{"id":7070,"date":"2016-08-11T18:38:18","date_gmt":"2016-08-11T18:38:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.humanium.org\/de\/?page_id=7070"},"modified":"2025-12-06T06:28:24","modified_gmt":"2025-12-06T06:28:24","slug":"china","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/china\/","title":{"rendered":"Chinas Kinder"},"content":{"rendered":"<h1>Chinas Kinder<\/h1>\n<h2>Verwirklichung der Kinderrechte in China<\/h2>\n<p>Obwohl in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht wurden sind die Kinderrechte in China nicht verwirklicht. Probleme wie Kinderhandel, regionale Ungleichheiten bei Bildung und Gesundheitsversorgung, die Situation in Tibet usw. bestehen weiterhin.<\/p>\n<h3>Hauptprobleme der Kinder in China:<\/h3>\n<p><strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/armut\/\">Armut<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Trotz der Initiativen der Regierung zur Bek\u00e4mpfung der Armut ist China nach wie vor von einer sehr ungleichen Einkommensverteilung gepr\u00e4gt. Ungef\u00e4hr 4,2 Millionen Kinder werden als extrem arm eingestuft. Dazu kommen sch\u00e4tzungsweise 9 Millionen Kinder, die als sozial benachteiligt gelten. Am meisten von Armut getroffen sind Familien, die in l\u00e4ndlichen Gebieten wohnen oder die einer ethnischen Minderheit angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>One<\/strong><b>Chinas Ein-Kind-Politik<\/b><\/p>\n<p>Wie kann man \u00fcber Kinder in China reden ohne die En-Kind-Politik zu erw\u00e4hnen? Diese Politik, die 1979 von der Regierung eingef\u00fchrt wurde, kontrolliert die Anzahl von Geburten, um so die Bev\u00f6lkerungsstatistik des Landes zu regulieren. Das System beg\u00fcnstigt Paare mit nur einem Kind, indem es allerlei Anreize bietet, wie zum Beispiel Wohnungen oder in den Bereichen Bildung und Gesundheit. Kinderreiche Familien hingegen m\u00fcssen eine Geb\u00fchr bezahlen. Jedoch muss man dabei beachten, dass dieses System allein f\u00fcr die Han Chinesen gilt, die in China die Mehrheitsethnie sind.<\/p>\n<p>Solche Ma\u00dfnahmen sind f\u00fcr arme l\u00e4ndliche Familien \u00e4u\u00dferst problematisch, denn sie verlassen sich vor allem auf ihre m\u00e4nnlichen Nachkommen zur Unterst\u00fctzung bei der Arbeit und als \u201eAltersvorsorge\u201c. Seit 2002 wurde diese Politik langsam gelockert. Wenn auf dem Land eine Familie als erstes Kind ein M\u00e4<br \/>\ndchen oder ein behindertes Kind bekommt, d\u00fcrfen Sie ein zweites Kind bekommen.<br \/>\nLaut Beh\u00f6rden wurden aufgrund dieser Politik mehr als 400 Millionen Geburten \u201everhindert\u201d und f\u00fcr die Chinesen ein besserer Lebensstand geschaffen.<\/p>\n<p>Eine ungl\u00fcckliche Folge der Ein-Kind-Politik ist, dass wegen diesen Einschr\u00e4nkungen viele Kinder einfach ausgesetzt werden, insbesondere M\u00e4dchen. Kindest\u00f6tungen sind nicht selten, auch wenn Beijing das abstreitet. Selektive Abtreibung wird zwar vom Gesetz verboten, wird aber oft praktiziert, was zu einem gro\u00dfen Missverh\u00e4ltnis bei den Geburtenzahlen zwischen M\u00e4dchen und Jungen f\u00fchrt. Die Ein-Kind-Politik ist bez\u00fcglich des Rechts auf Leben, das in Artikel 6 der Kinderrechtskonvention gew\u00e4hrleistet wird, sehr problematisch.<\/p>\n<p><b>\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderhandel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kinderhandel<\/a><\/strong><\/b><\/p>\n<p>Nach Angaben der Regierung sind fast 100.000 Frauen und Kinder in China Opfer von Menschenhandel. Man geht davon aus, dass zumindest 10% davon Kinder sind. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Jungen aus armen Verh\u00e4ltnissen und l\u00e4ndlichen Gebieten im Westen des Landes oder auch aus anderen asiatischen L\u00e4ndern, die an den H\u00f6chstbietenden verkauft werden. Die betroffenen M\u00e4dchen werden meist sexuell ausgebeutet. Eine der Ursachen ist auch hier die Ein-Kind-Politk, denn es kann passieren, dass Eltern ihre Tochter verkaufen, um noch einen Jungen zu bekommen.<\/p>\n<p><b><strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-recht-auf-gesundheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Recht auf Gesundheit<\/a><\/strong><\/b><\/p>\n<p>Im Hinblick auf Zugang zu Gesundheitsversorgung hat China in den letzten zwanzig Jahren gro\u00dfe Fortschritte gemacht. Die Kindersterblichkeit ist von durchschnittlich 65 auf 19 pro tausend Geburten gesunken. Die Lebenserwartung ist auf bis \u00fcber 70 Jahre gestiegen.\u00a0<br \/>\nTrotzdem bestehen weiterhin gro\u00dfe Ungleichheiten zwischen verschieden Regionen Chinas und auch zwischen den ethnischen Gruppen. Menschen, die in armen l\u00e4ndlichen Gebieten wohnen und die ethnischen Minderheiten angeh\u00f6ren haben schlechteren Zugang zu \u00c4rzten und zu Gesundheitsversorgung. Zum Beispiel liegt in Shanghai die Kindersterblichkeit unter 5 Jahren bei 10\u00a0\u2030 w\u00e4hrend sie in Tibet bei 450\u00a0\u2030 liegt.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Recht auf Bildung<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Chinas erkl\u00e4rtes Ziel sind neun Jahre Pflichtschulzeit f\u00fcr jedes Kind. Dennoch verlassen jedes Jahr Tausende von Kindern vorzeitig die Schule.\u00a0<\/p>\n<p>In China sind die Unterrichtsmethoden sehr traditionell und die aktive Teilnahme der Kinder wird nicht gef\u00f6rdert. Eines der Hauptprobleme ist, dass Chinesisch die einzige Unterrichtssprache ist und nicht die Sprachen der ethnischen Minderheiten. Zudem sind viele Grundschulen sehr schlecht ausgestattet &#8211; es fehlen Ausr\u00fcstung und qualifiziertes Personal. Universit\u00e4ten sind sehr teuer und dies schlie\u00dft viele Studenten aus, deren Familien ein Studium nicht finanzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hierbei ist zu beachten, dass fast zwei Drittel der Kinder die nicht zur Schule gehen, M\u00e4dchen sind. 70% der gesamten analphabetischen Bev\u00f6lkerung sind Frauen. Behinderte Kinder werden auch sehr vernachl\u00e4ssigt. Offiziellen Angaben zufolge haben nur 76% Zugang auf Bildung.<\/p>\n<p><b>Migrantenkinder<\/b><\/p>\n<p>Es gibt in China ungef\u00e4hr 19 Millionen Migrantenkinder. Sie kommen sie kommen aus l\u00e4ndlichen Gebieten und sind ihren Eltern gefolgt, die im Zuge der Arbeitsmigration in die Stadt gezogen sind. Viele dieser Kinder haben einen sehr beschr\u00e4nkten Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung und leben oft unter sehr prek\u00e4ren Bedingungen, manche leben auf der Stra\u00dfe: von den 150.000 Stra\u00dfenkindern, die in China registriert sind, sind die meisten Migrantenkinder.<\/p>\n<p>Viele dieser Kinder werden zudem aufgrund ihrer Armut diskriminiert, oder weil es ihnen schwer f\u00e4llt, einen neuen Dialekt zu lernen. Es gibt spezielle Schulen f\u00fcr Migrantenkinder, die aber in der Regel nicht anerkannt sind, und daher sind die Abschl\u00fcsse wertlos. Aus diesem Grund ist es f\u00fcr Migrantenkinder fast unm\u00f6glich, sp\u00e4ter eine Arbeitsstelle zu finden.<\/p>\n<p><b>Meinungsfreiheit<\/b><\/p>\n<p>Auch wenn Chinas Verfassung vorschreibt, dass die Meinungsfreiheit gew\u00e4hrleistet ist, ist diese Freiheit in Wirklichkeit stark beschr\u00e4nkt. Die Medien werden streng kontrolliert und Regierungsgegner und Menschenrechtsverteidiger werden oft inhaftiert. Die Regierung ist f\u00fcr ihre strenge Zensur bekannt, besonders im Internet.<\/p>\n<p>Diese Einschr\u00e4nkungen verhindern, dass chinesische Kinder ihr Recht auf Information und auf Meinungsfreiheit genie\u00dfen k\u00f6nnen, was einen Versto\u00df gegen Artikel 13 der UN-Kinderrechtskonvention darstellt.<\/p>\n<p><b>Jugendstrafrecht<\/b><\/p>\n<p>Statistisch gesehen nimmt die Jugendkriminalit\u00e4t in China weiter zu. Die Regierung hat daher ein strenges Jugendstrafrecht eingesetzt: 99% der F\u00e4lle, die vor Gericht kommen enden mit einem Schuldspruch. Diese Bedingungen werden von NROs stark kritisiert, weil Jugendliche entgegen der Bestimmungen der Kinderrechtskonvention ohne jegliche Trennung in den gleichen Gef\u00e4ngnissen mit Erwachsenen inhaftiert werden. Wenn jemand zu einer Erziehungsma\u00dfnahme oder zu einer Schule f\u00fcr \u201eArbeit und Bildung\u201c verurteilt wird, hat er oder sie kein Recht, von einem Anwalt w\u00e4hrend des Verfahrens vertreten zu werden und kann auch keine Berufung einlegen. In solchen \u201eSchulen f\u00fcr Erziehungsma\u00dfnahmen\u201d m\u00fcssen jugendliche Straft\u00e4ter in Fabriken arbeiten und d\u00fcrfen ihre Familien nicht kontaktieren.<\/p>\n<p><b>Verletzung der Kinderrechte in Tibet<\/b><\/p>\n<p><b>Diskriminierung:<\/b> In Tibet sind die Kinderrehte l\u00e4ngst nicht verwirklicht. Tibetanische Kinder sind Opfer von zahlreichen Diskriminierungen, besonders im Bereich Ausbildung. Ungef\u00e4hr 49% der jungen Tibeter sind Analphabeten oder k\u00f6nnen nicht richtig lesen und schreiben. Viele Kinder, die in entlegenen Gebieten leben, haben kein Zugang zu einer Schule, und manche Familien k\u00f6nn<br \/>\nen sich eine Bildung f\u00fcr Ihre Kinder nicht leisten.<br \/>\nDie chinesische Regierung ermutigt ihre B\u00fcrger mit guten L\u00f6hnen, sich in Tibet anzusiedeln. Das gef\u00e4hrdet die Wirtschaft Tibets und dr\u00e4ngt viele Einheimische in die Armut. Vor allem Kinder leiden unter dieser Situation.<\/p>\n<p><b><strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-recht-auf-gesundheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Recht auf Gesundheit<\/a><\/strong>:<\/b> In Tibet ist der Zugang zu Gesundheitsversorgung sehr beschr\u00e4nkt. Deshalb hat Tibet was Gesundheit betrifft in ganz China die schlechteste Versorgung. Krankenh\u00e4user finden sich vor allem in st\u00e4dtischen Gebieten, w\u00e4hrend fast 40% der tibetanischen Bev\u00f6lkerung nomadisch oder halbnomadisch lebt, zudem verlangen \u00c4rzte von Tibetern \u00fcberh\u00f6hte Honorarforderungen. Die Kindersterblichkeitsrate ist dort eine der h\u00f6chsten weltweit. Die \u00c4rzte, die in den D\u00f6rfern traditionelle Medizin aus\u00fcben, k\u00f6nnen Infektionen und einfache Krankheiten wie zum Beispiel Masern oder Zahnprobleme, nicht behandeln.<\/p>\n<p><b>Recht auf Nahrung: <\/b>Die Ern\u00e4hrung mancher Kinder in Tibet ist zu einseitig, da das Klima f\u00fcr Landwirtschaft nicht f\u00f6rderlich ist. Die Kinder essen wenig oder gar kein Gem\u00fcse und leiden deswegen an Ern\u00e4hrungsmangel. Viele Kinder sind unterern\u00e4hrt.<\/p>\n<p><b>Religionsfreiheit:<\/b> Am meisten sind aber die Kinder Tibets Verletzungen ihrer Rechte auf Glaubensfreiheit ausgesetzt. Die chinesische Regierung versucht, die tibetisch-buddhistische Religion zu kontrollieren. Das wird am Beispiel von Penchen Lama klar, der nach dem Dalai Lama f\u00fcr die Tibeter der wichtigste religi\u00f6se F\u00fchrer ist. Einige Tage nachdem der Junge als die Reinkarnation des Penchen Lama erkannt wurde, wurde er von der chinesischen Regierung entf\u00fchrt und gefangen gehalten die dann ein anderes Kind als Penchen Lama ernannte. Bis heute ist es uns nicht m\u00f6glich zu erfahren, was mit dem Kind geschehen ist, den die Tibeter f\u00fcr den \u201eechten\u201d Penchen Lama halten.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem ist, dass manche Kinder ins Kloster geschickt werden. In Tibet gibt es viele junge M\u00f6nche, die erst f\u00fcnf Jahre alt sind. Es gibt zahlreiche Gr\u00fcnde, weshalb Familien ihre Kinder so fr\u00fch den M\u00f6nchen anvertrauen (Armut, historische Gr\u00fcnde usw.). Zweifellos k\u00f6nnen die Kinder ihr Recht, diese Entscheidung selbst zu treffen oder sich dazu zu \u00e4u\u00dfern, nicht wirklich wahrnehmen.<\/p>\n<p>Zudem werden junge M\u00f6nche wegen Opposition gegen die Regierung oft verhaftet: Berichten der NROs zufolge werden manchen von ihnen sogar gefoltert.<\/p>\n<p>Die Lage in Tibet bleibt daher in Hinblick auf Menschenrechte angespannt. NROs k\u00e4mpfen daf\u00fcr, Hilfe leisten zu d\u00fcrfen, denn die chinesische Regierung ist sehr zur\u00fcckhaltend und h\u00e4lt dies f\u00fcr eine Einmischung.<\/p>\n<div id=\"toggle\"><\/div>\n<div id=\"temoignage_box\" style=\"display: none;\">\n<h3>Stories of children<\/h3>\n<p>\u201cHe [my father] took me to Taipei and sold me to a brothel madam. I was only 13, and I didn\u2019t know what was happening. The woman told me that I was expected to sleep with men. If I didn\u2019t do what she said, I was beaten or raped by the guards (\u2026) I was forced to receive more than thirty men a day, and I never got to rest.\u201d<\/p>\n<p>Young prostitute<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Testimony from Aide Internationale pour l&#8217;enfance<\/p>\n<p style=\"text-align: center; margin-top: 18px;\"><strong>Add a testimony<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"toggle\"><\/div>\n<div id=\"perception_box\" style=\"display: none;\">\n<h3 style=\"margin-top: 18px;\">Child in the Culture of the Country<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>\u201cHe who has a lot of money and no children is not rich; he who has many children and no money is not a pauper\u201d<\/em><\/strong><br \/>\n(Chinese Proverb)<\/p>\n<p><strong>Rituals of Birth:<\/strong> For the good graces of gods who grant birth, Chinese women do all kinds of offerings (food, small embroidered shoes, etc..). After the childbirth Chinese tradition requires the mother to be &#8222;under quarantine&#8220; at home for several weeks, pampered by his family who take care of errands and household. To avoid attracting bad luck, the mother and her entourage do not rave in front of the newborn. Emotions are not expressed.<\/p>\n<p>At his\/her first outing, the boy is dressed in red, symbol of happiness and the girl in green, the symbol of life. Sometimes, a braided bracelet is attached around the wrist of the baby, which symbolizes the bond between the child and his mind.<\/p>\n<p><strong>Choosing a name: <\/strong>Traditionally, babies don\u2019t receive a name for a year. Parents call them by a nickname to avoid attracting evil spirits. The choice of a name is important in the Chinese society. It is not uncommon for experts, for example in astronomy, to be consulted before parents make their choice. It is very trendy to choose as a first name or as a part of it one of the 5 elements (water, earth, fire, air, metal). According to the birth date, one of these elements will be stronger and will determine at some point the child\u2019s fate. The first name may also include the symbol of the element that \u201clack\u201d to ensure a better future.<\/p>\n<p><strong>Emperors children<\/strong>: because of the one-child policy pursued by the Government to regulate its population, majority of Chinese children are single children. The Chinese press calls them &#8222;Emperors children&#8220; because they are often the object of all the attention and pampered to excess by members of their family\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Add an information<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p>\u201cWer viel Geld, aber keine Kinder hat ist nicht reich; wer viele Kinder und kein Geld hat, ist nicht arm.\u201d (chinesisches Sprichwort)<\/p>\n<p><b>Rituale bei der Geburt:<\/b> Chinesische Frauen bringen viele Gaben dar, um die G\u00f6tter der Fruchtbarkeit gn\u00e4dig zu stimmen, z.B. Nahrung oder kleine gestickte Schuhe. Nach der Geburt verlangt die Tradition, dass die Mutter mehrere Wochen lang wie unter Quarant\u00e4nebedingungen zuhause bleibt. Sie wird von Familienmitgliedern verw\u00f6hnt, die in dieser Zeit die Hausarbeit und Eink\u00e4ufe \u00fcbernehmen. Um das B\u00f6se fernzuhalten d\u00fcrfen die Mutter und ihre Angeh\u00f6rigen nicht zu viel vor dem Kind schw\u00e4rmen. Emotionen werden in dieser Zeit unterdr\u00fcckt. Wenn Kinder zum ersten Mal rauskommen, werden Jungen in Rot angezogen (das Symbol f\u00fcr Gl\u00fcck), und M\u00e4dchen in Gr\u00fcn (das Symbol f\u00fcr Leben). Manchmal bekommen die Babys auch ein geflochtenes Armband umgelegt, das die Verbindung zwischen dem Kind und seinem Geist symbolisiert.<\/p>\n<p><b>Namenauswahl: <\/b>Traditionsgem\u00e4\u00df bekommen Neugeborene ein Jahr lang keinen Namen. Die Eltern nennen Ihre Kinder bei ihren Spitznamen, um zu verhindern, dass sie b\u00f6se Geister anziehen. Die Namensgebung ist in der chinesischen Gesellschaft sehr wichtig. Es ist \u00fcblich, dass Experten (z. B. ein Astrologe) befragt werden, bevor die Eltern sich entscheiden. Namen aus den f\u00fcnf Elementen (Wasser, Erde, Feuer, Luft, Metall) sind sehr beliebt. Dem Geburtsdatum entsprechend ist eins dieser Elemente st\u00e4rker als die anderen, und dadurch wird das Schicksal des Kindes bestimmt. Der Vorname kann auch das Symbol des fehlenden Elements enthalten, um f\u00fcr eine bessere Zukunft zu sorgen.<\/p>\n<p><b>Kleine Kaiser<\/b>: Wegen der von der Regierung verfolgten Ein-Kind-Politik zur Regulierung der Bev\u00f6lkerungszahlen des Landes sind die meisten Kinder in China Einzelkinder. Die chinesische Presse nennt sie \u201ekleine Kaiser\u201d weil sie oft so viel Aufmerksamkeit von ihren Eltern kriegen und von der ganzen Familie ausgesprochen verw\u00f6hnt werden.<\/p>\n<div id=\"toggle\"><\/div>\n<div id=\"cide_box\" style=\"display: none;\">\n<h3 style=\"margin-top: 18px;\">Adhesion to the CRC<\/h3>\n<p><strong>The international <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/convention\/\">Convention on the Rights of the Child<\/a> (CRC) is the first legally binding international instrument of children\u2019s rights protection.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Date of signature:<\/strong> August 29, 1990<br \/>\n<em>The signature shows state&#8217;s intent to examine the treaty on the national level and its willingness to ratify it.<\/em><\/p>\n<p><strong>Date of ratification: <\/strong>March 2, 1992<br \/>\n<em>The ratification signifies that a State accepts to be legally bound to the clauses of the Convention.<\/em><\/p>\n<p><strong>Declarations and Reservations :<\/strong><\/p>\n<p>The Peoples Republic of China (PRC) has placed a reservation to the art. CIDE 6 (right to life) stating that this standard applies only to the extent it was consistent with the law on family planning and with the one related to juveniles.<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Datum der Unterzeichnung Chinas:<\/b> 29. August 1990<\/p>\n<p><b>Ratifiziert am 2. M\u00e4rz, 1992<\/b><\/p>\n<p><b>Erkl\u00e4rungen und Vorbehalte:<\/b><\/p>\n<p>Die Volksrepublik China legte einen Vorbehalt zum Art. 6 der Kinderrechtskonvention (Recht auf Leben) ein, n\u00e4mlich dass dieser nur g\u00fcltig sei, sofern er mit dem Familienplanungsgesetz in \u00dcbereinstimmung ist.<\/p>\n<div style=\"float: left; width: 55%;\">Geschrieben von\u00a0: Aur\u00e9lie Gigon<br \/>\nBewertet von: Vera Wilson<\/div>\n<div style=\"float: left; width: 45%;\">\n<p>\u00dcbersetzt von\u00a0: Madalena Cruz<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"float: left; width: 90%;\">Last update 04<sup>th<\/sup>\u00a0Oktober 2013<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chinas Kinder Verwirklichung der Kinderrechte in China Obwohl in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht wurden sind die Kinderrechte in China nicht verwirklicht. Probleme wie Kinderhandel, regionale Ungleichheiten bei Bildung und Gesundheitsversorgung, die Situation in Tibet usw. bestehen weiterhin. 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