{"id":2519,"date":"2013-09-23T09:47:20","date_gmt":"2013-09-23T09:47:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.humanium.org\/de\/?page_id=2519"},"modified":"2025-12-05T10:47:15","modified_gmt":"2025-12-05T10:47:15","slug":"das-recht-auf-gesundheit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-recht-auf-gesundheit\/","title":{"rendered":"Das Recht auf Gesundheit"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Gem\u00e4\u00df der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) stellt das Recht auf Gesundheit ein grundlegendes Recht f\u00fcr jedes Kind dar. Die v\u00f6lkerrechtliche \u00dcbereinkunft sichert allen Kindern einen unver\u00e4u\u00dferlichen Anspruch auf den bestm\u00f6glichen Gesundheitsstandard zu. Dennoch sehen sich viele Kinder mit erheblichen H\u00fcrden in der Gesundheitsversorgung konfrontiert&nbsp;\u2013 ein Umstand, der die Dringlichkeit politischer Reformen und einer gezielten Ressourcenverteilung zur Sicherstellung dieser Rechte unterstreicht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18866\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2012367962-1-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gesundheit als Grundrecht f\u00fcr Kinder<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Recht auf Gesundheit, wie in der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/konvention\/\">UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK)<\/a> festgelegt, gew\u00e4hrleistet den Anspruch jedes Kindes unabh\u00e4ngig von Nationalit\u00e4t, Wohnsitz oder Rechtsstatus auf das h\u00f6chstm\u00f6gliche Ma\u00df an Gesundheit (Palm, 2017). Artikel&nbsp;24 sichert Kindern das Recht auf umfassende Gesundheitsversorgung zu, einschlie\u00dflich Pr\u00e4vention, Behandlung, Rehabilitation und Palliativversorgung (UN, 2013).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Unterschied zwischen Gesundheit und gesundheitlicher Versorgung<\/h3>\n\n\n\n<p>Gesundheit bezieht sich auf das ganzheitliche k\u00f6rperliche, psychische und soziale Wohlbefinden eines Kindes und geht weit \u00fcber das blo\u00dfe Fehlen von Krankheit hinaus. Sie schlie\u00dft die Erf\u00fcllung grundlegender Bed\u00fcrfnisse wie Nahrung, sauberes Wasser, Bildung und ein sicheres Lebensumfeld ein&nbsp;\u2013 essenzielle Voraussetzungen, damit Kinder gesund aufwachsen, sich entwickeln und ihr volles Potenzial entfalten k\u00f6nnen. Gesundheit ist ein Grundrecht und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der \u00fcber die medizinische Versorgung hinausgeht. Er muss auch soziale und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/umwelt\/\">umweltbedingte Faktoren einbeziehen<\/a>, die das Wohlbefinden ma\u00dfgeblich beeinflussen (Felman, 2023).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18868\" style=\"width:360px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2288350685-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Gesundheitsdienste sind etablierte formelle Systeme zur Bereitstellung medizinischer Versorgung und somit zur Wahrung des Rechts von Kindern auf Gesundheit. Dazu z\u00e4hlen pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen wie Impfungen, die kurative Behandlung von Krankheiten sowie Rehabilitationsma\u00dfnahmen. Die Gesundheitsversorgung sollte \u00fcber \u00f6ffentliche, private oder hybride Systeme bereitgestellt werden und dabei zug\u00e4nglich, erschwinglich und fair gestaltet sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass Kinder die erforderliche Versorgung erhalten, die sie f\u00fcr ein gesundes Leben ben\u00f6tigen (Journal of Child Obesity, o.&nbsp;D.).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zugang zu Gesundheitsdiensten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Weltweit stehen Kinder vor erheblichen Barrieren in den Gesundheitssystemen. Budgetbeschr\u00e4nkungen, b\u00fcrokratische H\u00fcrden bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen und die oft exorbitanten Kosten f\u00fcr die Grundversorgung sind nur einige der Faktoren, die eine nachhaltige Verbesserung von Behandlungsergebnissen sowohl in Industrie- als auch Entwicklungsl\u00e4ndern erschweren (Wild et al., 2021).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In den Vereinigten Staaten ist der eingeschr\u00e4nkte Zugang zur Gesundheitsversorgung f\u00fcr Kinder oft eine direkte Folge fehlender Krankenversicherung. Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stark betroffen sind hiervon einkommensschwache Familien und Minderheitengruppen. Kinder mit schwarzer Hautfarbe und Kinder hispanischer Herkunft haben h\u00e4ufiger keine Krankenversicherung und stehen vor systemischen Barrieren. Bei Kindern ohne Versicherung ist die Wahrscheinlichkeit, keine medizinische Versorgung zu erhalten, sechsmal h\u00f6her (Institute of Medicine and National Research Council et al., 1998).<\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt f\u00fchrt die Bereitstellung kostenloser Gesundheitsdienstleistungen zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t von Kindern. Dies wird durch die Erkenntnisse der Studie \u201eEffects of Healthcare Subsidy on Utilization of Healthcare Services and Health Outcomes of Preschool-Aged Children in Japan\u201c verdeutlicht, die die Vorteile eines Gesundheitszuschusses aus den 1990ern f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/japan\/\">Kinder im Vorschulalter in Japan<\/a> analysierte. Die Ergebnisse der Studie weisen auf zwei zentrale Erkenntnisse hin:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Subvention bewirkte einen deutlichen Anstieg der Inanspruchnahme ambulanter Versorgungsleistungen, was sich in der Anzahl der Patientinnen und Patienten, der Besuchsh\u00e4ufigkeit und der monatlichen Gesamtausgaben widerspiegelte. Auch die Anzahl der station\u00e4ren Behandlungen bei S\u00e4uglingen unter zw\u00f6lf Monaten stieg merklich.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Es gab eine deutliche Verbesserung der Gesundheit von Kindern, was sich darin zeigte, dass Eltern \u00fcber einen besseren allgemeinen gesundheitlichen Zustand ihrer Kinder berichteten. Ferner sank die Sterblichkeitsrate bei S\u00e4uglingen um 0,79 pro 1.000&nbsp;Personen (Kang et al., 2022).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Diese Studie verdeutlicht, dass Regierungen Ma\u00dfnahmen ergreifen m\u00fcssen, die das Wohlergehen jedes Kindes in den Vordergrund stellen. Nur so kann die Gesundheit der Kinder und der Zugang zu bezahlbaren Gesundheitsdiensten sichergestellt werden (Harvard University, o.&nbsp;D.). Um diesem Ziel n\u00e4herzukommen, sind Regierungen gefordert, ausreichende finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung zu stellen, tragf\u00e4hige Strukturen f\u00fcr die Gesundheitsversorgung zu etablieren und gezielte Aufkl\u00e4rungskampagnen zu initiieren, um die Bev\u00f6lkerung \u00fcber bestehende Angebote zu informieren und deren Nutzung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gesundheitsf\u00fcrsorge f\u00fcr M\u00fctter und Neugeborene<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"646\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-1024x646.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18871\" style=\"width:367px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-1024x646.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-300x189.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-768x485.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-1536x969.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-2048x1293.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-830x524.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-230x145.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-350x221.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_2257239315-480x303.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die postnatale Phase umfasst die ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt, in denen sowohl die Mutter als auch das Neugeborene eine besondere medizinische Betreuung und Unterst\u00fctzung erhalten. Die postnatale Betreuung stellt die nahtlose Fortsetzung der Versorgung w\u00e4hrend der Schwangerschaft, der Geburt und der Entbindung dar, wobei die individuellen Bed\u00fcrfnisse und Priorit\u00e4ten der Mutter sowie des Neugeborenen im Fokus stehen. Diese Betreuung zielt darauf ab, ein unterst\u00fctzendes Umfeld zu schaffen, in dem Familien professionelle Beratung bei der Pflege ihres neuen Familienmitglieds erhalten (NHS, o.&nbsp;D.).<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den wesentlichen Elementen der postnatalen Betreuung z\u00e4hlen die Betreuung durch Hebammen, die \u00dcberwachung der k\u00f6rperlichen und psychischen Gesundheit, die Unterst\u00fctzung beim Stillen sowie regelm\u00e4\u00dfige Gesundheitsuntersuchungen des Neugeborenen. Die Planung der Pflege orientiert sich an den spezifischen Bed\u00fcrfnissen von Mutter und Kind und gew\u00e4hrleistet, dass alle notwendigen Nachsorgeuntersuchungen oder -ma\u00dfnahmen an die zust\u00e4ndigen medizinischen Fachkr\u00e4fte kommuniziert werden (NHS, o.&nbsp;D.).<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fctter sollten innerhalb von 24&nbsp;Stunden nach der Geburt \u00e4rztlich untersucht werden. Wichtig ist, dass sie sich richtig ern\u00e4hren, ausreichend erholen und Anstrengungen vermeiden. M\u00fctter, die nach der Geburt unter \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Blutungen leiden, m\u00fcssen sofortige medizinische Versorgung erhalten k\u00f6nnen. Die Einhaltung pers\u00f6nlicher Hygienema\u00dfnahmen zur Infektionspr\u00e4vention sowie das offene Ansprechen von Stillproblemen sind von zentraler Bedeutung f\u00fcr die weitere Betreuung (WHO, 2010).<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist der Zugang zu Gesundheitsdiensten f\u00fcr gef\u00e4hrdete Bev\u00f6lkerungsgruppen, wie <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/abkommen-uber-die-rechtsstellung-der-fluchtlinge\/\">Fl\u00fcchtlingsm\u00fctter und -kinder<\/a>, von grundlegender Bedeutung. Diese Dienstleistungen m\u00fcssen die Versorgung von M\u00fcttern und Neugeborenen, die Beratung zur Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung sowie die Pr\u00e4vention und Behandlung von HIV und anderen sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen einschlie\u00dfen. Eine rechtzeitige und hochwertige Versorgung kann lebensrettend sein und versetzt Vertriebene in die Lage, fundierte Entscheidungen \u00fcber ihre Gesundheit und Familienplanung zu treffen (UNHCR, o.&nbsp;D.).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>M\u00fctter- und Kindersterblichkeit&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Kindersterblichkeit beschreibt die Anzahl der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kindersterblichkeit\/\">Todesf\u00e4lle von Kindern unter f\u00fcnf Jahren<\/a>, die in der Regel als Anzahl der Todesf\u00e4lle pro 1.000&nbsp;Lebendgeburten angegeben wird. Ein Teilbereich, die S\u00e4uglingssterblichkeit, umfasst Todesf\u00e4lle vor dem vollendeten ersten Lebensjahr. Die meisten Todesf\u00e4lle bei Kindern ereignen sich im ersten Lebensjahr. Danach nimmt das Sterberisiko deutlich ab und stabilisiert sich bis zum Alter von zehn Jahren. Fr\u00fcher lag die Kindersterblichkeit bei \u00fcber 200&nbsp;Todesf\u00e4llen pro 1.000&nbsp;Geburten, doch durch Verbesserungen im Gesundheitswesen sind diese Raten deutlich gesunken (Winking, 2016).<\/p>\n\n\n\n<p>Infektionskrankheiten, Komplikationen infolge von Fr\u00fchgeburten und angeborene Fehlbildungen geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Todesursachen bei Kindern unter f\u00fcnf Jahren. Allerdings gibt es erhebliche regionale Unterschiede bei den \u00dcberlebensraten. So traten beispielsweise im Jahr&nbsp;2022 \u00fcber 80&nbsp;% der Todesf\u00e4lle bei Kindern unter f\u00fcnf Jahren auf Subsahara-Afrika und S\u00fcdasien auf, wobei Subsahara-Afrika mit 27&nbsp;Todesf\u00e4llen pro 1.000&nbsp;Lebendgeburten die h\u00f6chste Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen verzeichnete. Ein in dieser Region geborenes Kind tr\u00e4gt ein elfmal h\u00f6heres Risiko, im ersten Lebensmonat zu sterben, als ein Kind, das in <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/australia\/\">Australien<\/a> oder Neuseeland zur Welt kommt (WHO, o.&nbsp;D.).<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade einmal sechs L\u00e4nder sind verantwortlich f\u00fcr die H\u00e4lfte aller weltweiten Todesf\u00e4lle bei Kindern, w\u00e4hrend 42&nbsp;L\u00e4nder f\u00fcr 90&nbsp;% verantwortlich sind. Zu den Hauptursachen dieser Todesf\u00e4lle geh\u00f6ren Lungenentz\u00fcndung, Durchfallerkrankungen und neonatale Komplikationen, wobei Malaria und AIDS ebenfalls eine Rolle spielen. Etwa 99&nbsp;% der neonatalen Todesf\u00e4lle treten in <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/armut\/\">wirtschaftlich benachteiligten L\u00e4ndern<\/a> auf, wo die Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen sch\u00e4tzungsweise bei 33 von 1.000&nbsp;Geburten liegt, verglichen mit lediglich 4 von 1.000&nbsp;Lebendgeburten in 39&nbsp;L\u00e4ndern mit hohem Einkommensdurchschnitt (Bhutta&nbsp;&amp; Saeed, 2008).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kinderkrankheiten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Kinderkrankheiten umfassen eine Reihe von Erkrankungen und Beschwerden, die aufgrund des starken Wachstums und der k\u00f6rperlichen Entwicklung bei Kindern auftreten. Zu den weltweit h\u00e4ufigsten Kinderkrankheiten geh\u00f6ren eine Reihe von Infektionskrankheiten, Atemwegserkrankungen und durch Mangelern\u00e4hrung bedingte Leiden (Meadow et al., o.&nbsp;D.). Laut der Global Burden of Disease Study (2019) geh\u00f6ren folgende Erkrankungen zu den am h\u00e4ufigsten auftretenden Krankheiten bei Kindern weltweit (The Lancet, 2023):<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Darminfektionen<\/strong>, die durch Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht werden und zu Durchfall und Dehydrierung f\u00fchren. Betroffen sind \u00fcberproportional h\u00e4ufig Kinder unter f\u00fcnf Jahren in einkommensschwachen Regionen. Durch eine verbesserte Sanit\u00e4rversorgung und einen besseren <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-wasser\/\">Zugang zu sauberem Wasser<\/a> k\u00f6nnen Todesf\u00e4lle erheblich reduziert werden.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Infektionen der unteren Atemwege<\/strong>, wie Lungenentz\u00fcndung und Bronchitis, geh\u00f6ren nach wie vor zu den h\u00e4ufigsten Todesursachen bei Kleinkindern weltweit, insbesondere in Regionen mit eingeschr\u00e4nktem Zugang zu Impfstoffen, Antibiotika, Sauerstofftherapie und medizinischer Versorgung im Allgemeinen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Malaria<\/strong> ist eine vermeidbare, durch M\u00fccken \u00fcbertragene Krankheit, die besonders Kinder unter f\u00fcnf Jahren in <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/afrika\/\">Subsahara-Afrika<\/a> betrifft und zu schwerer An\u00e4mie und zum Tod f\u00fchren kann. Der gro\u00dffl\u00e4chige Einsatz von mit Insektiziden behandelten Moskitonetzen sowie Malariamedikamenten hat sich bei der Reduzierung der F\u00e4lle als wirksam erwiesen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>HIV und AIDS<\/strong> betreffen Jugendliche und j\u00fcngere Kinder gleicherma\u00dfen, wobei die Mutter-Kind-\u00dcbertragung nach wie vor ein erhebliches Problem darstellt. Die antiretrovirale Therapie (ART) sowie vorbeugende Ma\u00dfnahmen w\u00e4hrend der Schwangerschaft haben sich als wirksame Strategien zur Eind\u00e4mmung der Ausbreitung erwiesen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Tuberkulose<\/strong> ist eine der Hauptursachen f\u00fcr chronische Erkrankungen und Todesf\u00e4lle bei \u00e4lteren Kindern und Jugendlichen, insbesondere in Regionen mit hohen HIV-Koinfektionsraten. Eine fr\u00fchzeitige Diagnose und eine langfristige Behandlung sind entscheidend, um die Heilungschancen zu erh\u00f6hen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Sepsis und andere Infektionen bei Neugeborenen<\/strong> sind lebensbedrohliche Infektionen, die innerhalb der ersten 28&nbsp;Lebenstage auftreten und h\u00e4ufig auf unhygienische Geburtsbedingungen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Eine bessere Versorgung von M\u00fcttern und Neugeborenen auf Intensivstationen kann die Sterblichkeitsrate erheblich reduzieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Durch Impfungen vermeidbare Krankheiten<\/strong> wie Masern fordern nach wie vor Menschenleben in Gebieten mit niedrigen Impfraten und unzureichendem Bewusstsein f\u00fcr die Gesundheit.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Meningitis und Enzephalitis<\/strong> sind schwerwiegende Infektionen des Gehirns und R\u00fcckenmarks, die insbesondere bei Kleinkindern zu langfristigen Behinderungen oder zum Tod f\u00fchren k\u00f6nnen. Der Zugang zu Impfungen und schneller medizinischer Behandlung kann jedoch Leben retten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Tropische Krankheiten<\/strong> wie Helminthose (Wurmerkrankung) k\u00f6nnen zu Mangelern\u00e4hrung und Wachstumsst\u00f6rungen f\u00fchren. Programme zur Behandlung von W\u00fcrmern und bessere Hygiene k\u00f6nnen jedoch die Auswirkungen mildern.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ansteckende Hautkrankheiten<\/strong> wie Kr\u00e4tze und Impetigo verursachen unangenehme Symptome und Komplikationen und kommen insbesondere in dicht besiedelten und ressourcenarmen Regionen vor. Durch grundlegende Hygienema\u00dfnahmen und den Zugang zu Antibiotika k\u00f6nnen diese Erkrankungen wirksam behandelt werden (The Lancet, 2023).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Immunisierungen und Impfungen&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Impfungen werden in erster Linie im Kindesalter verabreicht, um vor schweren Infektionskrankheiten zu sch\u00fctzen, da das Risiko im fr\u00fchen Lebensalter am h\u00f6chsten ist. Impfstoffe bieten eine langfristige Immunit\u00e4t. Dabei wird das Immunsystem angeregt und kann so spezifische Krankheitserreger dauerhaft erkennen und bek\u00e4mpfen. Impfungen tragen dementsprechend dazu bei, Krankheitsausbr\u00fcche zu verhindern, und sch\u00fctzen Kinder vor Krankheiten mit potenziell schwerwiegenden Folgen. Fr\u00fchzeitige Impfungen tragen zur Immunisierung ganzer Gesellschaften bei und d\u00e4mmen die Ausbreitung von Krankheiten ein (U.S. Department of Health&nbsp;and Human Services, 2024).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18872\" style=\"width:387px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_277383209-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Trotz anhaltender Bem\u00fchungen sind jedoch im Jahr&nbsp;2023 immer noch 21&nbsp;Mio. Kinder nicht oder nur unzureichend geimpft. In krisenanf\u00e4lligen Staaten und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-in-kriegen\/\">von Konflikten betroffenen Gebieten<\/a> steht die Durchimpfungsrate vor besonderen Herausforderungen, da Faktoren wie eingeschr\u00e4nkter Zugang und Impfstoffknappheit die Gesundheitssysteme erheblich belasten. Rund 11&nbsp;Mio. ungeimpfte oder unzureichend geimpfte S\u00e4uglinge (51&nbsp;%) leben unter prek\u00e4ren Bedingungen, was den dringenden Bedarf an gezielter Unterst\u00fctzung zur Pr\u00e4vention von Krankheitsausbr\u00fcchen verdeutlicht (UNICEF, o.&nbsp;D.).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jugendliche und das Recht auf sexuelle Aufkl\u00e4rung&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eSexuelle und reproduktive Gesundheit\u201c bezieht sich auf das Recht eines Menschen auf einen gesunden K\u00f6rper, Selbstbestimmung, Bildung und den Zugang zu Gesundheitsversorgung, um bewusste Entscheidungen in Bezug auf Sexualit\u00e4t treffen zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren sowohl Wissen als auch Ressourcen zur Pr\u00e4vention sexuell \u00fcbertragbarer Infektionen und ungewollter Schwangerschaften. Zu den wesentlichen Rechten der Kinderrechtskonvention (KRK) z\u00e4hlen ausdr\u00fccklich:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Recht auf Informationen<\/strong> (Artikel&nbsp;13): Kinder haben das Recht, Informationen zu erfragen, erhalten und weiterzugeben. Kulturelle und traditionelle Normen behindern jedoch oft den Zugang zu Wissen \u00fcber sexuelle und reproduktive Gesundheit. Diese Einschr\u00e4nkung erschwert es Jugendlichen, sich wirksam vor ungewollten Schwangerschaften und sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten zu sch\u00fctzen, einschlie\u00dflich HIV\/AIDS.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Recht auf Zugang zu Gesundheitseinrichtungen<\/strong> (Artikel&nbsp;24): Kinder und junge Erwachsene sto\u00dfen h\u00e4ufig auf Hindernisse beim Zugang zu Gesundheitsleistungen f\u00fcr sexuelle und reproduktive Anliegen, da ihnen aufgrund ihres Alters oder Familienstands oftmals die n\u00f6tige Versorgung verwehrt bleibt. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen kann eine elterliche Zustimmung oder, im Falle verheirateter M\u00e4dchen, die Einwilligung des Ehemanns erforderlich sein.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Recht auf den h\u00f6chstm\u00f6glichen Gesundheitsstandard<\/strong>: Gesundheitsversorgung und Bildung m\u00fcssen frei von H\u00fcrden sein. Ein Ressourcenmangel tr\u00e4gt dazu bei, dass j\u00e4hrlich etwa 330&nbsp;Mio. neue sexuell \u00fcbertragbare Infektionen auftreten&nbsp;\u2013 mehr als die H\u00e4lfte davon bei Personen im Alter von 15 bis 24&nbsp;Jahren. J\u00e4hrlich gibt es etwa 6&nbsp;Mio. HIV\/AIDS-Neuinfektionen, darunter etwa 2,6&nbsp;Mio. F\u00e4lle bei zehn bis 24-J\u00e4hrigen (IWHC, o. D.).<br><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gesundheitsdienstleistungen f\u00fcr sexuelle und reproduktive Gesundheit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Konzept der sexuellen und reproduktiven Gesundheit bezieht sich darauf, ein sicheres und selbstbestimmtes Sexualleben f\u00fchren zu k\u00f6nnen, die M\u00f6glichkeit zur Fortpflanzung zu haben und frei \u00fcber die eigenen reproduktiven Praktiken zu bestimmen. Der Erhalt sexueller und reproduktiver Gesundheit setzt voraus, dass Menschen Zugang zu verl\u00e4sslichen Informationen und erschwinglichen Verh\u00fctungsmitteln haben. Ebenso essenziell sind der Schutz vor sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen sowie ein sicherer und informierter Umgang mit Menstruation und Fruchtbarkeit (UNFPA, o.&nbsp;D.).<\/p>\n\n\n\n<p>Leistungen zur Unterst\u00fctzung bei ungeplanten Schwangerschaften sowie die Behandlung chronischer Erkrankungen sind essenziell f\u00fcr das Wohlbefinden von M\u00fcttern und Kindern. Sie tragen ma\u00dfgeblich zu deren Sicherheit und einer verbesserten gesundheitlichen Versorgung bei (The Better Health Channel, o.&nbsp;D.). Restriktive Abtreibungsgesetze stellen jedoch nach wie vor eine globale Herausforderung dar: Sie betreffen 40&nbsp;% der Frauen weltweit und tragen j\u00e4hrlich zu 39.000&nbsp;Todesf\u00e4llen durch unsichere Abtreibungen bei (Focus&nbsp;2030, 2024).<\/p>\n\n\n\n<p>In den <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vereinigten-staaten-von-amerika\/\">Vereinigten Staaten<\/a> herrschen in 13&nbsp;Bundesstaaten (darunter Texas) nahezu vollst\u00e4ndige Abtreibungsverbote. Dies geht mit einem Anstieg der M\u00fcttersterblichkeit in Texas um 56&nbsp;% seit 2021 einher, verglichen mit einem Anstieg von 11&nbsp;% auf nationaler Ebene (Edwards et al., 2024). \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich in Senegal, wo restriktive Abtreibungsgesetze einen sicheren Zugang nahezu unm\u00f6glich machen und Reformen aufgrund tief verwurzelter kultureller \u00dcberzeugungen auf Widerstand sto\u00dfen (Gaestel, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bericht \u201eState of the World\u2019s Midwifery (SoWMy)\u201c (2014) beleuchtet die Herausforderungen f\u00fcr die sexuelle, reproduktive, M\u00fctter-, Neugeborenen- und Jugendgesundheit in 73&nbsp;L\u00e4ndern mit niedrigem und mittlerem Einkommensdurchschnitt. Zu den gr\u00f6\u00dften Hindernissen z\u00e4hlen Personalmangel, hohe Kosten aus eigener Tasche und Misstrauen gegen\u00fcber Hebammen, wodurch lebensrettende Versorgung oft erschwert wird (Homer et al., 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00e4digende kulturelle Praktiken wie <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderheirat\/\">Kinderheirat<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/genitalverstummelung\/\">Genitalverst\u00fcmmelung bei Frauen<\/a> unterstreichen die Notwendigkeit gezielter Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Gesundheitsrechte von Kindern weiter. Dar\u00fcber hinaus sind Pflegekr\u00e4fte unerl\u00e4sslich, um diese Praktiken zu erkennen und Familien \u00fcber ihre sch\u00e4dlichen Auswirkungen aufzukl\u00e4ren (Sengul et al., 2023).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Psychische Gesundheitsversorgung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Psychische Gesundheitsleistungen f\u00fcr Kinder zielen darauf ab, ihr emotionales, soziales und psychisches Wohlbefinden zu f\u00f6rdern. Sie sollen Kinder unterst\u00fctzen, Herausforderungen zu \u00fcberwinden, die sie daran hindern, das allt\u00e4gliche Leben zu bew\u00e4ltigen. Ziel ist es, sie in die Lage zu versetzen, auf gesunde und produktive Weise die Kontrolle \u00fcber die wichtigsten Lebensbereiche&nbsp; wie etwa Emotionen und Verhalten zu erlangen (Griffiths, 2023).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Unterst\u00fctzung der psychischen Gesundheit von Kindern umfasst eine Vielzahl von Behandlungen, bei denen evidenzbasierte Ans\u00e4tze, messbare Ziele, die aktive Einbeziehung der Eltern und eine klare Kommunikation \u00fcber Behandlungspl\u00e4ne und -ergebnisse im Vordergrund stehen. Zu den Behandlungsm\u00f6glichkeiten geh\u00f6ren Einzel-, Gruppen- und Familientherapie, Verhaltensinterventionen, Krisen- und Medikamentenmanagement sowie spezialisierte Therapien zur Behandlung von Traumata oder Entwicklungsst\u00f6rungen (ACMH, o.&nbsp;D.).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18867\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/shutterstock_1523325764-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Pubert\u00e4t ist eine der entscheidendsten Phasen im Leben eines jeden Menschen, in der h\u00e4ufig psychische Probleme auftreten. In dieser Phase sind Jugendliche mit erheblichen gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert, darunter Drogenmissbrauch und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/gewalt\/\">Gewalt<\/a>, die zu Selbstmordversuchen f\u00fchren k\u00f6nnen&nbsp;\u2013 eine der h\u00e4ufigsten Todesursachen bei Jugendlichen in Entwicklungsl\u00e4ndern (Zill\u00e9n, 2023).<\/p>\n\n\n\n<p>Laut der WHO-Sterblichkeitsdatenbank, der gr\u00f6\u00dften und einzigen Quelle zur Analyse der weltweiten Suizidzahlen, war in den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zwischen 1990 und 2020 ein R\u00fcckgang der Suizidraten zu verzeichnen, wobei es jedoch einige Ausnahmen gab. Besonders im Vereinigten K\u00f6nigreich gab es einen besorgniserregenden j\u00e4hrlichen Anstieg der Selbstmordrate um 2,5&nbsp;%. \u00c4hnliche Entwicklungen wurden auch au\u00dferhalb Europas beobachtet, insbesondere in den Vereinigten Staaten, S\u00fcdamerika, Japan und weiteren Regionen Asiens (Bertuccio et al., 2024).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zusammenhang zwischen Suizid und psychischen Erkrankungen&nbsp;\u2013 insbesondere Depressionen und Alkoholkrankheit&nbsp;\u2013 sowie das erh\u00f6hte Risiko nach bereits stattgefundenen Suizidversuchen sind in L\u00e4ndern mit hohem Einkommensdurchschnitt hinreichend dokumentiert. Viele Selbstmorde erfolgen allerdings impulsiv in akuten Krisenmomenten, wenn Menschen mit Stressfaktoren wie finanziellen Schwierigkeiten, Beziehungskonflikten oder chronischen Schmerzen und Krankheiten konfrontiert sind (WHO, 2024).<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Verfasst von Lidija Misic<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Intern lektoriert von Aditi Partha<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u00dcbersetzt von Melanie Morawetz<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Lektorat von Claudia Flanner<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Zuletzt ge\u00e4ndert am 17.&nbsp;November&nbsp;2024<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bibliografie:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">ACMH (n.d.), Types of treatment. Retrieved from ACMH at https:\/\/www.acmh-mi.org\/get-information\/childrens-mental-health-101\/treatments-supports\/#:~:text=Children%20with%20serious%20emotional%20disturbances,long%2Dterm%20than%20inpatient%20hospitalization., accessed on November 17, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Bertuccio Paola et al. (2024), Global trends in youth suicide from 1990 to 2020: an analysis of data from the WHO mortality database. Retrieved from The Lancet at <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/eclinm\/article\/PIIS2589-5370(24)00085-3\/fulltext\">https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/eclinm\/article\/PIIS2589-5370(24)00085-3\/fulltext<\/a>, accessed on October 30, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Bhutta Zulfiqar &amp; Saeed Arif Muhammad (2008), Childhood Infectious Diseases: Overview. Retrieved from National Library of Medicine at <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC7148616\/\">https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC7148616\/<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Edwards Erika et al. (2024), A dramatic rise in pregnant women dying in Texas after abortion ban.Retrieved from NBC at <a href=\"https:\/\/www.nbcnews.com\/health\/womens-health\/texas-abortion-ban-deaths-pregnant-women-sb8-analysis-rcna171631\">https:\/\/www.nbcnews.com\/health\/womens-health\/texas-abortion-ban-deaths-pregnant-women-sb8-analysis-rcna171631<\/a>, accessed on October 31, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Felman Adam (2023), What is good health? Retrieved from MedicalNewsToday at https:\/\/www.medicalnewstoday.com\/articles\/150999, accessed on November 17, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Focus 2030 (2024), Where do abortion rights stand in the world in 2024? Retrieved from Focus 2030 at <a href=\"https:\/\/focus2030.org\/Where-do-abortion-rights-stand-in-the-world-in-2024%23:~:text=The%25252520vast%25252520majority%25252520of%25252520countries,strictly%25252520prohibited%25252520in%2525252022%25252520countries\">https:\/\/focus2030.org\/Where-do-abortion-rights-stand-in-the-world-in-2024#:~:text=The%20vast%20majority%20of%20countries,strictly%20prohibited%20in%2022%20countries<\/a>., accessed on October 31, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Gaestel Allyn (2018), Why Infanticide Is A Problem In Senegal. Retrieved from NPR at <a href=\"https:\/\/www.npr.org\/sections\/goatsandsoda\/2018\/10\/03\/631892291\/why-infanticide-is-a-problem-in-senegal\">https:\/\/www.npr.org\/sections\/goatsandsoda\/2018\/10\/03\/631892291\/why-infanticide-is-a-problem-in-senegal<\/a>, accessed on 31 October, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Griffiths Robert (2023), Mental health services. Retrieved from ScienceDirect at <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/topics\/psychology\/mental-health-service%23:~:text=Mental%2520health%2520services%2520are%2520%25E2%2580%259Cany,group%2520contexts%25E2%2580%259D%2520%255B10%255D\">https:\/\/www.sciencedirect.com\/topics\/psychology\/mental-health-service#:~:text=Mental%20health%20services%20are%20%E2%80%9Cany,group%20contexts%E2%80%9D%20%5B10%5D<\/a>., accessed on November 17, 2024.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Harvard University (n.d.), Lifelong Health. Retrieved from Center on the Developing Child at <a href=\"https:\/\/developingchild.harvard.edu\/science\/deep-dives\/lifelong-health\/\">https:\/\/developingchild.harvard.edu\/science\/deep-dives\/lifelong-health\/<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Homer Caroline et al. (2018), Barriers to and strategies for addressing the availability, accessibility, acceptability and quality of the sexual, reproductive, maternal, newborn and adolescent health workforce: addressing the post-2015 agenda. Retrieved from National Library of Medicine at <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC5819639\/\">https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC5819639\/<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Journal of Child Obesity (n.d.), Child Health Care. Retrieved from Prime Scholars at https:\/\/www.primescholars.com\/scholarly\/child-health-care-journals-articles-ppts-list-4742.html#:~:text=Child%20Health%20care%20is%20defined,experienced%20in%20treating%20pediatric%20patients., accessed on November 17, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">IWHC (n.d.), The Human Rights of Children and their Sexual and Reproductive Health. Retrieved from Center for Reproductive Rights at https:\/\/reproductiverights.org\/the-human-rights-of-children-and-their-sexual-and-reproductive-health\/, accessed on October 30, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Lodhi Areesha (2024), Polio returns to Gaza: Where else has the virus re-emerged? Retrieved from Al Jazeera at <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2024\/9\/2\/polio-returns-to-gaza-where-else-has-the-virus-re-emerged\">https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2024\/9\/2\/polio-returns-to-gaza-where-else-has-the-virus-re-emerged<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Meadow et al. (n.d.), Childhood disease and disorder. Retrieved from Britannica at <a href=\"https:\/\/www.britannica.com\/science\/childhood-diseases-and-disorders\">https:\/\/www.britannica.com\/science\/childhood-diseases-and-disorders<\/a>, accessed on November 27, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">NHS (n.d.), Principles of postnatal care. Retrieved from UCLH at <a href=\"https:\/\/www.uclh.nhs.uk\/our-services\/find-service\/womens-health-1\/maternity-services\/postnatal-care\">https:\/\/www.uclh.nhs.uk\/our-services\/find-service\/womens-health-1\/maternity-services\/postnatal-care<\/a>, accessed on November 17, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kang Cheolmin et al. (2022), Does free healthcare improve children&#8217;s healthcare use and outcomes? Evidence from Japan&#8217;s healthcare subsidy for young children. Retrieved from ScienceDirect at <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S016726812200292X\">https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S016726812200292X<\/a>, accessed on October 30, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Knell Yolande (2024), Gaza polio vaccine rollout starts well, UN says. Retrieved from BBC at <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c4gl62rvvp8o\">https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c4gl62rvvp8o<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Palm Willy (2017), Children\u2019s universal right to health care in the EU: Compliance with the UNCRC. Retrieved from Eurohealth OBSERVER at <a href=\"https:\/\/iris.who.int\/bitstream\/handle\/10665\/332611\/Eurohealth-23-4-3-6-eng.pdf\">https:\/\/iris.who.int\/bitstream\/handle\/10665\/332611\/Eurohealth-23-4-3-6-eng.pdf<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Sengul Kisecik Zeynep et al. (2023), Intergenerational exploration of traditional practices affecting child health: A phenomenological study. Retrieved from ScienceDirect at <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0882596323002932\">https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0882596323002932<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Stanford Medicine (n.d.), AIDS\/HIV in Children. Retrieved from Standford Medicine at https:\/\/www.stanfordchildrens.org\/en\/topic\/default?id=aidshiv-in-children-90-P02509, accessed on November 10, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">The&nbsp;Better Health Channel (n.d.), Women&#8217;s sexual and reproductive health. Retrieved from The Better Health Channel at <a href=\"https:\/\/www.betterhealth.vic.gov.au\/campaigns\/womens-sexual-and-reproductive-health\">https:\/\/www.betterhealth.vic.gov.au\/campaigns\/womens-sexual-and-reproductive-health<\/a>, accessed on November 17, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">The Lancet (2023), The unfinished agenda of communicable diseases among children and adolescents before the COVID-19 pandemic, 1990\u20132019: a systematic analysis of the Global Burden of Disease Study 2019. Retrieved from The Lancet at <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lancet\/article\/PIIS0140-6736(23)00860-7\/fulltext\">https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lancet\/article\/PIIS0140-6736(23)00860-7\/fulltext<\/a>, accessed on November 27, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNAIDS (2001), Children and young people in a world of AIDS. Retrieved from UNAIDS at <a href=\"https:\/\/www.unaids.org\/en\/resources\/documents\/2001\/20010927_jc656-child_aids_en.pdf\">https:\/\/www.unaids.org\/en\/resources\/documents\/2001\/20010927_jc656-child_aids_en.pdf<\/a>, accessed on November 10, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNFPA (2024), The European Union and UNFPA join forces to strengthen women&#8217;s health in Afghanistan. Retrieved from UNFPA at <a href=\"https:\/\/www.unfpa.org\/updates\/european-union-and-unfpa-join-forces-strengthen-womens-health-afghanistan\">https:\/\/www.unfpa.org\/updates\/european-union-and-unfpa-join-forces-strengthen-womens-health-afghanistan<\/a>, accessed on October 30, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNFPA (n.d.), Sexual &amp; reproductive health. Retrieved from UNFPA at <a href=\"https:\/\/www.unfpa.org\/sexual-reproductive-health\">https:\/\/www.unfpa.org\/sexual-reproductive-health<\/a>, accessed on November 17, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNHCR (n.d.), Sexual and reproductive health. Retrieved from UNHCR at <a href=\"https:\/\/www.unhcr.org\/what-we-do\/protect-human-rights\/public-health\/sexual-and-reproductive-health\">https:\/\/www.unhcr.org\/what-we-do\/protect-human-rights\/public-health\/sexual-and-reproductive-health<\/a>, accessed on October 30, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNICEF (n.d.), Immunization. Retrieved from UNICEF at <a href=\"https:\/\/data.unicef.org\/topic\/child-health\/immunization\/\">https:\/\/data.unicef.org\/topic\/child-health\/immunization\/<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNICEF (n.d.), Maternal mortality. Retrieved from UNICEF at <a href=\"https:\/\/data.unicef.org\/topic\/maternal-health\/maternal-mortality\/\">https:\/\/data.unicef.org\/topic\/maternal-health\/maternal-mortality\/<\/a>, accessed on October 30, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">United Nations (2013), General comment No. 15 (2013) on the right of the child to the enjoyment of the highest attainable standard of health (art. 24)*. Retrieved from UN at <a href=\"https:\/\/docstore.ohchr.org\/SelfServices\/FilesHandler.ashx?enc=6QkG1d\/PPRiCAqhKb7yhsqIkirKQZLK2M58RF\/5F0vHCIs1B9k1r3x0aA7FYrehlNUfw4dHmlOxmFtmhaiMOkH80ywS3uq6Q3bqZ3A3yQ0+4u6214CSatnrBlZT8nZmj\">https:\/\/docstore.ohchr.org\/SelfServices\/FilesHandler.ashx?enc=6QkG1d%2FPPRiCAqhKb7yhsqIkirKQZLK2M58RF%2F5F0vHCIs1B9k1r3x0aA7FYrehlNUfw4dHmlOxmFtmhaiMOkH80ywS3uq6Q3bqZ3A3yQ0%2B4u6214CSatnrBlZT8nZmj<\/a>, accessed on October 31, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">U.S. Department of Health&nbsp;and Human Services (2024), Immunization. Retrieved from U.S. Department of Health and Human Services at <a href=\"https:\/\/www.hhs.gov\/immunization\/basics\/work\/prevention\/index.html\">https:\/\/www.hhs.gov\/immunization\/basics\/work\/prevention\/index.html<\/a>, accessed on November 17, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">WHO (n.d.), Child mortality and causes of death. Retrieved from World Health Organization at <a href=\"https:\/\/www.who.int\/data\/gho\/data\/themes\/topics\/topic-details\/GHO\/child-mortality-and-causes-of-death\">https:\/\/www.who.int\/data\/gho\/data\/themes\/topics\/topic-details\/GHO\/child-mortality-and-causes-of-death<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">WHO (2010), Counselling for Maternal and Newborn Health Care: A Handbook for Building Skills. Retrieved from National Library of Medicine at <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/books\/NBK304191\/\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/books\/NBK304191\/<\/a>, accessed on October 31, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">WHO (2024), Suicide. Retrieved from World Health Organization at <a href=\"https:\/\/www.who.int\/news-room\/fact-sheets\/detail\/suicide\">https:\/\/www.who.int\/news-room\/fact-sheets\/detail\/suicide<\/a>, accessed on October 30, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Weinberg A. Geoffrey (2023), Human Immunodeficiency Virus (HIV) Infection in Children and Adolescents. Retrieved from The MSD Manual at <a href=\"https:\/\/www.msdmanuals.com\/home\/children-s-health-issues\/human-immunodeficiency-virus-hiv-infection-in-children\/human-immunodeficiency-virus-hiv-infection-in-children-and-adolescents\">https:\/\/www.msdmanuals.com\/home\/children-s-health-issues\/human-immunodeficiency-virus-hiv-infection-in-children\/human-immunodeficiency-virus-hiv-infection-in-children-and-adolescents<\/a>, accessed on November 10, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Winking Jeffrey (2016), Child Mortality. Retrieved from Springer Nature at <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/referenceworkentry\/10.1007\/978-3-319-16999-6_102-1%23:~:text=Introduction-,Child%2520mortality%252C%2520also%2520known%2520as%2520under%252D5%2520mortality%252C%2520refers,to%25201%2520year%2520of%2520age\">https:\/\/link.springer.com\/referenceworkentry\/10.1007\/978-3-319-16999-6_102-1#:~:text=Introduction-,Child%20mortality%2C%20also%20known%20as%20under%2D5%20mortality%2C%20refers,to%201%20year%20of%20age<\/a>.,&nbsp; accessed on November 27, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Zill\u00e9n Kavot (2023), Chapter 5 Children\u2019s Right to Health(Care) \u2013 in Light of Medical Advancements and Developments in Paediatric Care. Retrieved from Brill Academic Publishers at <a href=\"https:\/\/brill.com\/edcollchap-oa\/book\/9789004511163\/BP000013.xml?language=en&amp;body=fullhtml-60832\">https:\/\/brill.com\/edcollchap-oa\/book\/9789004511163\/BP000013.xml?language=en&amp;body=fullhtml-60832<\/a>, accessed on October 20, 2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gem\u00e4\u00df der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) stellt das Recht auf Gesundheit ein grundlegendes Recht f\u00fcr jedes Kind dar. Die v\u00f6lkerrechtliche \u00dcbereinkunft sichert allen Kindern einen unver\u00e4u\u00dferlichen Anspruch auf den bestm\u00f6glichen Gesundheitsstandard zu. 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