{"id":5604,"date":"2015-11-12T20:57:10","date_gmt":"2015-11-12T20:57:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.humanium.org\/de\/?page_id=5604"},"modified":"2025-12-06T06:40:54","modified_gmt":"2025-12-06T06:40:54","slug":"uganda","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/uganda\/","title":{"rendered":"Kinder in Uganda"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung der Kinderrechte in Uganda<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1156982149.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15541\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1156982149.jpg 200w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1156982149-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1046139391.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15542\" style=\"width:200px;height:200px\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1046139391.jpg 200w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1046139391-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Uganda (auch Republik Uganda genannt) ist ein Land in Ostafrika, in dem 21 Millionen Kinder leben (46 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung). Aufgrund von Hungersn\u00f6ten, st\u00e4ndigen Konflikten, AIDS und Armut hat Uganda mit verschiedenen Problemen zu k\u00e4mpfen, die erheblichen Einfluss auf das Leben der Kinder haben. Zusammen mit dem Mangel an Ressourcen, Bildung und medizinischer Versorgung in bestimmten Regionen werden die Rechte der Kinder immer wieder angegriffen;ihre Existenz und ihr \u00dcberleben kann man bestenfalls als prek\u00e4r bezeichnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d4084411.0089985505!2d30.05862877648667!3d1.3671057454638482!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x1771a69f6499f945%3A0x874155ce43014549!2sUganda!5e0!3m2!1sen!2sin!4v1645348635609!5m2!1sen!2sin\" width=\"600\" height=\"450\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><strong>Bev\u00f6lkerung:<\/strong>&nbsp;45,74 Millionen<br><strong>Bev. 0-14 Jahren:<\/strong> 45,9%<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><strong>Lebenserwartung:<\/strong> 63,4 Jahre<br><strong>Kindersterblichkeit:&nbsp;<\/strong>41&nbsp;<strong>\u2030<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Uganda auf einen Blick<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Uganda (auch bekannt als Republik Uganda) ist ein Binnenstaat in Ostafrica, der an die Demokratische Republik Kongo, Kenia und den S\u00fcdsudan grenzt. Es liegt in der Region der Gro\u00dfen Seen in Afrika und teilt sich den Viktoriasee mit Kenia und Tansania, w\u00e4hrend es gleichzeitig im Nilbecken liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bev\u00f6lkerung des Landes betr\u00e4gt etwa 45,74 Millionen Menschen (Weltbank, 2020). 8,5 Millionen dieser Bev\u00f6lkerung leben in Kampala, der Hauptstadt und gr\u00f6\u00dften Stadt Ugandas. Aufgrund des Bev\u00f6lkerungswachstums der letzten Jahre wird erwartet, dass sich die Bev\u00f6lkerung Ugandas zwischen 2020 und 2060 verdoppeln wird und damit das Land dichter besiedelt als das heutige Indien sein wird. Die Zahl der Jugendlichen im Alter von 0 bis 14 Jahren liegt derzeit bei 21 Millionen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>DieAmtssprachen Ugandas sind Swahili und Englisch. Aber auch die Sprachen der einzelnen Regionen wie zum Beispiel Luganda, Acholi, Runyoro, Luo und Lusoga sind ebenfalls weitverbreitet. Was die ethnischen Gruppen betrifft, so sind&nbsp; in Uganda haupts\u00e4chlich vier Gruppen vertreten: die Bantu, die Niloten, die Nilo-Hamiten und die Hamiten (Kurian,1992).<\/p>\n\n\n\n<p>Uganda war von 1894 bis zu seiner Unabh\u00e4ngigkeit im Jahr 1962 eine britische Kolonie. Seitdem sah sichr Ugandavielengewaltsamen Konflikten innerhalb des Landes und einer langj\u00e4hrigen Milit\u00e4rdiktatur ausgesetzt (Kyeyune, 2021). Dies hat zu einem instabilen Zustandgef\u00fchrt, der insbesondere f\u00fcr die in Armut lebenden Menschen viele Probleme mit sich brachte. Au\u00dferdem h\u00e4ngt die Wirtschaft Ugandas haupts\u00e4chlich von der Landwirtschaft ab. D.h., dass D\u00fcrreperioden f\u00fcr das Land eine Gefahr darstellen und die arme Bev\u00f6lkerung schwer treffen k\u00f6nnen, wie der Anstieg der Armut nach der D\u00fcrre 2016-2017 zeigte (Weltbank, 2021).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit der hohen Rate an Kinderehen, dem niedrigen Bildungsniveau, den schlechten Arbeitsbedingungen und der schlechten Gesundheitsversorgung stellen diese Faktoren eine gro\u00dfe Belastung f\u00fcr das Land und seine Bev\u00f6lkerung dar. Dies hat sich auch auf die Kinder in Uganda&nbsp; ausgewirkt. Infolgedessen k\u00f6nnen landesweit einige Kinder nicht alle Rechte wahrnehmen, die in deminternationalen \u00dcbereinkommen \u00fcber die Rechte des Kindes verankert sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Status der Kinderrechte<u><a href=\"#_ftn1\"><sup><strong><u><sup>[1]<\/sup><\/u><\/strong><\/sup><\/a><\/u><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung Ugandas sind Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren (46 % der Gesamtbev\u00f6lkerung), womit die Bev\u00f6lkerung Ugandas eine der j\u00fcngsten der Welt darstellt (Weltbank, 2021). Obwohl die Armut in den letzten drei Jahrzehnten deutlich zur\u00fcckgegangen ist \u2013 von 56,0 % im Jahr 1993 auf 21,4 % im Jahr 2016 \u2013, ist Uganda nach wie vor ein Land, das mit Armut zu k\u00e4mpfen hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15544\" style=\"width:383px;height:255px\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_669196363-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Da ein erheblicher Teil der Bev\u00f6lkerung in Armut lebt, sind Kinder besonders gef\u00e4hrdet und haben nur wenige M\u00f6glichkeiten, sich aus dieser Armut zu befreien (Owori, 2020). Fast 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung lebt in l\u00e4ndlichen Gebieten, so dass die wachsende Armut und der mangelnde Zugang zu Ressourcen schwerwiegende Folgen hat und Eltern dazu zwingt, ihre Kinder nicht zur Schule gehen zu lassen, damit diesein Vollzeit arbeiten und finanziell die Familie unterst\u00fctzen k\u00f6nnen; in Konfliktgebieten arbeiten zu lassen oder sie in sehr jungem Alter zu verheiraten, was alles sehr gef\u00e4hrlich f\u00fcr das Kind ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Uganda hat die KRK 1990 zusammen mit den zwei zus\u00e4tzlichen Fakultativprotokollen ratifiziert, sich aber seither nicht vollst\u00e4ndig an diese Richtlinien und Protokolle gehalten. Obwohl zus\u00e4tzliche Anstrengungen unternommen wurden, um das Leben von Kindern zu erleichtern und zu verbessern, z. B. durch Programme und Gesetze zur Steigerung der Einschulungsrate, zur Senkung der M\u00fcttersterblichkeit und zur Verabschiedung des Kinder-\u00c4nderungsantrags (Children Amendment Act), k\u00f6nnen viele Kinder immer noch nicht in vollem Umfang von diesen Ma\u00dfnahmen profitieren: Viele erhalten keine angemessene Gesundheitsversorgung, Bildung oder soziale Betreuung und sind zunehmend Gewalt und sch\u00e4dlichen traditionellen Praktiken ausgesetzt (UNICEF, 2017). <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es politische L\u00fccken und Unzul\u00e4nglichkeiten bei der Umsetzung von Programmen und in der Denkweise, die verbessert werden m\u00fcssen, um die Bed\u00fcrfnisse der Kinder in Uganda ad\u00e4quat zu ber\u00fccksichtigen und ihnen die M\u00f6glichkeit zu geben, von all ihren Rechten zu profitieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kindergerechter sozialer Schutz&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Sozialer Schutz ist eine grundlegende Voraussetzung, um dieArmut von Kindern und Familien zu vermeiden und zu verringern, Ungleichheiten zu beseitigen und die Rechte der Kinder zu verwirklichen. Dar\u00fcber hinaus ist es wichtig, dass soziale Schutzprogrammedie Verletzlichkeitder Kinderber\u00fccksichtigen, indem sie die Vorteilef\u00fcr dieKinder optimieren und m\u00f6gliche negative Folgen minimieren. Angesichts ihres positiven Beitrags zur Verringerung von Armut, Verwundbarkeit und Risiken hat der soziale Schutz in den letzten Jahren an Interesse gewonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere wenn ein kindergerechtersozialer Schutz richtig umgesetzt wird, besteht die Chance chronische Armut, soziale Ausgrenzung und externe Krisen zu bek\u00e4mpfen, die Kinder irreversibel sch\u00e4digen k\u00f6nnen.. In Uganda gibt es zwar soziale&nbsp; Schutzprogramme, aber nur wenige, die sich mit den Rechten der Kinder und den zahlreichen Gef\u00e4hrdungen, denen Kinder ausgesetzt sind, befassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder in Uganda sind besonders gef\u00e4hrdet, da sie einem hohen Risiko durch Gewalt,Missbrauch, mangelnder Bildung und Herausforderungen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft nach einem Krieg ausgesetzt sind. Es m\u00fcssen Programme und ein nationales Kinderschutzsystem eingef\u00fchrt werden, um diese Bed\u00fcrfnisse zu erf\u00fcllen und gef\u00e4hrdete Kinder zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten zehn Jahren wurden kindergerechte HIV-Tests zugelassen.. Um Kindern den Zugang zu Gesundheitsdiensten zu erleichtern, von denen sie aufgrund ihres Alters in der Regel ausgeschlossen sind, hat Uganda den Zugang zu HIV-Tests f\u00fcr Kinder ab 12 Jahren erm\u00f6glicht. Dies hilft vor allem gef\u00e4hrdeten Minderj\u00e4hrigen, wie Kindern, die verheiratet sind oder selbst Kinder haben, minderj\u00e4hrigen Sexarbeitern usw., sich problemlos auf HIV testen zu lassen und tr\u00e4gt dazu bei, die Ausbreitung zu stoppen und die Aufkl\u00e4rung zu verbessern(Sloth-Nielsen, J. et al., 2009).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres soziales&nbsp; Schutzprogramm, das sich auf Kinder mit Behinderungen erstreckte, war das Sozialhilfeprogramm \u201eSocial Assistance Grant for Empowerment (SAGE)\u201c, das etwa 10.000 Empf\u00e4nger umfasst. Bei diesem Programm handelt es sich um ein Bargeldtransferprogramm zur Unterst\u00fctzung von benachteiligten Haushalten, das insbesondere Familien mit behinderten Kindern hilft, sich finanziell \u00fcber Wasser zu halten und den Stress aufgrund von Kosten zu lindern (Merttens, 2015).<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, sind einige Formen und Ma\u00dfnahmen des sozialen Schutzes in Uganda zwar teilweise kindergerecht, aber immer noch unzureichend f\u00fcr ihre Bed\u00fcrfnisse. Es ist offensichtlich, dass Kinder von der Umsetzung solcher Programme erheblich profitieren. Daher ist es wichtig, dass die Politik, die Gesetzgebung und die Vorschriften die Sichtweise der Kinder und ihrer Bezugspersonen umfassendber\u00fccksichtigen, damit die Rechte der Kinder angemessen gewahrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ber\u00fccksichtigung der Bed\u00fcrfnisse von Kindern<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Recht auf <\/strong><strong>Gesundheit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Uganda ist die Sterblichkeitsrate von Kindern unter f\u00fcnf Jahren gravierend hoch (41 pro 1000 Geburten) (Weltbank, 2019) und die Lebenserwartung bei der Geburt mit 63,4 Jahren besonders niedrig (Weltbank, 2019). Obwohl die Sterblichkeitsrate bei Kindern unter f\u00fcnf Jahren im Laufe der Jahre stetig gesunken ist, ist sie immer noch sehr hoch. Chronische Unterern\u00e4hrung, Lungenentz\u00fcndung, Malaria, Durchfallerkrankungen und HIV tragen wesentlich dazu bei und werden, wenn sie nicht bek\u00e4mpft werden, die ohnehin schon gef\u00e4hrdeten Kinder weiter beeintr\u00e4chtigen. Die Kindersterblichkeit ist nicht \u00fcberall gleich: W\u00e4hrend l\u00e4ndliche Gebiete wie Karamoja, West Nile und der S\u00fcdwesten signifikant hohe Sterblichkeitsraten aufweisen, sind die Raten in st\u00e4dtischen Gebieten niedriger, aber immer noch vergleichsweise hoch (UNICEF, 2019). &nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15545\" style=\"width:367px;height:245px\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1015598797-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Armut, fehlende Infrastruktur und schlecht ausgebildetes Personal sind Hindernisse f\u00fcr die Gesundheit der Kinder. Viruserkrankungen sind sehr ansteckend und werden aufgrund mangelnder Hygiene und ungesunder Lebensbedingungen schnell \u00fcbertragen. Die Cholera beispielsweise ist eines der Probleme, die die Gesundheit der Jugendlichen in Uganda ernsthaft beeintr\u00e4chtigen. Die Verwendung von schmutzigem Wasser in vielen Haushalten f\u00fchrt dazu, dass sich viele Kinder speziell mit dieser Krankheit infizieren, die t\u00f6dlich verlaufen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch AIDS ist im ganzen Land weit verbreitet: 98.000 Kinder im Alter von 0-14 Jahren leben mit HIV (Weltbank, 2020). Die HIV-Raten sind regional und geschlechtsspezifisch sehr unterschiedlich, wobei M\u00e4dchen \u00fcberproportional h\u00e4ufig betroffen sind (UNICEF, n.d.). In den letzten Jahren wurden erhebliche Fortschritte bei der AIDS-Pr\u00e4vention erzielt. Dennoch ist die Virulenz des Virus nach wie vor beunruhigend. Nicht nur Kinder, die an HIV erkrankt sind, sind betroffen, sondern auch die Kinder, deren Eltern daran sterben. Noch immer werden zu viele Kinder infolge von AIDS zu Waisen, und ihre Zukunft sieht weiterhin sehr d\u00fcster aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Recht auf <\/strong><strong>Nahrung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Viele Kinderin Uganda leiden an Unterern\u00e4hrung. Die nord\u00f6stliche Region des Landes ist sehr trocken und am st\u00e4rksten betroffen. Dort ist das Land zu trocken, um eine ausreichende Menge an Nahrungsmitteln zu produzieren; folglich ist Nahrungsmittelknappheit ein st\u00e4ndiges Problem. Eine demografische Gesundheitsstudie aus dem Jahr 2016 ergab, dass 53 % der Kinder unter 5 Jahren an An\u00e4mie, 29 % an Wachstumsst\u00f6rungen und 11 % an Untergewicht leiden, was signifikant hohe Werte sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die Regierung Ma\u00dfnahmen und Programme umgesetzt hat, darunter die Z\u00fcchtung von Pflanzen mit speziellen N\u00e4hrwerten, die Bereitstellung von Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln und kinderspezifische Ern\u00e4hrungsprogramme, haben diese Programme bei einer Gesamtbetrachtung nicht ihre volle Wirkung erreicht und den Kindern nicht erheblich geholfen (CDC, 2020).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unterern\u00e4hrung, insbesondere bei Kindern, hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen. Einige sterben daran, w\u00e4hrend andere Mangelerscheinungen aufweisen, die zu einer Vielzahl von Krankheiten f\u00fchren k\u00f6nnen. Eine unzureichende Ern\u00e4hrung kann sch\u00e4dliche Auswirkungen haben, die manchmal lebensl\u00e4nglich sp\u00fcrbar sind. Daher ist die Bereitstellung einer vollwertigen Ern\u00e4hrung unerl\u00e4sslich, um die Gesundheit von Kindern zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Recht auf <\/strong><strong>Bildung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Uganda hat seit langem mit einem unkontrollierten Bev\u00f6lkerungswachstum zu k\u00e4mpfen, was das Bildungssystem des Landes extrem belastet und es erschwert, die Qualit\u00e4t der Bildung zu verbessern und den Zugang zur Bildung zu erleichtern. Dar\u00fcber hinaus sind die Lerneinrichtungen in schlechtem Zustand, es fehlt an sanit\u00e4ren Anlagen und Ressourcen, und die Infrastruktur ist mangelhaftund gef\u00e4hrlich. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die Alphabetisierungsrate im Jahr 2018 mit 76,53 % um 6,33 % h\u00f6her lag als 2012, ist sie immer noch nicht dort, wo sie sein sollte (Macrotrends, 2020). Fast eines von f\u00fcnf Kindern in Uganda ist ungebildet. Das Problem ist aufgrund der famili\u00e4ren Verpflichtungen und der Stigmatisierungbesonders gravierend bei jungen M\u00e4dchen, die in l\u00e4ndlichen Gebieten leben (Hassan, 2020).<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl in Uganda eine siebenj\u00e4hrige Schulpflicht f\u00fcr alle Kinder gilt, k\u00f6nnen viele Kinder ihre Schulausbildung nicht beenden, weil sie zum Lebensunterhalt der Familie beitragen m\u00fcssen oder f\u00fcr Konflikterekrutiert werden. Auch die zus\u00e4tzlichen Schulkosten halten viele Eltern davon ab, ihre Kinder \u00fcberhaupt zur Schule zu schicken, so dass die Gesamtzahl der Kinder, die eine angemessene Ausbildung erhalten, nach wie vor gering ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Recht auf <\/strong><strong>Identit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Situation in Uganda war 2011, als die Geburtenregistrierung bei nur 30 Prozent lag, extrem besorgniserregend. Die Einf\u00fchrung eines neuen automatisierten Registrierungssystems, das gemeinsam mit UNICEF eingef\u00fchrt wurde, hat jedoch dazu beigetragen, diesen Anteil auf 69 Prozent zu erh\u00f6hen. Dennoch gibt es immer noch einen hohen Prozentsatz an&nbsp; undokumentiertenGeburten. Dies ist in erster Linie auf die Unzug\u00e4nglichkeit der Registrierungsdienste zur\u00fcckzuf\u00fchren. Auch die Kosten spielen eine Rolle, da die f\u00fcr eine solche Formalit\u00e4t erforderlichen Geb\u00fchren in der Praxis nach wie vor recht hoch sind, trotz der Bem\u00fchungen Ugandas um eine Verbesserung der Situation (UNICEF, n.d.).<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlichwerden Kinder, die nicht \u00fcber die entsprechenden Papiere verf\u00fcgen, nicht als Mitglieder derGesellschaft anerkannt und k\u00f6nnen ihre Rechte nicht wahrnehmen. Folglich existieren sie in den Augen der Gesellschaft nicht.Dar\u00fcber hinaus sind nicht registrierte Kinderh\u00f6chstwahrscheinlich nicht vor Missbrauch gesch\u00fctzt, sei esdurch Zwangsarbeit, Drogenhandel, Kinderehen, Prostitution oder andere Formen des Sexhandels usw. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies wiederum bedeutet f\u00fcr die betroffenen Personen erhebliche Schwierigkeiten. Da sie in den Augen des Gesetzes eigentlich nicht existieren, k\u00f6nnen sie ihre Rechte nicht wahrnehmen. Daher m\u00fcssen die Regierung Ugandas und die Programme, die sich mit diesem Thema befassen, weiterhin aktiv daran arbeiten, Mittel f\u00fcr Sensibilisierungskampagnen bereitzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Recht auf <\/strong><strong>Freiheit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Uganda kann Meinungs\u00e4u\u00dferung manchmal kostspielig sein. Unterschiedliche Meinungen sind nicht immer willkommen, und es kann riskant sein, sie zu lautstark zu \u00e4u\u00dfern. In diesen F\u00e4llen ist die Anwendung von Gewalt \u00fcblich; inder Regel werden Demonstrationen gewaltsam unterdr\u00fcckt. Dies hat zur Folge, dass die pers\u00f6nliche Sicherheit des Einzelnen erheblich eingeschr\u00e4nkt ist. Eine gewisse Anzahl von Kindern beispielsweise wird bei diesen Demonstrationen routinem\u00e4\u00dfig verwundet oder sogar get\u00f6tet (Burke, Okiror, 2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Situation f\u00fcr Homosexuelle, Bisexuelle und Transsexuelle ist ebenso beklagenswert. Sie werden gewaltsam verfolgt und ihr Recht auf freie Meinungs\u00e4u\u00dferung wird durch das \u201eAnti-Homosexualit\u00e4tsgesetz&#8220;, das sehr harte Strafen vorsieht, v\u00f6llig missachtet. Homosexualit\u00e4t wird als Verbrechen betrachtet und kann mit extrem hohen Gef\u00e4ngnisstrafen geahndet werden. Die Rechte heranwachsender Kinder sind v\u00f6llig \u00fcberholt, und sie haben keine M\u00f6glichkeit, sich Geh\u00f6r zu verschaffen und respektiert zu werden (Fitzsimons, 2019). Dies kann erhebliche Auswirkungen aufihre psychische und physische Gesundheit haben, was eine gro\u00dfe Gefahr darstellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Riskofaktoren \u2192 l\u00e4nderspezifische Herausforderungen&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kinderarbeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Uganda geh\u00f6rt Arbeit f\u00fcr viele Kinder zum Alltag: Sie sind gezwungen, eine T\u00e4tigkeit zu finden, die den Lebensunterhalt ihrer Familien aufbessert oder, wenn sie Waisen sind, ihnen das \u00dcberleben erm\u00f6glicht. Manche Kinder verlassen ihr Herkunftsland und werden Dienstboten oder arbeiten in der Landwirtschaft der Nachbarl\u00e4nder. Auch der Kinderhandel ist im gesamten Land weit verbreitet. Kinder werden auf vielf\u00e4ltige Weise ausgebeutet; einige werden zum Spielball von Sexh\u00e4ndlern, andere enden im Drogenhandel. Uganda ist leider eines der wichtigsten Ausgangs- und Ziell\u00e4nder des Kinderhandels, und die schlimmsten Formen der Kinderarbeit finden in der kommerziellen sexuellen Ausbeutung statt. Auch in den Goldminen werden Kinder unter gef\u00e4hrlichen Bedingungen besch\u00e4ftigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15547\" style=\"width:413px;height:275px\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1567542196-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Um diese Bedingungen zu verbessern, hat Uganda im Jahr 2020 neue Ma\u00dfnahmen wie einen Aktionsplan zur Bek\u00e4mpfung des Menschenhandels und eine Richtlinie zum Schutz von Kindern zur Abschaffung der Kinderarbeit eingef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus wurde das Programm Accelerating Action for the Elimination of Child Labor in Supply Chains in Africa (Beschleunigung der Ma\u00dfnahmen zur Beseitigung von Kinderarbeit in Lieferketten in Afrika) eingef\u00fchrt, das auf Kinderarbeit in der Landwirtschaft, insbesondere in der Kaffee- und Teeproduktion, abzielt. <\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl diese Initiativen ein Schritt in die richtige Richtung waren, hatten sie nur minimaleAuswirkungen auf die Probleme, was haupts\u00e4chlich auf L\u00fccken in denRichtlinien; der strafrechtlichen Verfolgung von Beamten, die Kinderarbeit beg\u00fcnstigen; das Fehlen einer zentralen Aufsichtsbeh\u00f6rde und von Ressourcen sowie dem Vers\u00e4umnis, ordnungsgem\u00e4\u00dfe Untersuchungen durchzuf\u00fchren, zur\u00fcckzuf\u00fchren ist (U.S. Department of Labor, 2020).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Missbrauch<\/strong><strong> von Kindern<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Uganda ist die Gewalt gegen Frauen und Kinder weit verbreitet. Sie findet h\u00e4ufig innerhalb der Familie statt, erstreckt sich aber auch auf Schulen, Nachbarn, Freunde und den Arbeitsplatz. Diejenigen, die solche Gewalttaten begehen, werden jedoch nur sehr selten vor Gericht gestellt. Es wurden zahlreiche Rechtsvorschriften vorgeschlagen, um Kindesmissbrauch auszumerzen, aber die Situation ist noch lange nicht zufriedenstellend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In einer 2018 durchgef\u00fchrtenUmfragevon 18- bis 24-j\u00e4hrigen Ugandern berichteten 35 % der M\u00e4dchen und 17 % der Jungen, in ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch erlebt zu haben, was h\u00f6chst bedenkliche Werte sind. Da dies nur die erfassten Werte sind, ist es h\u00f6chst plausibel, dass die tats\u00e4chlichen Raten h\u00f6her sind. Sexuelle Gewalt f\u00fchrt bei den betroffenen Kindern zu psychischen Problemen, ungewollten Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten und vielem mehr, was zu schweren Langzeitsch\u00e4den f\u00fchren kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus gaben 59 % der weiblichen und 68 % der m\u00e4nnlichen Befragten an, in ihrer Kindheit k\u00f6rperliche Gewalt erlebt zu haben. W\u00e4hrend Eltern und erwachsene Verwandte die h\u00e4ufigsten T\u00e4ter waren, wurden auch viele F\u00e4lle von k\u00f6rperlicher Gewalt durch m\u00e4nnliche Lehrer gemeldet, was wiederum gro\u00dfe Auswirkungen auf den Schulbesuch und dieBildunghat (Ministerium f\u00fcr Gender, Arbeit und soziale Entwicklung, 2018).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schutz von Kindern muss unanfechtbar gest\u00e4rkt werden. Die k\u00f6rperlichen und psychischen Folgen von Kindesmissbrauch jeglicher Art sind sowohl schwerwiegend als auch lang anhaltend. Daher m\u00fcssen diejenigen, die solche Taten begehen, unbedingt zur Rechenschaft gezogen und wirksamere Wege zur Bek\u00e4mpfung gefunden werden. Es ist auch wichtig, das Stigma zu beseitigen, das mit Missbrauch und der Anzeige von F\u00e4llen einhergehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kindersoldaten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Kinder haben bei den Konflikten, die regelm\u00e4\u00dfig in Uganda ausbrechen, schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Sie wurden praktisch von bewaffneten Gruppen rekrutiert, die sie in jungen Jahren auf gewaltsame Weise entf\u00fchrten, und sie lebten unter grausamsten Bedingungen. Wenn Kinder in jungen Jahren derartiger Gewalt ausgesetzt sind, entwickeln diese k\u00f6rperliche, psychische und soziale Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Junge M\u00e4dchen wurden vergewaltigt und dann aus ihren H\u00e4usern entf\u00fchrt. Gefangen in den H\u00e4nden dieser bewaffneten Gruppen, wurden sie gezwungen, sich zu prostituieren, und wurden von ihren Entf\u00fchrern st\u00e4ndig misshandelt. Dies verst\u00e4rkte das Problem der sexuellen Ausbeutung in Uganda zus\u00e4tzlich und f\u00fcgteden M\u00e4dchen gro\u00dfes Leid zu (Faulkner, 2016).<\/p>\n\n\n\n<p>Zahlreiche Jungen wurden aktive Mitglieder bewaffneter Gruppen. Auf Befehl ihrer Kommandeure ermordeten und massakrierten sie ganze Familien. Die Gewalttaten, die sie in ihrer Kindheit erlebt und begangen haben und denen sie ausgesetzt waren, werden langfristigeAuswirkungen auf ihre k\u00f6rperliche und geistige Gesundheithaben. Die Bilder dieser Taten werden sie f\u00fcr den Rest ihres Lebens begleiten und ihre Pers\u00f6nlichkeit f\u00fcr immer pr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wiedereingliederung solcher Kinder in die Zivilgesellschaft ist kompliziert. Sie haben viele Jahre lang nur Gewalt und Grausamkeit kennen gelernt und k\u00f6nnen nur schwer zu einem normalen Leben zur\u00fcckfinden. Es wurden zwar einige Zentren eingerichtet, um ihnen zu helfen, aber es ist dennoch schwierig, sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn 2018 festgestellt wurde, dass diese Gruppierungen ihre Aktivit\u00e4ten deutlich reduziert haben und in Uganda langsam mehr Ruhe einkehrt, ist es nach wie vor wichtig, die Kinder, die dies durchlebt haben,wahrzunehmen und sie angemessen zu betreuen. Und es ist wichtig, Protokolle und \u00dcberwachungsma\u00dfnahmen einzuf\u00fchren, um sicherzustellen, dass solche Taten nicht wieder vorkommen (Preston, 2018). &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Stra\u00dfenkinder<\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15546\" style=\"width:375px;height:250px\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1734490673-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Viele&nbsp; Kinder in Uganda sind gezwungen, auf der Stra\u00dfe zu leben. Sie sehen sich aufgrund von Armut, h\u00e4uslicher Gewalt, Konflikten in ihrer Umgebung oder weil ihre Eltern an HIV\/AIDS gestorben sind, gezwungen, fortzuziehen und auf der Stra\u00dfe zu leben (CROSO, n.d.). Obwohl die genaue Zahl nicht bekannt ist, gibt es in ganz Uganda eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Kindern, die auf der Stra\u00dfe leben, mindestens 15 000 allein in der Hauptstadt Kampala (BBC, 2019). Die Bedingungen, denen sie ausgesetzt sind, sind sehr trostlos, und sie m\u00fcssen st\u00e4ndig ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u00dcberleben ist sehr schwierig. Betteln ist oft ihre einzige M\u00f6glichkeit, auch wenn diese Praxis sehr riskant ist und h\u00e4ufig dazu f\u00fchrt, dass sie angegriffen undverpr\u00fcgelt werden, wenn sie Passanten um Geld bitten. Zudem verbieten neue Gesetze, die 2019 verabschiedet wurden,Bettlern auf den Stra\u00dfen Kampalas Geld zu geben, was ihr \u00dcberleben noch schwieriger macht (BBC, 2019).<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder, die auf der Stra\u00dfe leben, sind auch Sklavenh\u00e4ndlern schutzlos ausgeliefert, die ihnen zwar ein besseres Leben versprechen, sie aber schnell ausnutzen und ausbeuten. Solche Kinder werden sehr schnell Opfer vieler abscheulicher Praktiken und verabscheuungsw\u00fcrdiger Handlungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weibliche Genitalverst\u00fcmmelung (FGM)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Obwohl Uganda FGM im Jahr 2010 mit dem \u201eThe Prohibition ofFemale Genital Mutilation Act 2010&#8243; (Gesetzes zum Verbot der weiblichen Genitalverst\u00fcmmelung)unter Strafe gestellt hat, gibt es immer noch Regionen, in denen diese Praxis weit verbreitet ist. Insgesamt ist in Uganda die Pr\u00e4valenz von FGM mit 0,3 Prozent relativ gering, je nach Region kann diese Zahl jedoch bis zu 95 Prozent betragen, insbesondere in Pokot und Sabiny (Bhalla, 2019).<\/p>\n\n\n\n<p>In l\u00e4ndlichen und abgelegenen Gebieten l\u00e4sst sich diese Praxis nur unzureichend kontrollieren. Tief verwurzelte und gef\u00e4hrliche kulturelle \u00dcberzeugungen gepaart mit einem minimalen \u00f6ffentlichen Bewusstsein verschlimmern dieses Problem. Die Umsetzung und Durchsetzung des \u201eGesetzes zum Verbot der weiblichen Genitalverst\u00fcmmelung von 2010&#8243; ist nach wie vor schwierig. <\/p>\n\n\n\n<p>Die unsichere Durchf\u00fchrung dieses Eingriffs bei mangelnder Hygiene hat oft schwerwiegende Folgen f\u00fcr die Gesundheit der jungen M\u00e4dchen. Infektionen, Blutungen und andere Probleme sind oft eine direkte Folge dieses speziellen Eingriffs. Wenn M\u00e4dchen und Frauen keine FGM durchf\u00fchren lassen, ist es \u00fcblich, dass sie von ihrem Umfeld ausgegrenzt werden, was das Tabu und die Stigmatisierung nur noch verst\u00e4rkt (28TooMany, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Geschrieben von Yagmur Ozturk<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u00dcbersetzt von Claudia Goecke<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Korrektur von Birgit Puttock<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Zuletzt aktualisiert am 17.November 2021<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quellenverzeichnis:&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/28toomany.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">28TooMany. (2018, May). UGANDA: THE LAW AND FGM. Thomson Reuters Foundation. Retrieved from https:\/\/28toomany.org, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-africa-48384673\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BBC News. (2019, May 23). Ugandan capital Kampala bans street children donations. Retrieved from https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-africa-48384673, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-uganda-women-fgm-idUSKCN1PJ0X9\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bhalla, N. (2019, January 25). U.N. investigating \u201csurge\u201d in female genital mutilation in Uganda. Reuters. Retrieved from https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-uganda-women-fgm-idUSKCN1PJ0X9, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/borgenproject.org\/child-soldiers-in-uganda-history-facts\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Borgen Project, B. (2019, September 14). Child Soldiers in Uganda: History and Facts. The Borgen Project. Retrieved from https:\/\/borgenproject.org\/child-soldiers-in-uganda-history-facts\/, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2021\/nov\/15\/ugandan-children-held-in-prison-for-months-after-crackdown-on-opposition\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Burke, J., &amp; Okiror, S. (2021, November 15). Ugandan children held in prison for months after crackdown on opposition. The Guardian. Retrieved from https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2021\/nov\/15\/ugandan-children-held-in-prison-for-months-after-crackdown-on-opposition, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">CDC. (2020, July 14). Surveying Nutrition. Centers for Disease Control and Prevention. Retrieved from https:\/\/www.cdc.gov\/nutrition\/micronutrient-malnutrition\/projects\/uganda.html, accessed on 15 November 2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/19392206.2016.1208472\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Faulkner, C. M. (2016). Money and Control: Rebel Groups and the Forcible Recruitment of Child Soldiers. African Security, 9(3), 211\u2013236. Retrieved from https:\/\/doi.org\/10.1080\/19392206.2016.1208472, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.nbcnews.com\/feature\/nbc-out\/amid-kill-gays-bill-uproar-ugandan-lgbtq-activist-killed-n1067336\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fitzsimons, T. (2019, October 16). Amid \u201cKill the Gays\u201d bill uproar, Ugandan LGBTQ activist is killed. NBC News. Retrieved from https:\/\/www.nbcnews.com\/feature\/nbc-out\/amid-kill-gays-bill-uproar-ugandan-lgbtq-activist-killed-n1067336, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/wenr.wes.org\/2020\/10\/education-in-uganda\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hassan, R. (2020, October 8). Education in Uganda. WENR. Retrieved from https:\/\/wenr.wes.org\/2020\/10\/education-in-uganda, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/resourcecentre.savethechildren.net\/pdf\/child-sensitive_social_protection_systems_nov11.pdf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kaplan, J., &amp; Jones, N. (2013). Child-sensitive Social Protection in Africa: Challenges and Opportunities. Save the Children\u2019s Resource Centre. Retrieved from https:\/\/resourcecentre.savethechildren.net\/pdf\/child-sensitive_social_protection_systems_nov11.pdf\/, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kurian, George Thomas 1992. Encyclopedia of the Third World, fourth edition, volume III, Facts on File: New York, N.Y., pp. 2009-2010.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.aa.com.tr\/en\/africa\/uganda-gained-independence-but-still-retains-colonialist-rulers-mindset\/2387408\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kyeyune, H. (2021, October 9). Uganda gained independence but still retains colonialist rulers\u2019 mindset. Anadolu Agency. Retrieved from https:\/\/www.aa.com.tr\/en\/africa\/uganda-gained-independence-but-still-retains-colonialist-rulers-mindset\/2387408, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.macrotrends.net\/countries\/UGA\/uganda\/literacy-rate\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Macrotrends. (2020). Uganda Literacy Rate 1991\u20132021. MacroTrends. Retrieved from https:\/\/www.macrotrends.net\/countries\/UGA\/uganda\/literacy-rate, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.opml.co.uk\/projects\/uganda-social-assistance-grants-empowerment-sage-programme\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Merttens, F. (2020, April 8). Uganda Social Assistance Grants for Empowerment (SAGE) programme. Oxford Policy Management. Retrieved from https:\/\/www.opml.co.uk\/projects\/uganda-social-assistance-grants-empowerment-sage-programme, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/unicef.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ministry Of Gender, Labor And Social Development. (2018, August). VIOLENCE AGAINST CHILDREN SURVEY FINDINGS FROM A NATIONAL SURVEY. UNICEF Groups. Retrieved from https:\/\/unicef.org, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/blogs.worldbank.org\/africacan\/demographic-boom-explainer-ugandas-population-trends\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Myers, C., Suzuki, E., &amp; Atamanov, A. (2021, February 18). The demographic boom: An explainer on Uganda\u2019s population trends. World Bank Blogs. Retrieved from https:\/\/blogs.worldbank.org\/africacan\/demographic-boom-explainer-ugandas-population-trends, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">&#8222;&#8220;Overall total population&#8220; \u2013 World Population Prospects: The 2019 Revision&#8220;. population.un.org.&nbsp; United Nations Department of Economic and Social Affairs, Population Division.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Owori, M. (2020, October 2). Poverty in Uganda: National and regional data and trends. Development Initiatives. Retrieved from https:\/\/devinit.org\/resources\/poverty-uganda-national-and-regional-data-and-trends\/, accessed on 15 November 2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.croso.org\/street-children\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Street Children in Uganda. (n.d.). CROSO. Retrieved from https:\/\/www.croso.org\/street-children, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.pbs.org\/newshour\/show\/uganda-gays-face-life-prison-law\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Uganda gays face life in prison under law. (2014, June 15). PBS NewsHour. Retrieved from https:\/\/www.pbs.org\/newshour\/show\/uganda-gays-face-life-prison-law, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/uganda\/reports\/assessment-compatibility-ugandan-legislation-un-crc\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UNICEF. (2017, November 21). An Assessment of the Compatibility of Ugandan Legislation with the UN CRC. UNICEF Uganda. Retrieved from https:\/\/www.unicef.org\/uganda\/reports\/assessment-compatibility-ugandan-legislation-un-crc, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/uganda\/what-we-do\/child-survival-development\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UNICEF. (2019). Child and maternal health. UNICEF Uganda. Retrieved from https:\/\/www.unicef.org\/uganda\/what-we-do\/child-survival-development, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/uganda\/what-we-do\/hiv-aids\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UNICEF. (n.d.). HIV and AIDS. UNICEF Uganda. Retrieved from https:\/\/www.unicef.org\/uganda\/what-we-do\/hiv-aids, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/uganda\/what-we-do\/birth-registration\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UNICEF. (n.d.). Birth registration. UNICEF Uganda. Retrieved from https:\/\/www.unicef.org\/uganda\/what-we-do\/birth-registration, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.dol.gov\/agencies\/ilab\/resources\/reports\/child-labor\/uganda\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">U.S. Department Of Labor. (2020). Findings on the Worst Forms of Child Labor &#8211; Uganda | U.S. Department of Labor. Bureau of International Labor Affairs. Retrieved from https:\/\/www.dol.gov\/agencies\/ilab\/resources\/reports\/child-labor\/uganda, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.worldbank.org\/en\/country\/uganda\/overview#1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">World Bank. (2021, November 4). Uganda overview. worldbank.Org. Retrieved from https:\/\/www.worldbank.org\/en\/country\/uganda\/overview#1, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SP.POP.1564.TO.ZS?locations=UG\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">World Bank. (2020). Population ages 15\u201364 (% of total population) &#8211; Uganda | Data. Worldbank.Org. Retrieved from https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SP.POP.1564.TO.ZS?locations=UG, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.worldbank.org\/en\/country\/uganda\/brief\/uganda-poverty-assessment-2016-fact-sheet\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">World Bank Group. (2016, September 20). Uganda Poverty Assessment 2016: Fact Sheet. World Bank. Retrieved from https:\/\/www.worldbank.org\/en\/country\/uganda\/brief\/uganda-poverty-assessment-2016-fact-sheet, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SH.DYN.MORT.FE?locations=UG\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">World Bank. (2019). Mortality rate, under-5, female (per 1,000 live births) &#8211; Uganda | Data. Worldbank.Org. Retrieved from https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SH.DYN.MORT.FE?locations=UG, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">World Bank. (2019). Life expectancy at birth, total (years) &#8211; Uganda | Data. Worldbank.Org. Retrieved from https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SP.DYN.LE00.IN?locations=UG, accessed on 15 November 2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SH.HIV.0014?locations=UG\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">World Bank. (2020). Children (0\u201314) living with HIV &#8211; Uganda | Data. Worldbank.Org. Retrieved from https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SH.HIV.0014?locations=UG, accessed on 15 November 2021.<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">&nbsp;<a href=\"#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Dieser Artikel erhebt keineswegs den Anspruch, einen vollst\u00e4ndigen oder repr\u00e4sentativen \u00dcberblick \u00fcber die Rechte der Kinder inUganda zu geben; eine der vielen Herausforderungen besteht darin, dass es nur wenige aktuelle Informationen \u00fcber die Kinder in Uganda gibt, die teils unzuverl\u00e4ssig, nicht repr\u00e4sentativ, veraltet sind oder einfach gar nicht existieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umsetzung der Kinderrechte in Uganda Uganda (auch Republik Uganda genannt) ist ein Land in Ostafrika, in dem 21 Millionen Kinder leben (46 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung). Aufgrund von Hungersn\u00f6ten, st\u00e4ndigen Konflikten, AIDS und Armut hat Uganda mit verschiedenen Problemen zu k\u00e4mpfen, die erheblichen Einfluss auf das Leben der Kinder haben. 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