{"id":1509,"date":"2013-07-16T13:48:30","date_gmt":"2013-07-16T13:48:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.humanium.org\/de\/?page_id=1509"},"modified":"2024-11-30T13:31:57","modified_gmt":"2024-11-30T13:31:57","slug":"selbstmord","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/selbstmord\/","title":{"rendered":"Selbstmord bei Kindern und Jugendlichen\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In den letzten Jahren gab es einen alarmierenden und dramatischen Anstieg an Selbstmordversuchen bei Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt. Sozialer und wirtschaftlicher Druck, die Corona-Pandemie, gesundheitliche Probleme k\u00f6rperlicher und mentaler Art, Missbrauchs- und Gewalterfahrungen, Trauma in der Familie, Leistungsdruck in der Schule oder im Studium und Probleme mit der sexuellen Orientierung sind einige relevante Faktoren, die Kinder und Jugendliche dazu bringen, Selbstmord zu begehen oder Selbstmordgedanken zu haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18176\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_662071522-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Definition von Selbstmord<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Selbstmord ist ein Tod, der durch \u201eselbstgesteuertes, verletzendes Verhalten mit der Absicht, zu sterben\u201c verursacht wird (Nationwide Children\u2018s, ebd.) Ein Selbstmordversuch liegt vor, wenn die gleichen Kriterien statt zum Tod zu einer nicht-t\u00f6dlichen Verletzung f\u00fchren (Nationwide Children\u2018s, ebd.). Vor dem Selbstmordversuch denken Jugendliche vielleicht \u00fcber Selbstmord nach oder ziehen ihn in Erw\u00e4gung. In diesem Fall spricht man von Suizidgedanken (John Hopkins Medicine, ebd.)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weltweite Verbreitung und Trends&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sch\u00e4tzt, dass es weltweit pro Jahr zu \u00fcber 700.000 Selbstmorden kommt (WHO, 2023). Wegen der unterschiedlichen Qualit\u00e4t der Forschung im Bereich Selbstmord weltweit ist dies wahrscheinlich nur ein Richtwert. Nur 80&nbsp;Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen sammeln Registrierungsdaten, die zur Einsch\u00e4tzung der Verbreitung von Selbstmord verwendet werden k\u00f6nnen (WHO, 2023). Wegen der sp\u00e4rlichen Datenlage, der chronischen Untererfassung und der Fehlklassifikation von Selbstmorden sind alle Statistiken zu Selbstmord nur mit Vorbehalt zu sehen (WHO, 2023).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstmord ist vor allem in den j\u00fcngeren Altersklassen verbreitet und ist die zweith\u00e4ufigste Todesursache bei <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kindern<\/a> zwischen 10 und 14 Jahren (Cammarata, 2023). Selbstmord ist die vierth\u00e4ufigste Todesursache bei 15- bis 29-J\u00e4hrigen (World Health Organization, 2023). Bei 15- bis 24-J\u00e4hrigen ist es die dritth\u00e4ufigste Todesursache (John Hopkins Medicine, ebd.). Selbstmord kommt bei \u00e4lteren Jugendlichen h\u00e4ufiger vor als bei j\u00fcngeren (Lovero, Santos et. al., ebd.)<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Jungen ist es viermal wahrscheinlicher als bei M\u00e4dchen, dass sie an Selbstmord sterben. Bei M\u00e4dchen kommt es dagegen h\u00e4ufiger zu Selbstmordversuchen als bei Jungen (John Hopkins Medicine, ebd.). Daten weisen au\u00dferdem global auf einen allm\u00e4hlichen R\u00fcckgang des Alters beim Selbstmord seit Mitte des 20. Jahrhunderts hin (Solomon, 2022). B<\/p>\n\n\n\n<p>asierend auf geographischer Verbreitung sind die Selbstmordraten pro 100.000 Einwohnern in L\u00e4ndern mit niedrigem und mittlerem Einkommen am h\u00f6chsten. Die h\u00f6chsten Raten gibt es in <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/lesotho\/\">Lesotho<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/guyana\/\">Guyana<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/swasiland\/\">Eswatini<\/a> (World Population Review, 2023). Unter den L\u00e4ndern mit den h\u00f6chsten Einkommen haben die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vereinigten-staaten-von-amerika\/\">Vereinigten Staaten von Amerika<\/a> die h\u00f6chste Selbstmordrate pro 100.000 Einwohnern. Bei einer von 5 Frauen und einem von 10 M\u00e4nnern unter 25 Jahren tritt eine klinisch diagnostizierte schwere <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/eine-pandemie-in-einer-anderen-pandemie-die-zunehmende-psychische-krise-von-jugendlichen-in-den-vereinigten-staaten\/\">depressive<\/a> Episode auf (Prinstein, 2022).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Risikofaktoren<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Verschiedene Risikofaktoren k\u00f6nnen die Wahrscheinlichkeit erh\u00f6hen, dass ein Jugendlicher versucht, sich das Leben zu nehmen, oder sich das Leben nimmt. Die Hauptfaktoren sind unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der k\u00f6rperliche und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/eine-pandemie-in-einer-anderen-pandemie-die-zunehmende-psychische-krise-von-jugendlichen-in-den-vereinigten-staaten\/\">psychische<\/a> Gesundheitszustand<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18175\" style=\"width:388px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2170756605-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bei jungen Menschen, die unter physischen oder <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/eine-pandemie-in-einer-anderen-pandemie-die-zunehmende-psychische-krise-von-jugendlichen-in-den-vereinigten-staaten\/\">psychischen<\/a> Problemen leiden, besteht ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr psychische St\u00f6rungen und Selbstmord. Laut Sch\u00e4tzungen haben 95&nbsp;% der Menschen, die durch Selbstmord sterben, zum Todeszeitpunkt eine psychische St\u00f6rung (Cammarata, 2023). Studien aus dem <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vereinigteskonigreich\/\">Vereinigten K\u00f6nigreich<\/a> aus dem Jahr 2016 zeigten, dass \u00fcber 35&nbsp;% der Kinder und Jugendlichen, die Selbstmord begangen hatten, vor ihrem Tod medizinische Hilfe wegen ihrer physischen Gesundheit in Anspruch nahmen (University of Manchester, 2016).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Fast die H\u00e4lfte der 11- bis 16-J\u00e4hrigen im <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vereinigteskonigreich\/\">Vereinigten K\u00f6nigreich<\/a>, die an einer psychischen St\u00f6rung litten, haben sich entweder selbst verletzt oder haben versucht, Selbstmord zu begehen (Royal College of Pediatrics and Health, 2021). Die Pr\u00e4valenz von physischen und psychischen Erkrankungen erh\u00f6ht die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr psychische St\u00f6rungen und macht junge Menschen anf\u00e4lliger f\u00fcr Misshandlung, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/mobbing-in-der-schule\/\">Mobbing<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">Missbrauch<\/a>. Dieses Risiko erh\u00f6ht sich f\u00fcr Menschen, die an einer langfristigen oder chronischen psychischen oder physischen Erkrankung leiden, wie zum Beispiel schwere psychiatrische St\u00f6rungen oder <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-und-aids\/\">HIV<\/a> (Lovero, Santos et. al., 2023).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sozio\u00f6konomischer Status<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcber 70&nbsp;% der weltweiten Selbstmorde geschehen in L\u00e4ndern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen (WHO, 2023). Laut Sch\u00e4tzungen steigt diese Zahl f\u00fcr Tode durch Selbstmorde bei Jugendlichen auf 90&nbsp;% an (Lovero, Santos et. al., 2023). Der Mangel an Ressourcen schr\u00e4nkt die Verf\u00fcgbarkeit und den Zugang zu <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-recht-auf-gesundheit\/\">Gesundheitsdienstleistungen<\/a> ein. Durch die Verweigerung des Zugangs zu Essen und anderen grundlegenden Dienstleistungen kommt es zu Verzweiflung, was mit einer h\u00f6heren Pr\u00e4valenz von Selbstmorden in Verbindung gebracht werden kann (Lovero, Santos et. al., 2023).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kulturelle Faktoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Kulturelle Normen, Praktiken, Werte und Erwartungen k\u00f6nnen zu einer stressigen Umgebung und damit zu einer Erh\u00f6hung der Selbstmordrate bei Jugendlichen f\u00fchren. <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/die-kinder-sudkoreas\/\">S\u00fcdkorea<\/a> hat beispielsweise die vierth\u00f6chste Selbstmordrate der Welt, was vor allem auf die au\u00dferordentlich hohe Selbstmordrate bei Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Diese wird mit schulischem Leistungsdruck und der Schande, die Familien bei Jugendlichen mit Alkoholproblemen bef\u00e4llt, in Verbindung gebracht (World Population Review, 2023).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Missbrauch, Gewalt und Vernachl\u00e4ssigung<\/h3>\n\n\n\n<p>Misshandlung kann bei Kindern und Jugendlichen zu psychischen St\u00f6rungen und in den extremsten F\u00e4llen zum Selbstmord f\u00fchren. Fast 20&nbsp;% aller Selbstmorde im <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vereinigteskonigreich\/\">Vereinigten K\u00f6nigreich<\/a> konnten mit Missbrauch und Vernachl\u00e4ssigung in Verbindung gebracht werden (University of Manchester, 2016). Weltweit gelten Missbrauch und Vernachl\u00e4ssigung als einer der wichtigsten Risikofaktoren f\u00fcr Selbstmord bei Jugendlichen (Lovero, Santos et. al., 2023).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zugang zu Schusswaffen<\/h3>\n\n\n\n<p>In L\u00e4ndern, in denen man leichter Zugang zu Schusswaffen hat, ist dieser Zugang eine der Hauptrisikofaktoren f\u00fcr Selbstmorde bei jungen Menschen. In den <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vereinigten-staaten-von-amerika\/\">USA<\/a> werden fast 60&nbsp;% aller Selbstmorde mit Schusswaffen begangen (Cammarata, 2023). Bei den Selbstmorden von Jugendlichen liegt diese Zahl bei \u00fcber 50&nbsp;% (John Hopkins University, ebd.).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Trauma in der Familie, Trauer und Selbstmord<\/h3>\n\n\n\n<p>Es wurde nachgewiesen, dass Selbstmorde \u00f6fter bei Kindern vorkommen, in deren Familien es F\u00e4lle von Depressionen oder Selbstmorden gibt (Cammarata, 2023). Jugendliche, die den Verlust eines wichtigen Menschen erleiden, sind auch anf\u00e4llig f\u00fcr Suizidgedanken. Bei \u00fcber 25\u00a0% der Selbstmordversuche im <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vereinigteskonigreich\/\">Vereinigten K\u00f6nigreich<\/a> spielt Trauer eine Rolle (University of Manchester, 2016). <\/p>\n\n\n\n<p>In allen L\u00e4ndern mit mittlerem und niedrigem Einkommen wurden negative Erfahrungen in der Kindheit, schwache Bindungen und famili\u00e4re Konflikte als die wichtigsten sozio\u00f6kologischen Faktoren identifiziert, die das Selbstmordrisiko bei jungen Menschen erh\u00f6hen (Lovero, Santos et. al., 2023).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geschlechtsidentit\u00e4t und sexuelle Orientierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Kinder und Jugendliche, die sich innerhalb ihrer Gemeinschaft mit einer sexuellen Minderheit identifizieren, riskieren Ausgrenzung und Misshandlungen, was zu einem erh\u00f6hten Selbstmordrisiko f\u00fchren kann (Cammarta, 2023). <\/p>\n\n\n\n<p>In einer Studie, die von der Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation \u201eJust Like Us\u201c zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 durchgef\u00fchrt wurde, wurden 2.934 Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren, die sich als <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/lgbtq-kinder\/\">LGBTQIA+<\/a> sehen, befragt. 68\u00a0% von ihnen hatten schon einmal Selbstmordgedanken. Bei 74\u00a0% der Jugendlichen, die sich selbst als lesbisch definierten, und bei 77\u00a0% der Jugendlichen, die sich als transgender definierten, war es laut Studie wahrscheinlicher, dass sie Selbstmordgedanken hatten (Storer, 2021).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem fand die Studie heraus, dass fast ein Drittel der Jugendlichen aus der LGBTQIA+-Community sich selbst verletzt hatten. Bei Jugendlichen au\u00dferhalb dieser Gruppe waren es nur 9\u00a0%. Bei schwarzen <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/lgbtq-kinder\/\">Jugendlichen aus der LGBTQIA+-Community<\/a> hatten 89\u00a0% schon einmal Selbstmordgedanken. Im Vergleich dazu sind es bei wei\u00dfen Jugendlichen aus der LGBTQIA+-Community 67\u00a0%. <\/p>\n\n\n\n<p>Jugendliche aus der LGBTQIA+-Community berichteten, dass sie sich aufgrund von Homophobie, Transphobie und verbalen Angriffen von Lehrern und anderen Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen in der Schule nicht sicher f\u00fchlen w\u00fcrden, was zu Depressionen und vermehrten Selbstmordgedanken f\u00fchrte (Storer, 2021).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schulischer Leistungsdruck und Mobbing<\/h3>\n\n\n\n<p>Jugendliche, die in der Schule schulischem Druck und Misshandlungen ausgesetzt sind, haben ein erh\u00f6htes Selbstmordrisiko<em>. <\/em>\u00dcber ein Viertel der Jugendlichen, die 2016 im Vereinigten K\u00f6nigreich Selbstmord begingen, hatten zum Todeszeitpunkt Pr\u00fcfungen oder haben ihre Pr\u00fcfungsergebnisse erfahren (University of Manchester, 2016). Extreme Formen von Mobbing k\u00f6nnen psychische Probleme ausl\u00f6sen und junge Menschen dazu bringen, Selbstmord zu begehen. Im Vereinigten K\u00f6nigreich k\u00f6nnen 22&nbsp;% der Selbstmordversuche bei Jugendlichen mit <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/mobbing-in-der-schule\/\">Mobbing<\/a> in Verbindung gebracht werden (University of Manchester, 2026).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anzeichen f\u00fcr das Suizidrisiko<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei Kindern und Jugendlichen sieht man oft \u00e4hnliche Tendenzen, wenn sie Selbstmordgedanken haben. Diese Warnsignale k\u00f6nnen Familien, Betreuungspersonen und wichtige Institutionen dabei unterst\u00fctzen, Suizidrisiken zu erkennen und zu vermindern. Diese Anzeichen k\u00f6nnen grob in folgende Bereiche eingeteilt werden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Selbstmord\u00e4u\u00dferungen \u2013 junge Menschen, die Selbstmordgedanken haben, zeigen diese Absicht oft durch ihr Handeln. Das k\u00f6nnen zum Beispiel Abschiedsbriefe oder Bilder sein, oder verbale \u00c4u\u00dferungen, die entweder darauf schlie\u00dfen lassen oder die deutlich machen, dass sie nicht l\u00e4nger weiterleben wollen (John Hopkins Medicine., ebd.). In offensichtlicheren F\u00e4llen k\u00f6nnen sich Selbstmordtendenzen durch Selbstverletzung zeigen (Rodway, Tham et. al., 2022). Selbstmord\u00e4u\u00dferungen sind nicht immer so offensichtlich. 2016 wurde im <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vereinigteskonigreich\/\">Vereinigten K\u00f6nigreich<\/a> bei \u00fcber einem Viertel der Kinder und Jugendlichen, die Selbstmord begangen hatten, ein Zusammenhang zwischen dem Selbstmord und der Internetnutzung ermittelt (University of Manchester, 2016).<\/li>\n\n\n\n<li>Drastische Verhaltens\u00e4nderung \u2013 Kinder und Jugendliche, die Selbstmordgedanken haben, zeigen oft in allt\u00e4glichen Situationen deutliche Ver\u00e4nderungen in ihrem Verhalten. Das k\u00f6nnen beispielsweise Ver\u00e4nderungen beim Ess- und Schlafverhalten, bei Freizeitaktivit\u00e4ten und Hobbys oder im k\u00f6rperlichen Erscheinungsbild sein (John Hopkins Medicine, ebd.). In den offensichtlichsten F\u00e4llen zeigen diese Kinder und Jugendlichen unbesonnene und r\u00fccksichtslose Verhaltensmuster und es f\u00e4llt ihnen schwer, ihre Gef\u00fchle zu kontrollieren (New York State Department of Health, ebd.).&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Tendenzen zu Desinteresse \u2013 Jugendliche, die Selbstmordgedanken haben, ziehen sich oft aus ihren Gemeinschaften zur\u00fcck, da ihr geistiger und emotionaler Zustand dazu f\u00fchrt, dass sie sich vom Alltag abgeschnitten f\u00fchlen. Dieses Zur\u00fcckziehen kann verschiedene Formen annehmen. In weniger offensichtlichen F\u00e4llen zeigt es sich in schlechten schulischen Leistungen, im R\u00fcckzug von Freunden und Familie und daran, dass auf Lob nicht mehr reagiert wird (John Hopkins Medicine, ebd.). In extremeren F\u00e4llen kommt es dazu, dass pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde weggegeben werden und die Konzentration nachl\u00e4sst (John Hopkins Medicine, ebd.).&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-und-sucht\/\">Substanzmissbrauch<\/a> \u2013 Drogenmissbrauch und der Missbrauch anderer Substanzen kann einer der Hauptindikatoren f\u00fcr die Verzweiflung und die Realit\u00e4tsflucht von Jugendlichen und ein Indikator f\u00fcr m\u00f6gliche Selbstmordtendenzen sein. Drogen- und Alkoholabh\u00e4ngigkeit k\u00f6nnen das Suizidrisiko sowohl vergr\u00f6\u00dfern als auch ein Indikator daf\u00fcr sein (New York State Department of Health, ebd.).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Globale Reaktionen&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Um die Selbstmordraten umfassend zu reduzieren, m\u00fcssen L\u00e4nder und Regionen das Problem aus verschiedenen, sich gegenseitig erg\u00e4nzenden Perspektiven betrachten und angehen. Hierzu geh\u00f6ren:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18174\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/shutterstock_2209483491-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Forschungsarbeit \u2013 es muss mehr geforscht werden, um Selbstmord bei Jugendlichen auf nationaler und internationaler Ebene besser zu verstehen. Diese Forschungsarbeit kann L\u00e4nder dar\u00fcber informieren, wie sie die sozio\u00f6konomischen und kulturellen Besonderheiten dieser Herausforderung in ihrem Land angehen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Bewusstseinsschaffung und Bildung \u2013 Wir brauchen mehr M\u00f6glichkeiten, um auf globaler Ebene ein Bewusstsein f\u00fcr die Pr\u00e4valenz von Selbstmorden bei Jugendlichen zu schaffen. Der Welttag der Suizidpr\u00e4vention ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie L\u00e4nder sich \u00fcber Erfahrungen und Lehren austauschen k\u00f6nnen, um dann Best Practices zu etablieren (WHO, 2023). Auf nationaler Ebene muss die Bev\u00f6lkerung aufgekl\u00e4rt werden \u00fcber die Pr\u00e4valenz, Risiken und Indikatoren von Selbstmord bei Kindern, damit dieses Problem angegangen werden kann.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Nationale Pr\u00e4ventionsstrategien &#8211; Forschungsergebnisse der WHO zeigen, dass es erhebliche Diskrepanzen bei den Kapazit\u00e4ten auf nationaler Ebene gibt, die junge Menschen mit Selbstmordtendenzen unterst\u00fctzen. Von den 157&nbsp;L\u00e4ndern, die zum Thema Selbstmordpr\u00e4vention befragt wurden, haben nur 90 an der Studie teilgenommen und nur knapp \u00fcber ein Viertel hatte schon Aktionspl\u00e4ne zur Bek\u00e4mpfung von Selbstmord (WHO, 2014). Das Fehlen von nationalen Strategien verhindert, dass L\u00e4nder eine umfassende und einheitliche Antwort auf Suizidrisiken liefern (WHO, 2014). Dies erm\u00f6glicht es auch bestimmten Sektoren, sich der Verantwortung f\u00fcr ihre Rolle bei der Erh\u00f6hung des Selbstmordrisikos bei Kindern zu entziehen, z. B. der Videospielindustrie, Technologieunternehmen und Medienorganisationen (The US Surgeon General\u2019s Advisory, 2021).&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Training und Aufbau von Kapazit\u00e4ten \u2013 bestimmte Sektoren und Personen, die Verantwortung gegen\u00fcber Kindern tragen, ben\u00f6tigen eine Spezialausbildung, um Kinder und Jugendliche mit Selbstmordgedanken zu sch\u00fctzen. Dazu geh\u00f6ren Eltern und Betreuungspersonen, Lehrpersonal, Gesundheitsdienstleister und Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen. Wenn Menschen, die t\u00e4glich Kontakt zu Kindern haben, in der Erkennung von suizidalen Tendenzen nicht ausgebildet sind, besteht das Risiko, dass die wichtige Hinweise nicht erkennen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Leicht zug\u00e4ngliche Beratungsstellen und Sozialf\u00fcrsorgesysteme \u2013 Kinder und Jugendliche, die Selbstmordgedanken haben, ben\u00f6tigen die Hilfe einer Vielzahl von sozialen Diensten, die sie bei der \u00dcberwindung ihrer psychischen Probleme unterst\u00fctzen. Dazu k\u00f6nnen Hilfsdienste und Hotlines, Krankenhausaufenthalte oder -einrichtungen, Therapiem\u00f6glichkeiten und Fokusgruppen geh\u00f6ren. F\u00fcr Kinder und Jugendliche ist es wichtig, dass sie vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten haben, sich zu \u00e4u\u00dfern und geh\u00f6rt zu werden.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><em><strong>Geschrieben von Vanessa Cezarita Cordeiro&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Intern Korrektur gelesen von Aditi Partha&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u00dcbersetzung von Katharina Haas<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Korrektur gelesen von Marie Podewski<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Zuletzt aktualisiert am 20. November 2023<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Referenzen:&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Appleby, L., Kapur, N., Shaw, J., Turnball, P., Windfuhr, K., Ibrahim, S., Rodway, C., &amp; Tham, S.. (2016, May). <a href=\"https:\/\/documents.manchester.ac.uk\/display.aspx?DocID=37568\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cSuicide by children and young people in England: National confidential inquiry into suicide and homicide by people with mental illness.\u201d<\/a> Retrieved from The University of Manchester, accessed on 17 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Cammarata, C. (2023, April). <a href=\"https:\/\/kidshealth.org\/en\/parents\/suicide.html#a_About_Teen_Suicide\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cAbout teen suicide.\u201d<\/a> Retrieved from Psychology Behavioral Health at Nemours Children\u2019s Health, accessed on 17 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Johns Hopkins Medicine. (2023). <a href=\"https:\/\/www.hopkinsmedicine.org\/health\/conditions-and-diseases\/teen-suicide\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cTeen suicide.<\/a>\u201d Retrieved from Johns Hopkins Medicine, accessed on 18 November 2023.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Lovero, K., Dos Santos, P., Come, A., Wainberg, M., &amp; Oquendo, M. (2023, May 13). <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC10182355\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cSuicide in global mental health.\u201d<\/a> Vol 25(6). Retrived from National Library of Medicine National Center for Biotechnology Information, accessed on 17 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Nationwide Children\u2019s. (2023). <a href=\"https:\/\/www.nationwidechildrens.org\/conditions\/suicidal-behaviors\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cSuicidal behaviors.\u201d<\/a> Retrieved from Nationwide Children\u2019s, accessed on 16 November 2023.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">New York State Department of Health. (n,d). <a href=\"https:\/\/www.health.ny.gov\/prevention\/injury_prevention\/children\/fact_sheets\/10-19_years\/suicide_prevention_10-19_years.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cSuicide prevention, children\u2019s ages 10 to 19 years.\u201d<\/a> Retrieved from New York State Department of Health, accessed on 17 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Prinstein, M. (2022, February 7). <a href=\"https:\/\/www.apa.org\/news\/press\/op-eds\/youth-mental-health-crisis\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cUS youth are in mental health crisis \u2013 we must invest in their care.\u201d<\/a> Retrieved from American Psychological Association, accessed on 16 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Rodway, C., Tham, S., Turnball, P., Kapur, N., &amp; Appleby, L. (2020, October 1). <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0165032720324666\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cSuicide in children and young people: can it happen without warning.\u201d Vol<\/a> 275. Retrieved from Journal of Affective Disorders, accessed on 16 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Royal College of Paediatrics and Child Health. (2021). <a href=\"https:\/\/stateofchildhealth.rcpch.ac.uk\/evidence\/mental-health\/suicide\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cSuicide.\u201d<\/a> Retrieved from Royal College of Paediatrics and Child Health, accessed on 18 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Solomon, A. (2022, April 4). <a href=\"https:\/\/www.newyorker.com\/magazine\/2022\/04\/11\/the-mystifying-rise-of-child-suicide\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cThe mystifying rise of child suicide, a family tragedy sheds light on a burgeoning mental-health emergency.\u201d<\/a> Retrieved from The New Yorker, accessed on 18 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Storer, R. (2021, May 17). <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/society\/2021\/may\/17\/lgbt-youths-twice-as-likely-to-contemplate-suicide-survey-finds\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cLGBT+ youths twice as likely to contemplate suicide, survey finds.\u201d<\/a> Retrieved from The Guardian, accessed on 7 January 2024.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">The U.S Surgeon General\u2019s Advisory. (2021). <a href=\"https:\/\/www.hhs.gov\/sites\/default\/files\/surgeon-general-youth-mental-health-advisory.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cProtecting youth mental health.\u201d<\/a> Retrieved from the U.S Surgeon General\u2019s Advisory, accessed on 17 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">World Health Organization. (2014). <a href=\"https:\/\/iris.who.int\/bitstream\/handle\/10665\/131056\/9789241564779_eng.pdf?sequence=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cPreventing suicide: a global imperative.\u201d<\/a> Retrieved from World Health Organization, accessed on 16 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">World Health Organization. (2023, August 28). <a href=\"https:\/\/www.who.int\/news-room\/fact-sheets\/detail\/suicide\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cSuicide.\u201d<\/a> Retrieved from World Health Organization, accessed on 17 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">World Health Organization. (n,d). <a href=\"https:\/\/www.who.int\/campaigns\/world-suicide-prevention-day\/2023\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cWorld suicide prevention day 2023: creating hope through action.\u201d<\/a> Retrieved from World Health Organization, accessed on 18 November 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">World population review. (2023). <a href=\"https:\/\/worldpopulationreview.com\/country-rankings\/suicide-rate-by-country\">\u201cSuicide rate by <\/a><a href=\"https:\/\/worldpopulationreview.com\/country-rankings\/suicide-rate-by-country\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">country<\/a><a href=\"https:\/\/worldpopulationreview.com\/country-rankings\/suicide-rate-by-country\"> 2023.\u201d<\/a> Retrieved from World population review, accessed on 18 November 2023.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahren gab es einen alarmierenden und dramatischen Anstieg an Selbstmordversuchen bei Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt. 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