch ehrenamtliche Strukturen und dem Komitee der Dorfentwicklung, welche Kontinuität und Dauerhaftigkeit garantieren, weiter geführt.

Im Namen aller Einwohner von Annathur dankt Ihnen Humanium für die Unterstützung und das Interesse, das Sie Annathur entgegenbringen. Danke!

Zur Unterstützung von anderen Humaniumprojekten, spenden Sie bitte!

Das Netz der ehrenamtlichen Helfer garantiert die Fortsetzung des Projektes in Eappakkam in Indien

Monday, January 14th, 2013

Wie bei den anderen Projekten hat Humanium versucht, ein Netz von ehrenamtlichen Helfern in Eappakkam zu schaffen, um das Projekt dauerhaft umsetzen zu können. Dieses Netz setzt sich vor allem aus dem Komitee für die Entwicklung des Dorfes, der Vereinigung der Eltern und Lehrkräfte, dem Komitee für eine gute gemeinschaftliche Politikführung und den Hilfsgruppen zusammen.

Eine der größten Herausforderungen eines Projektes ist die eigenverantwortliche Umsetzung durch die Gemeinschaft, vor allem in Hinsicht darauf, den Erfolg des Projektes zu garantieren. Die Kontinuität hat langfristig eine dauerhafte Auswirkung. Wenn die Bewohner einmal erkannt haben, wie wichtig die vorgenommenen Änderungen in ihrem Dorf sind, sind sie auch bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren, um das Projekt noch weiter zu entwickeln.

Innerhalb von 24 aktiven Monaten wird sich das Projekt Eappakkam eigenverantwortlich durch das Netz der ehrenamtlichen Helfer, die die Kontinuität und Dauerhaftigkeit garantieren, umsetzen. Das Netz wird sich aus mehreren Einheiten zusammensetzen, wozu auch das Komitee zur Entwicklung des Dorfes gehört.

Hand in Hand, unser operationeller Partner, wird die Fortschritte verfolgen und kontrollieren, um sicherzustellen, dass die Dorfbewohner die Hauptakteure der Entwicklung und deren Gemeinschaft bleiben. Stabilisierungsarbeiten diesbezüglich werden kurz vor Ende des Projektes vorgenommen.

Um das Projekt im Dorf Eappakkam zu unterstützen, bitten wir sie:

Die Einbeziehung der lokalen Führer ist unentbehrlich für den Erfolg der Projekte

Monday, October 22nd, 2012

In Keelpasar, Indien, nehmen die lokalen Führer direkt an den Projekten teil. In der Tat tragen die staatlichen Partner einen wesentlichen Teil für den Erfolg der Projekte bei.

Der Gemeinderat und der Präsident von Panchayat (Gemeindeverwaltung) sind motiviert und engagieren sich für die Weiterentwicklung des Dorfes.

Sie mobilisieren die Einwohner und stellen kostenlos Räumlichkeiten mit Stromversorgung zur Verfügung. Zu diesem Zweck wurde ein Abkommen unterschrieben.

„Während meines letzten Besuches in Indien habe ich insbesondere das Engagement des Dorfoberhauptes von Keelpasar geschätzt. Er setzt sich tagtäglich für die Weiterentwicklung seiner Gemeinde ein.

Sein Engagement ist unentbehrlich, um unsere Leute vor Ort zu unterstützen. Insbesondere da Keelpasar ein sehr armes und weit von den Hauptstraßen abgelegenes Dorf ist. Unter den Dorfbewohnern herrscht ein sehr großer Fatalismus.

Es ist eine enorme Hilfe für uns, auf die Unterstützung des Oberhauptes von Keelpasar zählen zu können.“ Olivier Soret, Präsident von Humanium

Damit dieses Projekt Form annehmen kann, brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir wären Ihnen sehr dankbar für eine Spende.

Humanium hilft Kindern aus dem Dorf Keelpasar in Indien

Monday, September 10th, 2012

Humanium reagiert auf den Hilferuf der Dorfbewohner von Keelpasar, wo ausreichende Gesundheitsversorgung, Bildung und das Verdienen des Lebensunterhalts tägliche Herausforderungen für Kinder und ihre Familien darstellen.

Auch die gesunde Entwicklung der Kinder ist beeinträchtigt, denn regelmäßige Einkommen der Familien fehlen und so sind die Kinder oft zur Arbeit gezwungen, um ihr Überleben zu sichern. Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist sehr begrenzt und mangelhafte Hygiene begünstigt die Ausbreitung von Krankheiten, die vor allem Jüngere treffen.

Frauen können oft nicht lesen und schreiben und haben keine Berufsausbildung. Sie sind abhängig von ihren Ehemännern und ihre Beteiligung an Familienentscheidungen und in der lokalen Politik ist trotz staatlicher Initiativen immer noch sehr gering.

Jeden Tag von neuem ist die Verfügbarkeit von sauberem Wasser für alle Bewohner Keelpasars ein Problem. Es mangelt im Dorf an Sauberkeit und die Arbeitsweise der Landwirte schädigt die Umwelt.

Das Ziel von Humanium ist es, gemeinsam mit Unterstützung der Dorfbewohner innerhalb von 24 Monaten die Bedingungen für eine umfassende und nachhaltige Entwicklung zu schaffen, sodass die Lebensbedingungen im Dorf deutlich verbessert werden.

Durch Schulungen, Sensibilisierungskampagnen, die Optimierung der verfügbaren Ressourcen, den Einsatz von fünf Förderprogrammen und die Vermittlung von Wissen können wir die Dorfbewohner in die Lage versetzen, die Entwicklung des Dorfes autonom fortzuführen.

Gemeinsam können wir nachhaltig helfen!

Sie können dieses Projekt gleich jetzt durch Ihre Online-Spende unterstützen.

Ein Projekt zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder und Dorfbewohner von Eappakkam in Indien

Monday, July 30th, 2012

Humanium reagiert auf einen Hilferuf der Dorfbewohner mit einem umfassenden 24-monatigen Projekt, darüber hinaus verfolgt das Dorf das Ziel, seine Autonomie weiter zu entwickeln.

 Die Situation der Kinder in Eappakkam ist besorgniserregend: beinahe die Hälfte der unter 5-jährigen Kinder ist von Unterernährung betroffen, was das Leben der Kinder gefährdet. Der Zugang zur Bildung bleibt problematisch, denn viele Familien haben nicht die Mittel, um ihre Kinder in die Schule gehen zu lassen. Außerdem ist die Schule des Dorfes ungenügend ausgestattet und es gibt nicht genügend Lehrkräfte. Ausserdemist die Krippebaufällig.

Auch der Alltag der Frauen ist schwierig in dem Dorf, da die Frauen Opfer zahlreicher Diskriminierungen und Angriffen sind. Jede zweite Frau kann weder lesen noch schreiben.

Die meisten Dorfbewohner leben mit weniger als 2 Dollar pro Tag. Die Landwirtschaft und die Tierzucht umfasst mehr als 70% der Wirtschaftstätigkeit der Dorfbewohner, aber der Zugang zu Ackerland und Investitionen genügt immer noch nicht, um die Bedürfnisse der Dorfbewohner zu befriedigen.

Das Projekt von Humanium verbindet für ein optimales Ergebnis die Kräfte der 5 Unterstützungsprogramme (Bildung, Mikrofinanzen, Gesundheit, Staatsbürgererziehung und Umwelt). Dieser ganzheitliche Ansatz strebt an, alle Gründe für die Probleme, mit denen die Dorfbewohner konfrontiert sind, zu beheben; und das, indem systematisch die Prioritäten und Bedürfnisse der Begünstigten integriert werden.

Auch Sie können radikal die Zukunft dieser Kinder und Frauen ändern.

Spenden Sie online, um dieses Projekt zu unterstützen.

Welttag gegen Kinderarbeit

Monday, June 11th, 2012

Am 12. Juni findet der Welttag gegen Kinderarbeit statt.

Man neigt oft dazu, zu glauben, dass diese Realität nicht existiert. Dennoch arbeiten noch heute mehr als 215 Mio. Kinder unter gefährlichen und erniedrigenden Bedingungen.

Die Hauptursache der Kinderarbeit ist die Armut. Im Kampf ums Überleben, fallen diese Kinder durch die Maschen der Gesellschaft und sind sich oft nicht bewusst, welchen Gefahren sie sich aussetzen und dass ihnen dabei ihre Freiheit verloren geht.

Heute müssen wir Schritt für Schritt für die Ausrottung der Kinderarbeit auf der ganzen Welt kämpfen. Wir bekräftigen hiermit unsere Überzeugung!

Es ist eine enorme Aufgabe, aber unser Wille existiert und darf nicht abschwächen. Wir haben die Pflicht, diesen Missstand zu bekämpfen, damit alle diese Kinder eine bessere Zukunft anstreben können.

Humanium engagiert sich auf diesem Wege, indem es Aktivitäten unterstützt, um das Bewusstsein für die Probleme der Kinderarbeit in den abgeschiedensten Regionen Indiens zu schärfen.

Von Anfang an haben die Projekte, die von der Organisation in diesem Land entwickelt wurden, Kinder dazu ermutigt, wieder in die Schule zu gehen.

Auch Sie können handeln, indem Sie diese Informationen weitergeben und Organisationen unterstützen, die für die Kinderrechte kämpfen.

Das Projekt im Dorf Sankarapuram ist ein Erfolg !

Monday, January 16th, 2012

2009 hat Humanium ein Hilfsprojekt mit dem Ziel der nachhaltigen Entwicklung des Dorfes Sankarapuram im Südosten Indiens ins Leben gerufen. Dieses Projekt ist nun beendet und wir sind stolz darauf,  allen , die dieses Projekt verfolgt oder unterstützt haben, zu verkünden, dass es in wirklicher Erfolg geworden ist !

Alle Ziele, die gemeinsam zwischen Humanium, den  lokalen Partnern und den Dorfbewohnern festgelegt wurden,  sind erreicht worden. Die Kombination von 6 Programm-Bestandteilen (Bildung, Mikrofinanzierung, Gesundheit, Umwelt,Menschrechte, teilhabende Demokratie) haben es ermöglicht, auf die Bedürfnisse der Dorfbewohner zu antworten, indem   den Problemen, mit denen die Kommune konfrontiert war, gesamheitlich begegnet wurde.

Das Dorf ist nun  frei von Kinderarbeit, alle Kinder sind heute eingeschult. Die Lebensbedingungen der Dorfbewohner haben sich verbessert, vor allem dank der Reduzierung von Armut, was durch ein Programm der Generierung von regelmässigen Einkünften ermöglicht wurde, unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit und des fairen Handels.  Das Level von Gesundheit und Hygiene wurde deutlich verbessert, vor allem bei den Frauen und den Kindern, die nicht mehr unter Mangelernährung leiden.

Wenn man die Einstellungen der Frauen von Sankarapuram vorher und nachher vergleicht zeigt sich der radikale Einfluss des Projekts.  In ihrem Verhalten wird deutlich, dass sie Aktivisten  für ihr  eigenes Lebens geworden sind.  Dieser Einfluss wirkt  sich natürlich  auf das Leben der Kinder und der anderen Dorfbewohner aus, die ein gesünderes Leben führen.

Das Dorf verfolgt seine Entwicklung heute ganz autonom !

Im Namen der Dorfbewohner und der Kinder von Sankarapuram  drückt   das Team von Humanium seine ganze Anerkennung   und  seine tiefe Dankbarkeit gegenüber  allen denjenigen aus, die das Projekt unterstützt habe.

 

Treffen der Partnerschaftlichen Gemeinschaft

Monday, August 29th, 2011

Im Dorf Annathur in Indien, in dem Humanium seit 2010 eine dauerhafte Entwicklung unterstützt, haben , seit der Einführung des Projekts , 3 Treffen stattgefunden.

Die Unterstützung von Humanium ist partnerschaftlich ausgerichtet. Das Projekt wird durch die Dorfbewohner bestimmt und sie sind darin die Hauptakteure. Damit die Bewohner selbstständig auswählen, welche Aktivitäten im Dorf entstehen sollen, wurden Treffen zur Schulung und zur entsprechenden Verpflichtung organisiert.


Spielerische Methoden ermöglichen den Dorfbewohnern, sich der umfassenden Gestaltung ihres Dorfes, der Funktionsweise, der aufgetauchten Probleme usw. bewusst zu werden.

Wenn die Probleme einmal beschrieben, aufgeworfen und erkannt sind, schlägt die Gemeinschaft Lösungen vor und die Unterstützer der Gesellschaft bestimmen mit den Dorfbewohnern deren Gewichtung und die möglichen durchzuführenden Handlungen, damit man den Bedürfnissen aller gerecht wird.

Im Dorf Annathur in Indien, in dem Humanium seit 2010 eine dauerhafte Entwicklung unterstützt, haben , seit der Einführung des Projekts , 3 Treffen stattgefunden.

Kinder erhalten Informatik-Diplom in Annathur

Monday, May 23rd, 2011

Humanium bietet mit seinem Programm Staatsbürgererzieung den Kindern des Dorfes Annathur im Südosten Indiens Informatikkurse an.

Um die Kompetenzen der Kinder zu verbessern und ihnen zu die Möglichkeit zu geben, die Informatik-Grundkenntnisse zu gebrauchen, bieten Humanium und seine Partner vor Ort Bildungskurse in Informatik an, die den Kindern ermöglichen, ein erstes Bildungszertifikat zu erhalten.

Später soll ein Bürgerzentrum im Dorf errichtet und ein Zugangsort zu Informatik-Tools für alle Bewohner von Annathur angeboten werden.

Neues Projekt in Azakusamudram

Monday, January 24th, 2011

Humanium startet ein neues ganzheitliches Projekt für nachhaltige Entwicklung zur Unterstützung der Dorfbewohner von Azakusamudram im Südosten Indiens.

24 Monate lang werden Humanium und Mitwirkende vor Ort das Dorf Azakusamudram in der Umsetzung 7 komplementärer Hilfsprogramme unterstützen, welche die Bereiche Bildung, Gesundheit, Mikrofinanzierung, Menschenrechte, Zivilgesellschaft und Frieden umfassen.

Hauptanliegen des Projekts ist die Stärkung der Rechte von Kindern, sowie die Befähigung der Dorfgemeinschaft zur Eigenversorgung und somit selbstbestimmten Entwicklung.

Auf dem kleinen Ort Azakusamudram im südindischen Staat Tamil Nadu lastet große Armut. Ein Großteil seiner 770 Bewohner ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Das wichtigste Anliegen ist eine Grundversorgung im Gesundheits- und Bildungsbereich. Die Kinder können keine Schule besuchen. Um neue EInnahmequellen zu erschließen, benötigen die Dorfbewohner sowohl Ressourcen als auch zusätzliche Bildungs- und Ausbildungsangebote. Hinzu kommt der fehlende Zugang zu grundlegenden Informationen über Hygiene, umweltschonenden Umgang mit Ressourcen und sogar den Rechten, auf welche sie sich berufen könnten.

Der Dringlichkeit der Bedürfnisse der Dorfgemeinschaft kann mit unserem ganzheitlichen Entwicklungshilfeansatz am besten begegnet werden. Um die Armut des Dorfes zu mildern und Grundrechte durchzusetzen arbeiten Humanium und seine Unterstützer vor Ort eng mit den Repräsentanten des Dorfes zusammen.