{"id":9077,"date":"2017-05-08T14:01:50","date_gmt":"2017-05-08T14:01:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanium.gives\/de\/?page_id=9077"},"modified":"2025-12-05T16:52:00","modified_gmt":"2025-12-05T16:52:00","slug":"die-kinder-auf-kiribati","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/die-kinder-auf-kiribati\/","title":{"rendered":"Die Kinder auf Kiribati"},"content":{"rendered":"<h1>Die Kinder auf Kiribati<\/h1>\n<h2>Die Verwirklichung von Kinderrechte in\u00a0Kiribati<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13037\" title=\"Girl of Kiribati \u00a9Luigi Guarino\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Une-fille-de-Kiribati-\u00a9Luigi-Guarino.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p>Was die Kultur betrifft, stehen die Kinder im Zentrum der Gesellschaft von Kiribati. Trotz alledem sind sie nach wie vor verwundbar und m\u00fcssen den Verlust von Rechten bef\u00fcrchten, insbesondere weil die Zahl der Kinder, die sich prostituieren m\u00fcssen, ansteigt.<\/p>\n<h3>Hauptprobleme der Kinder in Kiribati:<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/fundamental-rights\/identity\/\"><strong>Recht auf Identit\u00e4t<\/strong><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr die ersten drei Monate nach der Geburt ist es kostenlos, sein Kind registrieren zu lassen. Diese Gesetzgebung wird jedoch nicht immer umgesetzt.<\/p>\n<p>Geb\u00fchren werden verlangt, wenn Babys 10 Tage nach der Geburt registriert werden. Au\u00dferdem entstehen Kosten f\u00fcr die Ausstellung eines Geburtszertifikats.<\/p>\n<p>Deswegen werden viele Kinder nicht registriert und sind demnach unsichtbar f\u00fcr die Gesellschaft, wodurch sie einem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr Diskriminierung, Vernachl\u00e4ssigung, Ausbeutung und Missbrauch, oft sexueller Art, ausgesetzt sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/fundamental-rights\/health\/\"><strong>Gesundheit<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Im Jahr 2009 lag die Sterblichkeitsrate von Kindern unter 5 Jahren bei 46 \u2030. Daraus resultiert, dass Kiribati von unten gez\u00e4hlt an 61. Stelle im Ranking des Entwicklungsstandes steht (129. Rang im Weltranking). Zus\u00e4tzlich zeigen Statistiken der UNICEF, dass die Prozentzahl der Neugeborenen mit niedrigem Geburtsgewicht sich von 2005 bis 2009 verf\u00fcnffacht hat. Die Bev\u00f6lkerung ist in l\u00e4ndlichen Gebieten davon mehr betroffen als in urbanen Gebieten.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2012 sch\u00e4tzte das UN Entwicklungsprogramm, dass Kiribati dazu in der Lage ist, die Kindersterblichkeitsrate zu reduzieren und die Gesundheit der M\u00fctter zu verbessern, und letztlich dazu in der Lage sein wird, die Millennium Entwicklungsziele zu erreichen.<\/p>\n<p>Die Kinder in Kiribati sind auch von Gesundheitsproblemen (Atemwegserkrankungen, Diarrhoe, An\u00e4mie und Fettleibigkeit) betroffen, aufgrund von Unterern\u00e4hrung und einer zuckerreichen Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten wie AIDS verbreiten sich zunehmend.<br \/>\nDer Mangel an Trinkwasser und Zugang zu sauberen Toiletten stellen weitere Risiken f\u00fcr die Gesundheit der Kinder dar; Studien von UNICEF enth\u00fcllen, dass das Wasser in manchen Gegenden eine hohe Konzentration an Nitraten enth\u00e4lt. Nitrate k\u00f6nnen zu Krankheiten und insbesondere zu Gehirnproblemen bei Kindern f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Bildung<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-13034\" title=\"Education in Kiribati \u00a9 datakid musicman\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Education-en-Kiribati-\u00a9-datakid-musicman-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Der Schulbesuch ist f\u00fcr alle Kinder zwischen 6 und 14 Jahren kostenlos und verpflichtend.<\/p>\n<p>Im Jahr 1999 besuchten 99,5% der Kinder in Kiribati die Grundschule. Das Verh\u00e4ltnis von Jungen und M\u00e4dchen war beinahe ausgeglichen, aber in weiterbildenden Schulen und im College \u00fcberwiegt die Anzahl der M\u00e4dchen die Jungen.<\/p>\n<p>Trotz der Regelung der Regierung, die beinahe ein F\u00fcnftel des Budgets der Bildung zuteilt, gibt es nach wie vor bedeutende Probleme bei der Lehrqualit\u00e4t, dem Zugang zu Schulen in l\u00e4ndlichen Gegenden, Unterrichtskosten, nicht zu reden von dem Mangel an qualifizierten Lehrern.<\/p>\n<p>Der Unterschied zwischen den verlassensten Gegenden von Kiribati und den Schule in S\u00fcd-Tarawa f\u00fchrt f\u00fcr viele Familien dazu, dass sie ihre Kinder von zuhause weg schicken, um eine weiterf\u00fchrende Schule zu besuchen. Deswegen sind die Schulen in S\u00fcd-Tarawa oft \u00fcberbelegt \u2013 manche Schulen haben mehr als 1.000 Sch\u00fcler. Zus\u00e4tzlich sind die Schulen zunehmend weniger sicher f\u00fcr die Kinder, da sie immer weiter von ihren Eltern entfernt sind. Kinder sind Opfer von schwerem Mobbing, Schikane, inklusive sexueller Bel\u00e4stigung, und kommerzieller Ausbeutung, was oft dazu f\u00fchrt, dass Sch\u00fcler die Schule schw\u00e4nzen.<\/p>\n<p><strong>Umwelt<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-13035\" title=\"Children in a workshop in Kiribati \u00a9 UNICEF-NYH Q2006-2457-Giacomo Pirozzi\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Les-enfants-dans-un-workshop-en-Kiribati-\u00a9-UNICEF-NYH-Q2006-2457-Giacomo-Pirozzi-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Da Kiribati 33 Atolle umfasst, ist es direkt von der globalen Erw\u00e4rmung betroffen. Der steigende Wasserspiegel stellt eine reale Bedrohung f\u00fcr die Lebensbedingungen der Kinder und die Nahrungsversorgung dar. Schon jetzt sehen Kinder ihre H\u00e4user vor ihren Augen verfallen oder sind dazu gezwungen wegen \u00dcberflutungen aus ihrem Haus zu fliehen. Bei der letzten Doha-Konferenz sagte Anote Tong, der Pr\u00e4sident von Kiribati: \u201eGemeinden werden umgesiedelt werden m\u00fcssen, weil ihre D\u00f6rfer unter Wasser stehen.\u201c Er sagte, dass der Meeresspiegel weiter steigen wird und lie\u00df verlauten, dass \u201ewir in Kiribati nicht \u00fcber \u00f6konomischen Wachstum oder Lebensstandard reden. Wir reden \u00fcbers \u00dcberleben\u201c, bevor er hinzuf\u00fcgte, dass \u201e[ ihre] Tage gez\u00e4hlt sind\u201c.<\/p>\n<p>Kiribati verhandelt mit den Fidschi-Inseln mit dem Ziel, mehrere Hektar Land zu kaufen; die Hoffnung ist, dass ein Teil der Bev\u00f6lkerung Kiribatis dorthin \u00fcbersiedelt werden kann.<\/p>\n<p>Der Staat teilt einen gro\u00dfen Teil seiner Ressourcen diesen Verhandlungen zu, zum Nachteil der \u00f6ffentlichen Gesundheitsf\u00fcrsorge und den Ausgaben f\u00fcr Essen und Bildung.<\/p>\n<p>Ebenso hat die Republik Kiribati das gr\u00f6\u00dfte nat\u00fcrliche Marinereservat der Welt geschaffen, das PIPA (Phoenix Island Protected Area \u2013 ungef\u00e4hr die Gr\u00f6\u00dfe von Kalifornien), um Meereslebewesen zu sch\u00fctzen und ihren nat\u00fcrlichen Lebensraum zu erhalten. Das Reservat ist von der UNESCO seit 2010 als Welterbe gelistet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=b6DpVzRU1Iw&amp;feature=player_embedded\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=b6DpVzRU1Iw&amp;feature=player_embedded<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/child-labour\/\"><strong>Kinderarbeit<\/strong><\/a><\/p>\n<p>In Kiribati ist es Kindern unter 14 Jahren nicht erlaubt zu arbeiten (Teil 9, Artikel 84 des Arbeitsgesetzes, Besch\u00e4ftigung von Kindern und anderen jungen Menschen) und Kinder unter 16 Jahren d\u00fcrfen nicht im Industriesektor und an Bord von Schiffen arbeiten. Die Verfassung verbietet des Weiteren Zwangsarbeit.<\/p>\n<p>Aber mit 98.000 Bewohnern, von denen 50 % Kinder sind, und einem Bruttonationaleinkommen von $1890 pro Kopf, sind die Kinder oft gezwungen zu arbeiten, um ihre Familien zu unterst\u00fctzen. Deswegen sind viele Kinder unter 14 Jahren inoffiziell in einem weniger formal gef\u00fchrten \u00f6konomischen Sektor entweder Vollzeit oder au\u00dferhalb der Schulzeit besch\u00e4ftigt. Sie verkaufen zum Beispiel Besen, K\u00e4mme, Blumen oder andere kleine Gegenst\u00e4nde auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/child-trafficking\/\"><strong>Kinderhandel<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Auch wenn es nicht so erscheint, als ob Kinder in Kiribati das Ziel von Kinderhandel sind, werden sie nicht vom Gesetz gesch\u00fctzt; Kinderhandel ist nicht illegal.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/violence\/\"><strong>Gewalt gegen Kinder<\/strong><\/a><\/p>\n<p>H\u00e4usliche Gewalt ist ein allgegenw\u00e4rtiges Problem und wird von der Gemeinschaft akzeptiert. Oft wird die Gewalt gegen die Kinder noch dadurch verschlimmert, dass es Alkoholprobleme und finanziellen Druck in der Familie gibt.<\/p>\n<p>H\u00e4usliche Gewalt ist eben deshalb besonders besorgniserregend, weil die \u201eRegel des Schweigens\u201c innerhalb der Gemeinschaft gilt, die daf\u00fcr sorgt, dass Gewalt ungehindert zugelassen wird; Handlungen werden nur selten genauer Pr\u00fcfung unterzogen. Zus\u00e4tzlich berichtet die Polizei von zunehmend mehr jungen Menschen, die Familienmitglieder unter dem Einfluss von Alkohol attackieren; M\u00e4dchen sind h\u00e4ufig die Opfer dieses Verhaltens.<\/p>\n<p>Obwohl es nicht vorkommt, ist die Vergewaltigung von Kindern eine traditionelle Form der Bestrafung. Zum gr\u00f6\u00dften Teil werden die Kinder von einem Familienmitglied oder Bekannten vergewaltigt. Das hat desastr\u00f6se Konsequenzen f\u00fcr das Kind, weil es, sobald es seine Jungfr\u00e4ulichkeit verloren hat, von der Gemeinschaft als \u201ebesch\u00e4digt\u201c angesehen wird. M\u00e4dchen k\u00f6nnen des weiteren Narben auf ihrem Gesicht erhalten als Zeichen f\u00fcr die Gemeinschaft, dass sie nicht l\u00e4nger Jungfrauen sind.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/child-prostitution\/\">Prostitution<\/a> and <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/sexual-abuse-children\/\">Prostitution und sexuelle Ausbeutung<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Kinder unter 15 Jahren zum Geschlechtsverkehr zu zwingen, f\u00fchrt nach dem Strafrecht in Kiribati zu einer Gef\u00e4ngnisstrafe von 2 Jahren, was auch den Eltern und Erziehungsberechtigten verbietet, ihre Kinder unter 15 Jahren zur Prostitution zu zwingen.<\/p>\n<p>Viele M\u00e4dchen sind Opfer sexueller Ausbeutung von Mitgliedern ihrer eigenen Familie und Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Im Jahr 2000 gingen 80 \u201ete korekorea\u201c (Sexarbeiterinnen, die zu ausl\u00e4ndischen Fischerbooten geh\u00f6ren, die vor Kiribati ankern) zu den Booten im Hafen, um Geld, Kleidung und Fisch zu erhalten. Manche dieser Sexarbeiter sind nicht \u00e4lter als 14 Jahre alt. Wegen ungesch\u00fctztem Sex sind sie dem Risiko von sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten ausgesetzt.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr die Prostitution ist der niedrige unbesch\u00fctzte Status der Frauen und Kinder, der Mangel an Bildung, Arbeitslosigkeit, schlechte Gesetzgebung und Armut.<\/p>\n<p>Diese jungen M\u00e4dchen sind Teil eines Systems, das vielen Familien den Unterhalt verschafft und manchmal dazu f\u00fchrt, das M\u00e4dchen in die Prostitution gezwungen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/discrimination\/\"><strong>Diskriminierung<\/strong><\/a><\/p>\n<p>In Kiribati sind M\u00e4dchen immer noch weniger gut ausgebildet als ihre m\u00e4nnlichen Gegenst\u00fccke auch wenn die Zeiten sich ge\u00e4ndert haben, insbesondere seit der UN Resolution in 2006. Der Unterschied zwischen M\u00e4dchen und Jungen ist seitdem in Grundschulen und weiterf\u00fchrenden Schulen so gut wie ausgemerzt worden. Zudem sind M\u00e4dchen den Jungen auf dem Level der Abschlussklassen und in alternativem Training zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberlegen. Trotzdem gibt es nach wie vor Diskriminierung: M\u00e4dchen und Jugendliche, die Opfer von Vergewaltigung und Inzest geworden sind, und die, als Ergebnis davon ihre Jungfr\u00e4ulichkeit verloren haben, werden an vielen Schulen nicht angenommen.<\/p>\n<p>Diese M\u00e4dchen sind vom Bildungssystem ausgeschlossen und werden von der Gesellschaft stigmatisiert.<\/p>\n<p>Kinder von armen Familien sind immer noch Opfer von Diskriminierung als Ergebnis der Kosten f\u00fcr Bildung, dem Mangel an Infrastruktur in abgelegenen Gegenden und der Ungleichheit in der Lehre auf Kindergartenlevel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/disabled-children\/\"><strong>Kinder mit Behinderungen<\/strong><\/a><\/p>\n<p>23 % der 3.840 befragten Menschen mit Behinderungen sind j\u00fcnger als 20. (Umfrage von 2003-2005)<\/p>\n<p>Kinder mit Behinderungen sind in der Kultur akzeptiert und Familien machen es zu ihrer Aufgabe ein liebendes sicheres Umfeld f\u00fcr ihre Kinder zu schaffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/discrimination\/\">Diskriminierung<\/a> von physisch oder psychisch behinderten Kindern ist durch die Verfassung verboten.<\/p>\n<p>Trotzdem werden Kinder mit Behinderungen auf andere Arten diskriminiert, weil nur wenige Ressourcen tats\u00e4chlich f\u00fcr die Kinder zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>Nur eine Schule in S\u00fcd-Tarawa, die vom Roten Kreuz finanziert wird, ist auf behinderte Kinder zugeschnitten. Die Schule nimmt Kinder jeden Alters mit allen Arten von Behinderungen auf, aber die Lehrer an der Schule haben keine spezielle Ausbildung. Des Weiteren h\u00e4ngt die Zulassung von Kindern in Rollst\u00fchlen von Gewicht und Mobilit\u00e4t ab: Wenn das Kind zu schwer ist, um in den Bus gehoben zu werden, kann das Kind nicht zur Schule kommen, weil die Busse nicht daf\u00fcr ausgestattet sind, mit einem mechanischen System Rollst\u00fchle aus- und einzuladen. Tats\u00e4chlich ist es ein Bruch der in Artikel 23 der Internationalen Kinderrechtskonvention aufgef\u00fchrten Kinderrechte, wenn der Zugang zu einer Schule aufgrund einer Behinderung verwehrt wird.<\/p>\n<p>Trotz einem Mangel an Ressourcen und Finanzierung, ist die Regierung bem\u00fcht, Regelungen f\u00fcr Menschen mit Behinderungen umzusetzen; sie versucht die Ziele des Artikels 23 der Kinderrechtskonvention zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>Kinderpornographie<\/strong><\/p>\n<p>Kinderpornographie ist noch keine Straftat. Deshalb ist sie frei auf Video und online verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/child-marriage\/\"><strong>Ehe<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Sechzehn ist das legale Alter, um heiraten zu k\u00f6nnen. Trotzdem arrangieren Eltern, Familienmitglieder oder Dorfvorsteher, die f\u00fcr die Familien arbeiten, aus kulturellen Gr\u00fcnden Ehen f\u00fcr Kinder, die nicht \u00e4lter als 13 Jahre alt sind.<\/p>\n<p>Die Ehe ist auch ein hinterh\u00e4ltiger Weg Kinder zu verkaufen, um den Rest der Familie zu unterhalten.<\/p>\n<p><strong>Adoption<\/strong><\/p>\n<p>Kinder werden nicht vollkommen durch die Adoptionsgesetze gesch\u00fctzt und sind dem Risiko ausgesetzt, inoffiziell adoptiert zu werden, was eine Tradition in Kiribati ist, und mit anderen Familien geteilt zu werden . Eine legale Adoption kann annulliert werden, falls es Beweise gibt, dass das Kind nicht genug mit seinen Adoptiveltern oder Gro\u00dfeltern verbunden ist oder nicht gef\u00e4llig genug ist. Das alles liegt im Ermessen des Richters.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/abuse\/\"><strong>K\u00f6rperliche Bestrafungen<\/strong><\/a><\/p>\n<p>81% der Kinder im Alter zwischen 2 und 14 Jahren waren in den Jahren 2005 und 2006 k\u00f6rperlicher Bestrafung in irgendeiner Form ausgesetzt.<\/p>\n<p>In der Kultur Kiribatis m\u00fcssen Kinder von fr\u00fchstem Alter an \u00c4ltere respektieren und ihnen gehorchen. Auch wenn die Strafgerichte Grausamkeit gegen Kinder verbieten, erlauben sie \u201eangemessene Bestrafung\u201c (Artikel 226).<\/p>\n<p>K\u00f6rperliche Bestrafung ist sowohl im eigenen Zuhause, wie auch in Pflegefamilien und Kinderheimen legal.<\/p>\n<p>Seit 1997 ist k\u00f6rperliche Bestrafung in Schulen gesetzeswidrig (mittlerweile steht das Verbot im Schulgesetz von 2013, das am 1. Januar 2014 in Kraft getreten ist). Trotzdem ist es nach dem Strafrecht nicht illegal. K\u00f6rperliche Bestrafung kann auch als gerichtliche Strafe angewandt werden, wird in der Praxis aber nur selten von Amtsrichtern angeordnet.<\/p>\n<p>Legale Disziplinarma\u00dfnahmen existieren auch in den Gef\u00e4ngnissen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/justice-of-children\/\"><strong>Das Kind im Justizsystem<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Im Strafrecht von Kiribati wird auf Kinder nicht besonders R\u00fccksicht genommen. Deswegen werden 16\u201318-J\u00e4hrige zusammen mit Erwachsenen eingesperrt.<\/p>\n<p>Es gibt keine Alternative zu Gef\u00e4ngnissen f\u00fcr junge Straff\u00e4llige; signifikanter Weise verst\u00f6\u00dft das gegen Artikel 40 der Internationalen Kinderrechtskonvention.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kinder auf Kiribati Die Verwirklichung von Kinderrechte in\u00a0Kiribati Was die Kultur betrifft, stehen die Kinder im Zentrum der Gesellschaft von Kiribati. 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