{"id":5308,"date":"2015-07-09T12:43:58","date_gmt":"2015-07-09T12:43:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.humanium.org\/de\/?page_id=5308"},"modified":"2025-12-06T06:19:50","modified_gmt":"2025-12-06T06:19:50","slug":"guyana","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/guyana\/","title":{"rendered":"Die Kinder von Guyana"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Umsetzung von Kinderrechten in Guyana<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_2014207139.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17320\" style=\"width:192px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_2014207139.jpg 400w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_2014207139-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_2014207139-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_2014207139-230x230.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_2014207139-350x350.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_120982945.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17321\" style=\"width:188px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_120982945.jpg 400w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_120982945-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_120982945-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_120982945-230x230.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_120982945-350x350.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kinder<\/a> in Guyana sehen sich mit mehreren zentralen Herausforderungen konfrontiert, die die Verwirklichung ihrer Menschenrechte behindern. Aufgrund ihrer geografischen Lage stellen die katalytischen Auswirkungen des <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/klimaveraenderung\/\">Klimawandels<\/a> und von Naturkatastrophen zahlreiche Herausforderungen dar. Am dringlichsten ist die Gefahr, dass Kinder den schlimmsten Formen von <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderarbeit-2\/\">Kinderarbeit<\/a> ausgesetzt sind. <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">K\u00f6rperliche Z\u00fcchtigung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/minderjahrigenrecht\/\">Jugendjustiz<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/gewalt\/\">Gewalt gegen Kinder<\/a> und eine hohe Anzahl von <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/jugendsexualitat\/\">Schwangerschaften<\/a> bei Jugendlichen gef\u00e4hrden sie zus\u00e4tzlich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Guyana auf einen Blick&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Kooperative Republik Guyana, wie sie offiziell hei\u00dft, ist ein kleines Land in der nord\u00f6stlichen Ecke S\u00fcdamerikas. Es grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten an <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/suriname\/\">Suriname<\/a>, im S\u00fcdwesten an <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/brasilien\/\">Brasilien<\/a> und im Westen an <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/venezuela\/\">Venezuela<\/a>. Georgetown, die Hauptstadt und gr\u00f6\u00dfte Stadt, liegt an der Atlantikk\u00fcste und tr\u00e4gt den Spitznamen \u201eGartenstadt der Karibik\u201c. Guyana, \u201eLand des Wassers\u201c, ist der urspr\u00fcngliche Name des Landes, der ihr von den indigenen V\u00f6lkern, den urspr\u00fcnglichen Bewohnern, geben wurde. Guyana ist das einzige englischsprachige Land in S\u00fcdamerika (Menke, 2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Die nat\u00fcrliche Umgebung Guyanas ist sehr vielf\u00e4ltig und reicht von K\u00fcstenebenen und S\u00fcmpfen im Landesinneren bis hin zu Bergen und Fl\u00fcssen. Es gibt vier gro\u00dfe Fl\u00fcsse im Land: den Courantyne, den Berbice, den Demerara und den Essequibo, die alle in den Atlantischen Ozean flie\u00dfen. Guyana bietet auch eine F\u00fclle von Pflanzen und Tieren, darunter Mangroven, Salzwassergr\u00e4ser, eine vielf\u00e4ltige Vogelwelt, Ozelots, Affen, Faultiere, Buschschweine, G\u00fcrteltiere, Tapire, Jaguare, Seek\u00fche und Leguane (Menke, 2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa ein Zehntel der Bev\u00f6lkerung Guyanas sind indigene Gruppen, die entweder in den K\u00fcstenregionen, im Landesinneren oder im Westen, an der Grenze zu <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/venezuela\/\">Venezuela<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/brasilien\/\">Brasilien<\/a>, leben. Die indigenen V\u00f6lker an der K\u00fcste sind als Warao, Arawak und Kariben bekannt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die indigenen V\u00f6lker im Landesinneren sind die Wapisiana, die Arekuna und die Macusi. Die Wapisiana- und Macusi-V\u00f6lker leben \u00fcberwiegend in der Savannenregion Rupununi. Der Rest der Bev\u00f6lkerung besteht aus Indo-Guyanern, die zwei F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung ausmachen (Guyaner s\u00fcdasiatischer Abstammung); Afro-Guyanern, die drei Zehntel der Bev\u00f6lkerung ausmachen (Guyaner afrikanischer Abstammung) und Menschen gemischter Abstammung, die ein F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung ausmachen (Menke, 2022).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Status der Rechte von Kindern<\/strong> <strong><a href=\"#_ftn1\"><sup><strong><sup>[1]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Guyana hat sich zu mehreren internationalen Instrumenten zum Schutz der Rechte von Kindern verpflichtet. Im Jahr 1991 ratifizierte Guyana das <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/konvention\/\">\u00dcbereinkommen der Vereinten Nationen \u00fcber die Rechte des Kindes<\/a> (UN-KRK). Die UN-KRK ist jedoch nach guyanischem Recht nicht durchsetzbar (CRIN, 2013). Im Jahr 2010 ratifizierte die Regierung das <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/zusatzprotokoll-zur-kinderrechts-konvention-betreffend-kinderhandel-kinderprostitution-und-kinderpornographie-2000\/\">Fakultativprotokoll \u00fcber den Verkauf von Kindern, Kinderprostitution und Kinderpornografie<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/protokoll-beteiligung-von-kindern-konflikten\/\">das Fakultativprotokoll \u00fcber die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Guyana ist auch anderen internationalen Menschenrechtsinstrumenten beigetreten, darunter dem <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/konvention-beseitigung-jeder-form-von-diskriminierung-der-frau\/\">\u00dcbereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung gegen\u00fcber Frauen<\/a>, das 1980 ratifiziert wurde, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/internationales-ubereinkommen-zur-beseitigung-jeder-form-von-rassendiskriminierung\/\">dem Internationalen \u00dcbereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung<\/a> von 1977 und dem \u00dcbereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe von 1988.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl es in Guyana kein konsolidiertes Kindergesetz gibt, gibt es mehrere nationale Gesetze, die f\u00fcr Kinder von Bedeutung sind. Beispielsweise geh\u00f6ren dazu unter anderem Gesetze wie der Status von Kindern (Status of Children Act No. 19 of 2009), das Gesetz der Beh\u00f6rde f\u00fcr Kinderf\u00fcrsorge und Kinderschutz&nbsp; (Childcare and Protection Agency Act) Nr. 2 von 2009, das Kinderschutzgesetz (Protection of Children Act) Nr. 17 von 2009, das Kinderadoptionsgesetz (Adoption of Children Act) Nr. 16 von 2005 und das Gesetz gegen Sexualdelikte (Sexual Offences Act) Nr. 7 von 2010 (CRIN, 2013).<\/p>\n\n\n\n<p>Auf regionaler Ebene ist Guyana Mitglied der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und an das Interamerikanische Menschenrechtssystem gebunden. Im Jahr 1996 ratifizierte die Regierung das Interamerikanische \u00dcbereinkommen \u00fcber die Verh\u00fctung, Bestrafung und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (bekannt als Bel\u00e9m do Par\u00e1-Konvention). Guyana ist auch Mitglied der UN-Wirtschaftskommission f\u00fcr Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) und 2013 hat die Regierung den Konsens von Montevideo \u00fcber Bev\u00f6lkerung und Entwicklung angenommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ber\u00fccksichtigung der Bed\u00fcrfnisse der Kinder in Guyana&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Recht auf Bildung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Guyana ist das Bildungsgesetz von 1876 (in der 1976 ge\u00e4nderten Fassung), das dem Bildungsministerium untersteht, der wichtigste Rechtsrahmen f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung-weltweit\/\">Bildungswesen<\/a> von der Primarstufe bis zur Hochschulebene. Das Bildungssystem umfasst den Kindergarten (Vorschule), die Grundschule, die Sekundarstufe, die technische und berufliche Bildung und die Universit\u00e4t (UNESCO, 2007).&nbsp;Die Vorschul<a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung-weltweit\/\">erziehung<\/a> ist f\u00fcr Kinder zwischen drei und sechs Jahren gedacht, ist aber nicht verpflichtend. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17306\" style=\"width:307px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_762874744-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Grundschulbildung ist obligatorisch und beginnt im Alter von f\u00fcnf Jahren und endet mit dem elften Lebensjahr. Im letzten Jahr der Grundschule m\u00fcssen die Kinder die Aufnahmepr\u00fcfung f\u00fcr die Sekundarschule (SSEE) ablegen, um in die Sekundarschule aufgenommen zu werden. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die bei der SSEE gute Leistungen erzielen, d\u00fcrfen zur Belohnung das President&#8217;s College besuchen, w\u00e4hrend Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit schlechten Leistungen die Community High Schools besuchen, die auf die Vorbereitung der Kinder auf die Berufsausbildung ausgerichtet sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fcler, welche die SSEE erfolgreich bestehen, wechseln in die Sekundarschule, wo sie einen f\u00fcnfj\u00e4hrige Bildungsweg absolvieren. Die Sekundarschule bereitet die Sch\u00fcler auf die Pr\u00fcfungen des Caribbean Examination Council (CXC) vor (UNESCO, 2007).<\/p>\n\n\n\n<p>In Guyana besteht eine <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung-weltweit\/\">Schulpflicht<\/a> f\u00fcr Kinder zwischen sechs und f\u00fcnfzehn Jahren. In den l\u00e4ndlichen Gebieten und im Landesinneren Guyanas haben die Kinder jedoch aufgrund der schlechten Infrastruktur, der Unzug\u00e4nglichkeit der Schulen, des Mangels an Transportmitteln oder hoher Transportkosten und des Mangels an ausgebildeten Lehrern nur begrenzten Zugang zur Bildung (US-Arbeitsministerium, 2021). W\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie wirkte sich der Mangel an Informationstechnologie und zuverl\u00e4ssiger Elektrizit\u00e4t in den flussnahen und l\u00e4ndlichen Gemeinden auf die Bildung der Kinder aus (US Department of Labour, 2021).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung-weltweit\/\">Bildungswesen<\/a> in Guyana wird haupts\u00e4chlich von der Regierung finanziert. Seit den 1990er Jahren finanzieren sich die Privatschulen jedoch selbst. Nichtregierungsorganisationen wie der Lions Club und Rotary finanzieren Schulen f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-mit-behinderung\/\">Kinder mit Behinderungen<\/a> (UNESCO, 2007).<\/p>\n\n\n\n<p>Von 2022 bis 2027 investiert die Weltbank 44 Millionen US-Dollar in das <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung-weltweit\/\">Bildungswesen<\/a> in Guyana. Dieses Projekt, welches die Qualit\u00e4t der Bildung in den Jahrgangsstufen sieben bis neun verbessern soll, entwickelt einen neuen Lehrplan, der den Schwerpunkt auf Umweltbewusstsein und Klimawandel legt. Dar\u00fcber hinaus werden neue Schulb\u00fccher finanziert, die Ausbildung von Lehrern verbessert, die Betreuung von Lehrkr\u00e4ften sichergestellt, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-mit-behinderung\/\">Kinder mit Behinderungen<\/a> unterst\u00fctzt sowie die schulischen Einrichtungen und die Infrastruktur verbessert (World Bank, 2022).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Recht auf Gesundheit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das Gesundheitsministerium hat eine nationale Strategie f\u00fcr Guyana 2012-2020 entwickelt, die auch als \u201eGesundheitsvision 2020\u201c bekannt ist. Diese Strategie zielte darauf ab, die wichtigsten Priorit\u00e4ten bei der Verbesserung der Gesundheitsergebnisse in Guyana anzugehen. <\/p>\n\n\n\n<p>So ging es beispielsweise um die St\u00e4rkung und F\u00f6rderung der Kapazit\u00e4ten im Bereich der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/jugendsexualitat\/\">sexuellen und reproduktiven Gesundheit<\/a>, die verst\u00e4rkte Nutzung von Verh\u00fctungsmitteln, die F\u00f6rderung von Vorsorgeuntersuchungen f\u00fcr sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten und den Ausbau der Dienste f\u00fcr sexuelle und reproduktive Gesundheit f\u00fcr Menschen mit <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-mit-behinderung\/\">Behinderungen<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu den weiteren Zielen der Gesundheitsvision 2020 geh\u00f6rten die gezielte Unterst\u00fctzung der Gemeinschaften und Familien zur Senkung der M\u00fctter-, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kindersterblichkeit\/\">S\u00e4uglings- und Kindersterblichkeit<\/a>, f\u00fcr eine durchg\u00e4ngige Gesundheitsversorgung, die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Jugendlichen und der Zugang zu Rehabilitationsleistungen (UNICEF, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>In Guyana suchen Jugendliche aus Angst vor Verurteilung oder mangelnder Vertraulichkeit seltener Gesundheitszentren auf. Um eine Verhaltens\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren, startete die Regierung 1999 in Zusammenarbeit mit dem UNFPA eine Pilotstudie \u00fcber jugendfreundliche Gesundheitszentren zur F\u00f6rderung der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/jugendsexualitat\/\">sexuellen und reproduktiven Gesundheit<\/a> von Jugendlichen in Victory Valley, Beterverwagting und Port Mourant. <\/p>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich zielte die Pilotstudie darauf ab, die Themen <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/jugendsexualitat\/\">Schwangerschaft<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-und-aids\/\">HIV\/AIDS<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-und-sucht\/\">Drogenmissbrauch<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/selbstmord\/\">Selbstmord<\/a>, soziale und spirituelle Bed\u00fcrfnisse sowie die Beratungsdienste f\u00fcr Jugendliche zu behandeln. Seit 2000 hat die Regierung mit Unterst\u00fctzung von UNICEF und dem Center for Disease Control and Prevention (CDC) neunzehn jugendfreundliche Gesundheitsstationen in ganz Guyana verteilt eingerichtet (UNICEF, 2018).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Recht auf sauberes Wasser und Sanit\u00e4rversorgung&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2018 hatten nach Sch\u00e4tzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 86 % der Bev\u00f6lkerung in Guyana Zugang zu einer <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-wasser\/\">sanit\u00e4ren Grundversorgung<\/a>. Zwischen Juli 2014 und Juli 2019 f\u00fchrten die Interamerikanische Entwicklungsbank und der Europ\u00e4ische Entwicklungsfonds in Guyana ein Projekt im Wert von 29 Mio. USD durch, um die Effizienz, Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit tragbarer <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-wasser\/\">Wasser<\/a>&#8211; und Sanit\u00e4rdienstleistungen zu verbessern. Dieses Projekt kam 328 Haushalten in ganz Guyana zugute und erm\u00f6glichte die Bereitstellung von L\u00f6sungen in den Bereichen Sanit\u00e4rversorgung, Wasserversorgung, Handhygiene und Wasser, Sanit\u00e4rversorgung und Hygiene (WASH) (Reyes, 2021).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"575\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-1024x575.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17304\" style=\"width:360px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-1536x863.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-2048x1151.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-830x466.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-230x129.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-350x197.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1326303821-480x270.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In Guyana obliegt die Gew\u00e4hrleistung der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-wasser\/\">Wasser<\/a>&#8211; und Abwasserversorgung der Guyana Water Inc (GWI). GWI betreibt das einzige Abwassersystem, das 2 % der Bev\u00f6lkerung im Zentrum Georgetowns versorgt. Der Rest der Bev\u00f6lkerung entsorgt seine Abw\u00e4sser \u00fcber Kl\u00e4rgruben (66 %) und Grubenlatrinen (28 %) (Reyes, 2021). Goldabbau, schlechte Abfallentsorgung und Verschmutzung f\u00fchren dazu, dass die Wasserqualit\u00e4t vielerorts mangelhaft ist, was die Gesundheit und das Wohlergehen von Kindern durch die Verbreitung von durch Wasser \u00fcbertragenen Krankheiten gef\u00e4hrdet (UNICEF, 2018).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Recht auf Identit\u00e4t&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Alle in Guyana geborenen Kinder m\u00fcssen bei der Geburt gem\u00e4\u00df den Abschnitten 18, 25 und 26 des Gesetzes \u00fcber die Registrierung von Geburten und Todesf\u00e4llen (Kapitel 44:01) der Gesetze von Guyana registriert werden. Kinder m\u00fcssen von ihren Eltern registriert werden, unabh\u00e4ngig von deren Rechts- oder Familienstand, und die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-auf-identitat\/\">Geburtsregistrierung<\/a> ist kostenlos. Die Registrierung erfolgt im Allgemeinen Standesamt, von denen es 200 Zentren in Guyana gibt (UNHCR, n.d).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Allgemeine Standesamt hat mehrere Initiativen ergriffen, um die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-auf-identitat\/\">Geburtenregistrierung<\/a> in Guyana zu erh\u00f6hen. Dazu geh\u00f6ren die Einrichtung von Registrierungszentren in l\u00e4ndlichen Gebieten, um Hausgeburten zu registrieren und sicherzustellen, dass alle Kinder, die in l\u00e4ndlichen Gebieten leben, registriert werden k\u00f6nnen; die Schulung von Standesbeamten, um sicherzustellen, dass sie \u00fcber die notwendigen F\u00e4higkeiten zur effektiven Registrierung von Geburten verf\u00fcgen; und die Unterst\u00fctzung indigener Gemeinschaften, um sicherzustellen, dass alle Kinder eine Geburtsurkunde besitzen. Kinder in Guyana ben\u00f6tigen zwar keine Geburtsurkunde, um Gesundheitsdienste in Anspruch zu nehmen, aber sie brauchen sie, um zur Schule gehen zu k\u00f6nnen (UNHCR, n.d).<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Verfassung von Guyana von 1980 haben alle in Guyana geborenen Kinder Anspruch auf die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-auf-identitat\/\">Staatsb\u00fcrgerschaft<\/a>, es sei denn, dass (1) kein Elternteil Staatsb\u00fcrger ist und einem oder beiden Elternteilen diplomatische Immunit\u00e4t gew\u00e4hrt wurde, (2) ein Elternteil ein feindlicher Ausl\u00e4nder ist und das Kind unter feindlicher Besatzung geboren wird. Kindern, die au\u00dferhalb Guyanas geboren wurden, kann die Staatsb\u00fcrgerschaft verliehen werden, wenn ein Elternteil die guyanische Staatsangeh\u00f6rigkeit besitzt (Immigration and Refugee Board of Canada, 2008).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Risikofaktoren <\/strong><strong>\ud83e\udc6a<\/strong><strong> L\u00e4nderspezifische Herausforderungen&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kinderarbeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2021 hat die Regierung minimale Fortschritte bei der Beseitigung der schlimmsten Formen der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderarbeit-2\/\">Kinderarbeit<\/a> in Guyana gemacht. Die Regierung hat alle wichtigen internationalen \u00dcbereinkommen \u00fcber Kinderarbeit ratifiziert, wie das \u00dcbereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) \u00fcber das <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/ubereinkommen-nr-138-uber-das-mindestalter-fur-die-zulassung-von-beschaftigung-1973\/\">Mindestalter (Nr. 138) von 1973<\/a>, die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/konvention-182\/\">schlimmsten Formen der Kinderarbeit (Nr. 182) von 1999<\/a> und das Palermo-Protokoll \u00fcber den Menschenhandel. Trotzdem gibt es immer noch L\u00fccken im rechtlichen Rahmen, um Kinder angemessen vor Arbeit zu sch\u00fctzen (US-Arbeitsministerium, 2021).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder in Guyana sind den schlimmsten Formen von <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderarbeit-2\/\">Kinderarbeit<\/a> ausgesetzt, einschlie\u00dflich kommerzieller sexueller Ausbeutung als Folge des <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderhandel\/\">Menschenhandels<\/a>, vor allem in Georgetown. Auch in der Landwirtschaft sind sie den schlimmsten Formen der Kinderarbeit ausgesetzt: Sie arbeiten in der Produktion von Kirschen, Limetten, Reis, Kohl, Zuckerrohr und Holzkohle sowie in S\u00e4gewerken und in der H\u00fchnerzucht. <\/p>\n\n\n\n<p>In der Industrie und im Haushalt arbeiten Kinder auf dem Bau, im Gold- und Bauxitbergbau, in Haushalten, in Bars, Restaurants und auf Schrottpl\u00e4tzen. Sch\u00e4tzungen zufolge sind 41 % der indianischen Kinder in Haushalten und 34 % unter gef\u00e4hrlichen Arbeitsbedingungen besch\u00e4ftigt (US Department of Labour, 2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Gesetz \u00fcber die Besch\u00e4ftigung von Jugendlichen und Kindern (Employment of Young Persons and Children Act) liegt das Besch\u00e4ftigungsmindestalter bei f\u00fcnfzehn Jahren. Guyana erf\u00fcllt nicht die internationalen Standards bzgl. gef\u00e4hrlicher Arbeit f\u00fcr Kinder, da es Kindern im Alter von sechzehn bis siebzehn Jahren erlaubt, gef\u00e4hrliche Arbeiten auszuf\u00fchren, die ihre Gesundheit und Sicherheit gef\u00e4hrden (US-Arbeitsministerium, 2021).<br><br>Seit 2021 haben die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden konkrete Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Kinderarbeit in Guyana ergriffen, darunter die Einrichtung eines Nationalen Lenkungsausschusses f\u00fcr Kinderarbeit und einer ministeriellen Task Force f\u00fcr Menschenhandel. Au\u00dferdem wurden wichtige politische Ma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt, wie die Nationale Kinderarbeitspolitik und der Nationale Aktionsplan f\u00fcr die Beseitigung von Kinderarbeit 2019-2025 sowie der Aktionsplan 2021-2025 der Interministeriellen Task Force zur Bek\u00e4mpfung des Menschenhandels (US-Arbeitsministerium, 2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Einf\u00fchrung dieser Ma\u00dfnahmen konnten die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden vierzehn Verst\u00f6\u00dfe gegen die kommerzielle <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/die-sexuelle-ausbeutung-von-kindern\/\">sexuelle Ausbeutung<\/a> junger M\u00e4dchen, neun Berichte \u00fcber Kinder in Zwangsarbeit, f\u00fcnfzehn \u00dcberlebende der Ausbeutung und vierzehn F\u00e4lle von <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderhandel\/\">Kinderhandel<\/a> melden, von denen acht \u00dcberlebende unter achtzehn Jahre alt waren (US-Arbeitsministerium, 2021).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schwangerschaft bei Jugendlichen&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17305\" style=\"width:323px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_2356934429-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Auf regionaler Ebene hat Guyana eine der h\u00f6chsten <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/jugendsexualitat\/\">Schwangerschaftsraten<\/a> im Jugendalter: 66,5 von 1.000 jugendlichen M\u00e4dchen bringen j\u00e4hrlich ein Kind zur Welt. \u00dcber einen Zeitraum von 20 Jahren, zwischen 1997 und 2016, hat eines von f\u00fcnf heranwachsenden M\u00e4dchen in Guyana ein Kind bekommen. Nach dem Vorbild der \u201eSafe Motherhood Initiative\u201c in Kenia richtete die Regierung Guyanas 2013 Kliniken f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/jugendsexualitat\/\">jugendliche Schwangere<\/a> ein und startete eine \u201eSafe Motherhood Initiative\u201c, die von der Abteilung f\u00fcr die Gesundheit von Mutter und Kind des Ministeriums f\u00fcr \u00f6ffentliche Gesundheit ins Leben gerufen wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>2018 f\u00fchrte das Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit UNICEF eine Situationsanalyse zu Schwangerschaften bei Jugendlichen in Guyana durch, um Schwangerschaften bei Jugendlichen zu verhindern, das Bewusstsein zu sch\u00e4rfen, Lehrpl\u00e4ne f\u00fcr die sexuelle und reproduktive Aufkl\u00e4rung &nbsp;zu entwickeln und den rechtlichen Rahmen zu verbessern (UNICEF, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Bem\u00fchungen sind die Schwangerschaftsraten bei Jugendlichen in Guyana hoch und k\u00f6nnen auf einen Mangel an umfassender Aufkl\u00e4rung \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/jugendsexualitat\/\">sexuelle und reproduktive Gesundheit<\/a>, Armut, fehlenden Zugang zu Verh\u00fctungsmitteln, riskantes und ungesch\u00fctztes Sexualverhalten sowie <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">sexuelle Gewalt<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">sexuellen Missbrauch<\/a> zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Andere Faktoren wie erh\u00f6hte Schulabbrecherquoten, das Leben in Haushalten mit nur einem Elternteil sowie das Leben in \u00fcberf\u00fcllten Wohnungen tragen ebenfalls zu diesem Problem bei (UNICEF, 2018).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gewalt gegen Kinder&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/gewalt\/\">Gewalt<\/a> ist in Guyana weit verbreitet und betrifft Kinder aller Ethnien, Geschlechter, sozio\u00f6konomischen Gruppen sowie st\u00e4dtischer und l\u00e4ndlicher Gebiete. Kinder mit <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-mit-behinderung\/\">Behinderungen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/lgbtq-kinder\/\">LGBTQ-Kinder<\/a> werden jedoch als leichte Zielscheiben wahrgenommen und unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig als Opfer von Gewalt gemeldet. Dar\u00fcber hinaus wird in Guyana <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">k\u00f6rperliche Misshandlung<\/a> im Allgemeinen als akzeptable Form der Disziplinierung angesehen (UNICEF, 2019).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt mehrere Faktoren, die Gewalt gegen Kinder in Guyana beg\u00fcnstigen. Diese Katalysatoren sind in der Regel mit <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderarmut\/\">Armut<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-nahrung\/\">Hunger<\/a>, Alkohol- und Drogenmissbrauch verbunden. Daher sind Kinder, die in Heimen leben oder aus gef\u00e4hrdeten Gemeinschaften stammen, am anf\u00e4lligsten f\u00fcr Missbrauch. Missbrauch kommt in der Regel bei verschiedenen Ethnien und Geschlechtern gleicherma\u00dfen vor (UNICEF, 2019).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\"><strong>K\u00f6rperliche Z\u00fcchtigung<\/strong><\/a><strong>&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Guyana ist die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">k\u00f6rperliche Z\u00fcchtigung<\/a> zu Hause, in alternativen Betreuungseinrichtungen, in Kindertagesst\u00e4tten, Schulen und Strafvollzugsanstalten rechtm\u00e4\u00dfig. In der Schule ist die k\u00f6rperliche Z\u00fcchtigung erlaubt gem\u00e4\u00df Abschnitt 9(A) des Gesetz \u00fcber das Strafrecht (Delikte) (Criminal Law (Offences) Act) von 1894 , in dem \u201edas Recht des Vormunds oder Lehrers eines Kindes, das Kind angemessen und ordnungsgem\u00e4\u00df zu bestrafen\u201c, bekr\u00e4ftigt wird. K\u00f6rperliche Z\u00fcchtigung darf nur vom Schulleiter, einem stellvertretenden Schulleiter oder einer ernannten h\u00f6heren Lehrkraft f\u00fcr Schl\u00e4gereien und unanst\u00e4ndigen \u00c4u\u00dferungen in der Schule verh\u00e4ngt werden (End Violence Against Children, 2020).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Strafe ist f\u00fcr Jungen und M\u00e4dchen unterschiedlich. Bei Jungen ist die Strafe an den H\u00e4nden oder am Ges\u00e4\u00df zu vollziehen, bei M\u00e4dchen auf den H\u00e4nden. Die Bestrafung darf nur mit einem Rohrstock oder einem Riemen erfolgen, der nicht l\u00e4nger als 61 Zentimeter ist, und muss in ein \u201eVergehensbuch\u201c eingetragen werden (End Violence Against Children, 2020).<\/p>\n\n\n\n<p>In seiner abschlie\u00dfenden Beobachtung von 2013 forderte der Ausschuss f\u00fcr die Rechte des Kindes die Regierung nacgdr\u00fccklich auf, alle Punkte im Zusammenhang mit der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">k\u00f6rperlichen Z\u00fcchtigung von Kindern in allen Kontexten anzu<\/a>sprechen und zu verbieten. Das Thema der k\u00f6rperlichen Z\u00fcchtigung in Guyana hat auch dem Ausschuss gegen Folter, dem Menschenrechtsausschuss und dem Ausschuss f\u00fcr die Beseitigung der Diskriminierung der Frau Anlass zur Sorge gegeben. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Aussch\u00fcsse haben die Regierung aufgefordert, k\u00f6rperliche Z\u00fcchtigung in allen Bereichen zu verbieten, und die Regierung ermutigt, Sensibilisierungskampagnen zu entwickeln (End Violence Against Children, 2020).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/minderjahrigenrecht\/\"><strong>Jugendstrafrecht<\/strong><\/a><\/h3>\n\n\n\n<p>Trotz der Bedenken und Empfehlungen des Ausschusses f\u00fcr die Rechte des Kindes in Bezug auf die unmenschliche Verurteilungspraxis von Kindern sind Jugendliche in Guyana immer noch der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">k\u00f6rperlichen Z\u00fcchtigung und unmenschlichen Verurteilungen ausgesetzt. Nach dem Gesetz \u00fcber jugendliche Straft\u00e4ter (Juvenile Offenders Act) von 1931 liegt das Mindestalter f\u00fcr die Strafm\u00fcndigkeit in Guyana bei zehn Jahren, und Kinder k\u00f6nnen im Alter von siebzehn Jahren als Erwachsene bestraft werden. Ebenso gilt nach diesem Gesetz ein Kind als unter vierzehn Jahre alt, ein<\/a>e junge Person als zwischen vierzehn und sechzehn und ein <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/minderjahrigenrecht\/\">Jugendlicher<\/a> als unter siebzehn (CRIN, 2010).<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Verbrechen wie Mord und Totschlag kann ein Kind unter achtzehn Jahren wie ein Erwachsener vor Gericht gestellt und im Falle eines Schuldspruchs zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt werden. F\u00fcr Jungen ab siebzehn Jahren wird die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">k\u00f6rperliche Z\u00fcchtigung<\/a> als angemessene Strafma\u00dfnahme angesehen, w\u00e4hrend das Auspeitschen von M\u00e4dchen streng verboten ist (CRIN, 2010).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00d6kologische Herausforderungen&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17309\" style=\"width:305px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/shutterstock_1399818353-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Umweltzerst\u00f6rung und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/klimaveraenderung\/\">Klimawandel<\/a> haben erhebliche Auswirkungen auf die Kinder in Guyana. Zu den negativen Auswirkungen des Klimawandels auf Kinder in Guyana geh\u00f6ren Filarie und Malaria. Diese werden durch \u00dcberschwemmungen verursacht, die stehende Wasserlachen hinterlassen, in denen Moskitolarven hernawachsen. W\u00e4hrend der D\u00fcrrezeit, vor allem im Landesinneren, bleibt der Wasserstand aufgrund der gro\u00dfen Hitze sehr niedrig. Diese intensiven Wetterbedingungen wirken sich auf den Schulbesuch der Kinder aus, und oft bleiben die Schulen geschlossen (UNICEF, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten intensiver Regenf\u00e4lle oder Trockenperioden sind die Wasserressourcen aufgrund schlechter sanit\u00e4rer Einrichtungen und flacher Brunnen der Gefahr einer Verunreinigung ausgesetzt. Infolge dieser extremen Bedingungen sind Familien in Guyana gezwungen, in sicherere Gebiete umzusiedeln (UNICEF, 2018). Der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/klimaveraenderung\/\">Klimawandel<\/a> hat sich auch auf die Ern\u00e4hrungssicherheit von Kindern in den K\u00fcsten- und Hinterlandgebieten Guyanas ausgewirkt. Infolge der D\u00fcrre sind Nutzpflanzen wie Maniok, die zu den Grundnahrungsmitteln der Indianer geh\u00f6ren, unzureichend und rar (UNICEF, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/klimaveraenderung\/\">Klimawandel<\/a> ist auch ein Katalysator f\u00fcr weitere Probleme f\u00fcr Kinder. Naturkatastrophen und unzug\u00e4ngliche Nahrungsmittel-, Wasser- und Energiequellen zwingen Kinder dazu, als Versorger zu fungieren, so dass sie weniger Zeit f\u00fcr den Schulbesuch haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies wird noch versch\u00e4rft, wenn Familien aufgrund der klimabedingten Herausforderungen auf Kinder angewiesen sind, um Geld f\u00fcr den Unterhalt des Hauses zu verdienen. Klimaver\u00e4nderungen und Katastrophen wie \u00dcberschwemmungen k\u00f6nnen auch eine dauerhafte Vertreibung erzwingen und Kinder in gef\u00e4hrliche Unterk\u00fcnfte mit unzureichenden sanit\u00e4ren Einrichtungen und erh\u00f6htem Missbrauchsrisiko zwingen (UNICEF, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Geschrieben von Vanessa Cezarita Cordeiro&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Internes Korrekturlesen durch Aditi Partha&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u00dcbersetzt von Michael Aschenbrenner<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Korrekturlesen durch Birgit Puttock<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Zuletzt aktualisiert am 13. November 2022<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Referenzen:&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">CRIN. (2013, February 13). <a href=\"https:\/\/archive.crin.org\/en\/library\/publications\/guyana-national-laws.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cGuyana: national laws.\u201d<\/a> Retrieved from Child Rights International Network, accessed on 25 October 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">CRIN. (2010, December). \u201c<a href=\"https:\/\/archive.crin.org\/sites\/default\/files\/inhuman_sentencing_of_children_in_guyana.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Inhuman sentencing of children in Guyana.\u201d<\/a> Retrieved from Child Rights International Network, accessed on 25 October 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">End Violence Against Children. (2020, June). <a href=\"http:\/\/www.endcorporalpunishment.org\/wp-content\/uploads\/country-reports\/Guyana.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cCorporal punishment of children in Guyana.\u201d<\/a> Retrieved from End Corporal Punishment, accessed on 25 October 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Immigration and Refugee Board of Canada. (2008, August 25). <a href=\"https:\/\/www.refworld.org\/docid\/492ac7c9c.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cGuyana: Citizenship laws, including methods by which a person may obtain citizenship; whether dual citizenship is recognized and if so, how it is acquired; process for renouncing citizenship and related documentation; grounds for revoking citizenship.\u201d<\/a> Retrieved from Canada: Immigration and Refugee Board of Canada, accessed on 12 November 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Menke, J.K., Richardson, B.C. (2022, October 18). <a href=\"https:\/\/www.britannica.com\/place\/Guyana\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cGuyana.\u201d<\/a> Retrieved from Encyclopaedia Britannica, accessed on 25 October 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Reyes, M., &amp; Ramjag, L. (2021, July 13). <a href=\"https:\/\/blogs.iadb.org\/agua\/en\/sanitation-guyana-improving-lives\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cImproving lives through adequate sanitation in Guyana.\u201d<\/a> Retrieved from Inter-American Development Bank, accessed on 12 November 2022.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNICEF. (2019, June). <a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/guyanasuriname\/reports\/study-social-norms-violence-against-children\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cStudy of social norms in Guyana as it pertains to sexual, physical and emotional violence against children.\u201d<\/a> Retrieved from UNICEF Guyana and Suriname, accessed on 26 October 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNICEF. (2018, December). <a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/guyanasuriname\/reports\/situation-analysis-adolescent-pregnancy-guyana\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cSituation analysis of adolescent pregnancy in Guyana.\u201d<\/a> Retrieved from UNICEF Guyana and Suriname, accessed on 26 October 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNICEF. (2018). \u201c<a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/guyanasuriname\/media\/686\/file\/Climate-landscape-analysis-for-children-report.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Climate landscape analysis for children: An assessment of the impact of climate, energy and environment on children in Guyana.\u201d<\/a> Retrieved from UNICEF Guyana and Suriname, accessed on 12 November 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNESCO. (2007). <a href=\"http:\/\/www.ibe.unesco.org\/sites\/default\/files\/Guyana.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cPrinciples and general objectives of education in Guyana.\u201d<\/a> Retrieved from World Data on Education, accessed on 12 November 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UNHCR. (n.d). <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/sites\/default\/files\/Documents\/Issues\/Children\/BirthRegistration\/Guyana_contribution.docx\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cBirth registration legal framework.\u201d<\/a> Retrieved from Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights, accessed 12 November 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">US Department of Labour. (2021). <a href=\"https:\/\/www.dol.gov\/agencies\/ilab\/resources\/reports\/child-labor\/guyana\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201c2021 Findings on the Worst Forms of Child Labour.\u201d<\/a> Retrieved from U.S Department of Labour Bureau of International Labour Affairs, accessed on 26 October 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">World Bank. (2022, June 10). <a href=\"https:\/\/www.worldbank.org\/en\/news\/press-release\/2022\/06\/10\/education-in-guyana-to-be-improved-with-us-44m-world-bank-project\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201cEducation in Guyana to be improved with US$44M World Bank Project.\u201d<\/a> Retrieved from The World Bank, accessed on 12 November 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref1\"><strong><sup><strong><sup>[1]<\/sup><\/strong><\/sup><\/strong><\/a> &nbsp;Dieser Artikel erhebt keineswegs den Anspruch, eine vollst\u00e4ndige oder repr\u00e4sentative Darstellung der Kinderrechte in Guyana zu geben: Eine der vielen Herausforderungen besteht darin, dass es nur wenige aktuelle Informationen \u00fcber die Kinder in Guyana gibt, von denen viele unzuverl\u00e4ssig, nicht repr\u00e4sentativ, veraltet oder einfach nicht vorhanden sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umsetzung von Kinderrechten in Guyana Kinder in Guyana sehen sich mit mehreren zentralen Herausforderungen konfrontiert, die die Verwirklichung ihrer Menschenrechte behindern. Aufgrund ihrer geografischen Lage stellen die katalytischen Auswirkungen des Klimawandels und von Naturkatastrophen zahlreiche Herausforderungen dar. Am dringlichsten ist die Gefahr, dass Kinder den schlimmsten Formen von Kinderarbeit ausgesetzt sind. 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