{"id":2424,"date":"2013-08-30T14:14:45","date_gmt":"2013-08-30T14:14:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.humanium.org\/de\/?page_id=2424"},"modified":"2025-12-06T06:22:58","modified_gmt":"2025-12-06T06:22:58","slug":"erklarung-entwicklung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/erklarung-entwicklung\/","title":{"rendered":"Erkl\u00e4rung \u00fcber das Recht auf Entwicklung"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"color: #800000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-972\" title=\"ODT\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/fr\/wp-content\/uploads\/logo-odt.gif\" alt=\"\" width=\"28\" height=\"24\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-974\" title=\"WORD\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/fr\/wp-content\/uploads\/logo-word.gif\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"24\" \/><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Erkla\u0308rung-u\u0308ber-das-Recht-auf-Entwicklung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-973\" title=\"PDF\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/fr\/wp-content\/uploads\/logo-pdf.gif\" alt=\"\" width=\"24\" height=\"24\" \/><\/a>Erkl\u00e4rung \u00fcber das Recht auf Entwicklung<\/span><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #800000;\">Resolution 41\/128 der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 4. Dezember 1986 (volltext)<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Generalversammlung,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">eingedenk der Ziele und Grunds\u00e4tze der Charta der Vereinten Nationen bez\u00fcglich der Herbeif\u00fchrung einer internationalen Zusammenarbeit zur L\u00f6sung. internationaler Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller oder humanit\u00e4rer Art und zur F\u00f6rderung und Festigung der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten f\u00fcr alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">davon ausgehend, dass Entwicklung ein umfassender wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und politischer Prozess ist, der die st\u00e4ndige Steigerung des Wohls der gesamten Bev\u00f6lkerung und aller Einzelpersonen auf der Grundlage ihrer aktiven, freien und sinnvollen Teilhabe am Entwicklungsprozess und an der gerechten Verteilung der daraus erwachsenden Vorteile zum Ziel hat,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">in Anbetracht dessen, dass nach der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte jeder Mensch Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung hat, in welcher die in der Erkl\u00e4rung niedergelegten Rechte und Freiheiten voll i-enti-irklicht werden k\u00f6nnen,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">unter Hinweis auf den Internationalen Pakt \u00fcber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und den Internationalen Pakt \u00fcber b\u00fcrgerliche und politische Rechte,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">ferner unter Hinweis auf die entsprechenden \u00dcbereink\u00fcnfte, Konventionen, Resolutionen, Empfehlungen und sonstigen Instrumente der Vereinten Nationen und ihrer Sonderorganisationen zur ganzheitlichen Entwicklung des Menschen sowie zu Fortschritt und Entwicklung aller Volker im wirtschaftlichen und sozialen Bereich, einschlie\u00dflich der Instrumente zur Entkolor\u00fcalisierung, zur Verh\u00fctung von Diskriminierung, zur Achtung und Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sowie zur weiteren F\u00f6rderung der freundschaftlichen Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen Staaten im Sinne der Charta,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">unter Hinweis auf das Recht der V\u00f6lker auf Selbstbestimmung, kraft dessen sie das Recht haben, frei \u00fcber ihren politischen Status zu entscheiden und in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu gestalten,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">weiterhin unter Hinweis auf das Recht der V\u00f6lker, vorbehaltlich der einschl\u00e4gigen Bestimmungen der beiden Internationalen Menschenrechtspakte die volle und uneingeschr\u00e4nkte Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber alle ihre nat\u00fcrlichen Reicht\u00fcmer und Ressourcen auszu\u00fcben,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">eingedenk der Verpflichtung der Staaten nach der Charta, sich f\u00fcr die allgemeine Achtung und Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten f\u00fcr alle ohne jeden Unterschied wie den der Rasse, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, des Verm\u00f6gens, der Geburt oder des sonstigen Status einzusetzen,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">in der Auffassung, dass es zur Schaffung von Bedingungen beitragen w\u00fcrde, welche die Entwicklung gro\u00dfer Teile der Menschheit beg\u00fcnstigen, wenn die massiven und flagranten Verletzungen der Menschenrechte von V\u00f6lkern und Einzelpersonen beseitigt w\u00fcrden, die von Situationen betroffen sind, wie sie durch Kolonialismus, Neokolonialismus, Apartheid, alle Formen des Itassisinus und der rassischen Diskriminierung, Fremdherrschaft und ausl\u00e4ndische Besetzung, Aggression und die Bedrohung der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t, nationalen Einheit und territorialen Integrit\u00e4t Kriegsdrohungen verursacht werden,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">besorgt \u00fcber das Bestehen schwerwiegender Hindernisse f\u00fcr die Entwicklung sowie f\u00fcr die. volle Entfaltung von Menschen und V\u00f6lkern, unter anderem auf Grund der Vorenthaltung von b\u00fcrgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen hechten, sowie in der Auf\u00e4sstmg, dass alle Menschenrechte und Grundfreiheiten unteilbar und interdependent sind, dass der Realisierung, der F\u00f6rderung und dein Schutz der b\u00fcrgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen hechte iin Hinblick auf die F\u00f6rderung der Entwicklung gleiche Aufinerksanikcit und dringliche Beachtung geschenkt werden sollte und dass somit die F\u00f6rderung und Achtung bzw. die Wahrnehmung bestimmter Menschenrechte und Grundfr-eiheiten nicht als Rechtfertigung f\u00fcr die Vorenthaltung anderer Menschenrechte und Grundfreiheiten dienen kann,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">in der Auffassung, dass der Weltfrieden und die internationale Sicherheit wesentliche Elemente einer Verwirklichung des Rechts auf Entwicklung sind, erneut erkl\u00e4rend, dass zwischen Abr\u00fcstung und Entwicklung ein enger Zusammenhang besteht, dass Fortschritte im Abr\u00fcstungsbereich in erheblichem Ma\u00dfe zu Fortschritten im Entwicklungsbereich beitragen w\u00fcrden und dass die durch Abr\u00fcstungsma\u00dfnahmen freiwerdenden Ressourcen f\u00fcr die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und das Wohl aller V\u00f6lker, insbesondere der der Entwicklungsl\u00e4nder, eingesetzt werden sollten,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">davon ausgehend, dass der Mensch zentrales Subjekt des Entwicklungsprozesses ist und dass jede Entwicklungspolitik ihn daher zum Haupttr\u00e4ger und -nutznie\u00dfer der Entwicklung machen sollte,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">im Hinblick darauf, dass es Hauptverantwortung der jeweiligen Staaten ist, Bedingungen zu schaffen, die der Entwicklung von V\u00f6lkern und Einzelpersonen f\u00f6rderlich sind,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">sich dessen bewusst, dass auf internationaler Ebene unternommene Bem\u00fcihungen um die F\u00f6rderung und den Schutz der Menschenrechte mit Bem\u00fchungen um die Errichtung einer neuen internationalen Wirtschaftsordnung einhergehen sollten,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">in Bekr\u00e4ftigung dessen, dass das Recht auf Entwicklung ein unver\u00e4u\u00dferliches Menschenrecht ist und dass Gleichheit der Entwicklungschancen ein Vorrecht der Nationen wie auch der Einzelpersonen ist, aus denen die Nationen sich zusammensetzen,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">verk\u00fcndet die folgende Erkl\u00e4rung \u00fcber das Recht auf Entwicklung::<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 1<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Das Recht auf Entwicklung ist ein unver\u00e4u\u00dferliches Menschenrecht, kraft dessen alle Menschen und V\u00f6lker Anspruch darauf haben, in einer wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Entwicklung, in der alle Menschenrechte und Grundfreiheiten voll verwirklicht werden k\u00f6nnen, teilzuhaben, dazu beizutragen und daraus Nutzen zu ziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. Das Menschenrecht auf Entwicklung bedingt auch die volle Verwirklichung des Rechts der V\u00f6lker auf Selbstbestimmung, wozu vorbehaltlich der entsprechenden Bestimmungen der beiden Internationalen Menschenrechtspakte auch die Aus\u00fcbung ihres unver\u00e4u\u00dferlichen Rechts auf uneingeschr\u00e4nkte Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber alle ihre nat\u00fcrlichen Reicht\u00fcmer und Ressourcen geh\u00f6rt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><strong>Artikel 2<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Der Mensch ist zentrales Subjekt der Entwicklung und sollte aktiver Tr\u00e4ger und Nutznie\u00dfer des Rechts auf Entwicklung sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. Alle Menschen tragen einzeln und gemeinschaftlich Verantwortung f\u00fcr die Entwicklung, wobei der Notwendigkeit der uneingeschr\u00e4nkten Achtung ihrer Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie ihre Pflichten gegen\u00fcber der Gemeinschaft zu ber\u00fccksichtigen sind, die allein die freie und volle Entfaltung des Menschen gew\u00e4hrleisten kann, und sie sollten daher eine der Entwicklurig gem\u00e4\u00dfe politische, soziale und wirtschaftliche Ordnung f\u00f6rdern und sch\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">3. Die Staaten haben das Recht und die Pflicht, geeignete nationale Entwicklungspolitiken aufzustellen, die die stetige Steigerung des Wohls der gesamten Bev\u00f6lkerung und aller Einzelpersonen auf der Grundlage ihrer aktiven, freien und sinnvollen Teilhabe an der Entwicklung und an einer gerechten Verteilung der daraus erwachsenden Vorteile zum Ziel haben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 3<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Die Staaten tragen die Hauptverantwortung f\u00fcr die Schaffung nationaler und internationaler Bedingungen, die der Verwirklichung des Rechts auf Entwicklung f\u00f6rderlich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. Die Verwirklichung des Rechts auf Entwicklung erfordert die uneingeschr\u00e4nkte Achtung der Grunds\u00e4tze des V\u00f6lkerrechts betreffend die freundschaftlichen Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen Staaten im Sinne der Charta der Vereinten Nationen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">3. Die Staaten haben die Pflicht, miteinander zusammenzuarbeiten, um Entwicklung herbeizuf\u00fchren und Entwicklungshindernisse zu beseitigen. Die Staaten sollten ihre Rechte so wahrnehmen und ihren Pflichten so nachkommen, dass hierdurch eine neue internationale Wirtschaftsordnung auf der Grundlage der souver\u00e4nen Gleichheit, der Interdependenz, der gemeinsamen Interessen und der Zusammenarbeit zwischen allen Staaten sowie die Wahrung und Verwirklichung der Menschenrechte gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 4<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Die Staaten haben die Pflicht, einzeln und gemeinschaftlich Ma\u00dfnahmen zur Aufstellung internationaler Entwicklungspolitiken zu ergreifen, die darauf gerichtet sind, die volle Verwirklichung des Rechts auf Entwicklung zu erleichtern.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. ur F\u00f6rderung einer rascheren Entwicklung der Entwicklungsl\u00e4nder sind konsequente Ma\u00dfnahmen erforderlich. Erg\u00e4nzend zu den Anstrengungen der Entwicklungsl\u00e4nder ist eine wirksame internationale Zusammenarbeit unerl\u00e4sslich, damit diese L\u00e4nder die geeigneten Mittel und Einrichtungen erhalten, um ihre umfassende Entwicklung weiter vor\u00adantreiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 5<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Staaten ergreifen energische Ma\u00dfnahmen, um die massiven und flagranten Verletzungen der Menschenrechte von V\u00f6lkern und Menschen zu beseitigen, die von Situationen betroffen sind, wie sie durch Apartheid, alle Formen des Rassismus und der rassischen Diskriminierung, Kolonialismus, Fremdherrschaft und ausl\u00e4ndische Besetzung, Aggression, fremde Einmischung und Bedrohungen der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t, nationalen Einheit und territorialen Integrit\u00e4t, Kriegsdrohungen sowie die Weigerung, das Grundrecht der V\u00f6lker auf Selbstbestimmung anzuerkennen, verursacht werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 6<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Alle Staaten sollten mit dem Ziel zusammenarbeiten, die universale Achtung und Wahrung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten f\u00fcr alle ohne jeden Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu f\u00f6rdern, zu unterst\u00fctzen und zu festigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. Alle Menschenrechte und Grundfreiheiten sind unteilbar und interdependent; der Realisierung, der F\u00f6rderung und dein Schutz der b\u00fcrgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte sollte gleiche Aufmerksamkeit und dringliche Beachtung geschenkt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">3. Die Staaten sollten Ma\u00dfnahmen zur Beseitigung von Entwicklungshindernissen ergreifen, die sich aus der Nichtbeachtung b\u00fcrgerlicher und politischer sowie wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte ergeben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 7<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Alle Staaten sollten sich f\u00fcr die Schaffung, Wahrung und Festigung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit einsetzen und zu diesem Zweck alles in ihren Kr\u00e4ften Stehende tun, um eine allgemeine und vollst\u00e4ndige Abr\u00fcstung unter wirksamer internationaler Kontrolle herbeizuf\u00fchren und um sicherzustellen, dass die durch effektive Abr\u00fcstungsma\u00dfnahmen freigesetzten Ressourccn f\u00fcr eine umfassendc Entwicklung, insbesondere der Entwicklungsl\u00e4nder, verwendet werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 8<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Die Staaten sollten auf nationaler Ebene alles Erforderliche zur Verwirklichung des Rechts auf Entwicklung tun und gew\u00e4hrleisten u. a. die Chancengleichheit f\u00fcr alle beim Zugang zu Grundressourcen, Erziehung, Gesundheitsdiensten, Nahrung, Unterkunft, Arbeit und einer gerechten Einkommensverteilung. Durch wirksame Ma\u00dfnahmen sollte sichergestellt werden, dass Frauen im Entwicklungsprozess eine aktive Rolle spielen. Es sollten geeignete wirtschaftliche und soziale Reformen mit dem Ziel vorgenommen werden, alle sozialen Ungerechtigkeiten auszumerzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. Die Staaten sollten die Mitwirkung der Bev\u00f6lkerung an allen Bereichen als eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die Entwicklung und die volle Verwirklichung aller Menschenrechte f\u00f6rdern.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 9<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">1. Alle in dieser Erkl\u00e4rung niedergelegten Aspekte des Rechts auf Entwicklung sind unteilbar und interdependent und sollten jeweils im Gesamtzusammenhang gesehen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">2. Keine Bestimmung dieser Erkl\u00e4rung ist dahin gehend auszulegen, dass sie im Widerspruch zu den Zielen und Grunds\u00e4tzen der Vereinten Nationen stehe bzw. dass sich daraus das Recht eines Staates, einer Gruppe oder einer Person ableiten lasse, eine T\u00e4tigkeit auszu\u00fcben oder eine Handlung vorzunehmen, die auf die Verletzung der in der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte und in den Internationalen Menschenrechtspakten festgelegten Rechte abzielt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000080;\">Artikel 10<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Durch geeignete Ma\u00dfnahmen sollte f\u00fcr die volle Aus\u00fcbung und den fortschreitenden Ausbau des Rechts auf Entwicklung gesorgt werden, so auch durch die Formulierung, Verabschiedung und Implementierung politischer, gesetzgeberischer und sonstiger Ma\u00dfnahmen auf nationaler und internationaler Ebene.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"toggle\"><a><\/a><\/div>\n<div id=\"voir_aussi_box\" style=\"display: none;\">\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/andere-texte\/\">Referenznormen f\u00fcr Kinderrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/andere-texte\/\">Andere Texte bez\u00fcglich Kinderrechte<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erkl\u00e4rung \u00fcber das Recht auf Entwicklung Resolution 41\/128 der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 4. Dezember 1986 (volltext) Die Generalversammlung, eingedenk der Ziele und Grunds\u00e4tze der Charta der Vereinten Nationen bez\u00fcglich der Herbeif\u00fchrung einer internationalen Zusammenarbeit zur L\u00f6sung. internationaler Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller oder humanit\u00e4rer Art und zur F\u00f6rderung und Festigung der Achtung der Menschenrechte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2424","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Erkl\u00e4rung \u00fcber das Recht auf Entwicklung - Humanium<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/erklarung-entwicklung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Erkl\u00e4rung \u00fcber das Recht auf Entwicklung - Humanium\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Erkl\u00e4rung \u00fcber das Recht auf Entwicklung Resolution 41\/128 der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 4. 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