{"id":12278,"date":"2020-01-14T20:22:53","date_gmt":"2020-01-14T20:22:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/?p=12278"},"modified":"2020-01-14T20:22:54","modified_gmt":"2020-01-14T20:22:54","slug":"palaestina-chronik-nr-4-die-quellen-der-zwietracht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/palaestina-chronik-nr-4-die-quellen-der-zwietracht\/","title":{"rendered":"Pal\u00e4stina-Chronik Nr. 4: Die \u201eQuellen\u201c der Zwietracht"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Zum ersten Mal bietet Humanium eine Reihe von Chroniken, die uns \u00fcber vier\nThemen ins Herzen von Pal\u00e4stina f\u00fchren. Jede Chronik bietet einen anderen\nBlickwinkel auf diese besondere und komplexe Region. Hier nun die letzte dieser\nReihe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Egal, ob es um die ungerechte Aufteilung der unterirdischen Wasserreserven, die Trockenheit, die mangelnden sanit\u00e4ren Infrastrukturen und die schlechte Wasserqualit\u00e4t geht, die Pal\u00e4stinenser haben mit zahlreichen Problemen zu k\u00e4mpfen. In der letzten Chronik dieser Reihe sehen wir uns die Herausforderungen rund um die Wasserversorgung in <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/palastina\/\">Pal\u00e4stina <\/a>an.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-wasser\/\">Wasser <\/a>ist eine wesentliche Ressource. Ohne sie ist menschliches Leben nicht m\u00f6glich, daher spricht man oft von der Quelle des Lebens. Rechtlich gesehen gilt Wasser als Gemeingut, das somit der Allgemeinheit geh\u00f6rt [1]. Von seiner Art und seinen Eigenschaften her kann man sich Wasser nicht als Gut aneignen, zumindest nicht aus Sicht des Gesetzes [1]. Dennoch verhindert dies nicht die Kommerzialisierung von Wasser. In Krisensituationen ist die Vereinnahmung der Wasserressourcen eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen, denn Wasser kann somit zum Druckmittel gegen den Feind werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"560\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-1024x560.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12281\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-1024x560.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-300x164.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-768x420.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-1536x840.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-2048x1121.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-830x454.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-230x126.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-350x192.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Les-r\u00e9servoirs-deau-sur-les-maisons-palestiniennes-un-spectacle-bien-familier-480x263.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong><em> Wasserreservoirs auf pal\u00e4stinensischen H\u00e4usern, ein gewohnter Anblick<\/em><\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im gesamten Heiligen Land (<a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/israel\/\">Israel <\/a>und Pal\u00e4stina) gibt es acht Grundwasserleiter [2]. Ein Grundwasserleiter ist per Definition eine Gesteinsformation, die zeitweise oder dauerhaft Wasser f\u00fchrt [3]. In der Tat handelt es sich um eine Art Felsenreservoir mit unterirdischem Wasser, das por\u00f6s oder rissig genug ist, damit das Wasser ungehindert zirkulieren kann [3, 4]. Der Begriff Grundwasserleiter bezieht sich auch auf verwertbare unterirdische Wasserreserven. Von den acht Grundwasserleitern in der Region liegen drei von ihnen &nbsp;&nbsp;&nbsp;im Westjordanland mit den Landesgrenzen von 1949: der westliche, der \u00f6stliche und der nord\u00f6stliche Wasserleiter, die sich alle im Jud\u00e4ischen Bergland und in Samarien befinden [5]<a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/wp-admin\/post.php?post=31752&amp;action=edit#_ftn1\">[1]<\/a> . <\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der geografischen Lage flie\u00dfen die Gew\u00e4sser dieser Grundwasserleitern haupts\u00e4chlich aus dem Westjordanland hinaus in Richtung Israel [2] und nicht nur unterirdisch. Denn Israel gibt&nbsp; &nbsp;sich nicht damit zufrieden nur &nbsp;das Wasser, das sich nat\u00fcrlicherweise auf seinem Territorium befindet, zu nutzen, sondern &nbsp;&nbsp;auch das aus&nbsp; pal\u00e4stinischen Quellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die derzeitige Situation zu begreifen, sollte man einen kurzen Blick auf die Vergangenheit werfen. Mekorot, das nationale Trinkwasserversorgungsunternehmen Israels, das etwa 80 % des Trinkwassers im Land liefert [6] lie\u00df sich ab 1982 &nbsp;&nbsp;im Westjordanland nieder mit dem Ziel, die israelischen Kolonien mit Wasser aus dem westlichen Grundwasserleiter zu versorgen [7]. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies bot Israel die Gelegenheit, den einzigen Grundwasserleiter im Westjordanland auszubeuten, dessen Wasser nicht in seine Richtung floss. 1995 war die Ausbeutung der Wasserressourcen bereits sehr unausgewogen und wurde im selben Jahr mit dem Abkommen von Oslo II besiegelt [7]. Dieses Abkommen sollte vorerst nur eine provisorische, f\u00fcr 5 Jahre geltende Vereinbarung sein [8]. Dennoch wird das unterirdische Wasser aus den drei betroffenen Grundwasserleitern auch heute noch zu 80 % von Israel und zu 20 % von den Pal\u00e4stinensern genutzt [7]. Durch die Vereinbarung hat Mekorot auch das Recht, das &nbsp;im Westjordanland entnommene und weiterverkaufte Wasser zum Selbstkostenpreis &nbsp;&nbsp;anzubieten {7]. <\/p>\n\n\n\n<p>1995 wurde au\u00dferdem die <em>Palestinian Water Authority (PWA)<\/em> gegr\u00fcndet. Deren Hauptaufgabe ist, f\u00fcr den Schutz der Ressourcen sowie eine gerechte Wasserverteilung und Verteilung der Gesundheitsdienstleistungen zu sorgen [9]. Da die den Pal\u00e4stinensern zugeteilte Wassermenge nicht f\u00fcr die Deckung der Bed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung ausreicht, sieht sich die PWA gezwungen, von Mekorot mehr als das Doppelte der in der Vereinbarung vorgesehenen Menge zu kaufen [8]. Die PWA \u00fcbernimmt dann die Verteilung des Wassers an die Gemeinden, die dieses wiederum an die Verbraucher weitergeben. Doch die PWA kann nicht den gesamten Preis f\u00fcr das von Mekorot gelieferte Wasser zahlen und h\u00e4uft daher Jahr f\u00fcr Jahr Schulden an [10].<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village-1024x772.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12284\" width=\"313\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village-1024x772.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village-768x579.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village-830x626.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village-230x173.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village-350x264.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village-480x362.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Contr\u00f4le-des-canalisations-deau-dans-un-village.jpg 1149w\" sizes=\"auto, (max-width: 313px) 100vw, 313px\" \/><figcaption><strong>Kontrolle der Wasserkanalisation in einem Dorf<\/strong><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Diese Verteilerkette betrifft im Westjordanland die meisten Orte &nbsp;&nbsp;ohne flie\u00dfendes Wasser. Das Leitungswasser enth\u00e4lt in der Regel eine gewisse Konzentration an Restchlor, damit es trinkwassertauglich bleibt und problemlos getrunken werden kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings f\u00fchrt der schlechte Zustand der Leitungen zu Lecks und dem Verlust von etwa einem Drittel des von der PWA verteilten Wassers [8]. Die Lage ist jedoch in den l\u00e4ndlichen Gemeinden auf besetztem pal\u00e4stinensischem Territorium noch komplexer. <\/p>\n\n\n\n<p>Letztere betreffen die unter israelischer Kontrolle in Zone C gelegenen Gebiete. Die Aufteilung des Westjordanlands in drei verschiedene Zonen ist eine weitere Folge des Abkommens von Oslo II. Die l\u00e4ndlichen Gemeinden in dieser Zone haben oft keine M\u00f6glichkeit, geeignete Sanit\u00e4ranlagen zu bauen oder sich an ein Trinkwassernetz anzuschlie\u00dfen, au\u00dfer sie tun dies auf illegale Art und Weise. Aufgrund dieser Versuche, Zugang zu Trinkwasser zu erhalten, kommt es vor, dass die israelische Zivilverwaltung in Begleitung der Armee Wasserleitungen kappt und konfisziert, wie dies im Februar 2019 in der Region Masafer Yatta der Fall war [11]. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Gemeinden m\u00fcssen daher auf verschiedene Wasserquellen zur\u00fcckgreifen und zwischen den Wassertanks von Mekorot, die sie bei der Gemeinde kaufen und in Brunnen gesammeltem Regen- und Rieselwasser abwechseln. Trotz ihrer Bem\u00fchungen gelingt es den Bewohnern dieser Regionen nicht, Wasserknappheit im Sommer zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sommerhitze tr\u00e4gt nat\u00fcrlich jedes Jahr zur Trockenheit bei und schr\u00e4nkt die Pal\u00e4stinenser in ihrem Wasserverbrauch erst recht ein. Am meisten betroffen sind die Einwohner der l\u00e4ndlichen Gemeinden, die nicht mit flie\u00dfendem Wasser versorgt werden. Sie m\u00fcssen ihren Wasserverbrauch auf ein Minimum reduzieren und Wassertanks von der Gemeinde kaufen. Die Hygiene wird daher auf ein Minimum heruntergefahren. \u201eSo ist es nicht sinnvoll, Einwohnern dieser Orte h\u00e4ufigeres H\u00e4ndewaschen zu empfehlen, um die Verbreitung von Krankheiten (insbesondere Ruhr) zu vermeiden, wenn man wei\u00df, dass sie auf jeden Liter Wasser achten m\u00fcssen, um im Sommer zu \u00fcberleben\u201c, sagte mir ein Einwohner von Hebron &nbsp;, der an einer Sensibilisierungskampagne teilnahm. <\/p>\n\n\n\n<p>Da zudem diese Gemeinden von der Landwirtschaft leben, bedroht der Wassermangel ihren Alltag und ihre Hauptern\u00e4hrungsquelle: Landwirtschaft und Viehwirtschaft. Wird das Wasser knapp, leiden auch die B\u00f6den und die Tiere. <\/p>\n\n\n\n<p>Selbst Gro\u00dfst\u00e4dte wie Hebron sind nicht verschont. Die Einwohner machen\nsich Sorgen und bereiten sich mehr schlecht als recht ab Anfang Mai auf den\nSommer vor. Sie versuchen, Reserven anzulegen und kaputte Wasserleitungen\nauszumachen und zu reparieren. Auch wenn nicht jeder dar\u00fcber spricht, haben sie\ndennoch alle Angst vor Trockenheit. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Situation in Gaza ist noch beunruhigender. Grunds\u00e4tzlich ist dieser 41 km lange Streifen am Mittelmeer seit Juni 2007 mit einer Blockade belegt [8] und wird regelm\u00e4\u00dfig von den Israelis bombardiert, sehr oft als Reaktion auf Raketen, die von den Hamas in Richtung der Gro\u00dfst\u00e4dte an Israels K\u00fcste abgefeuert werden (insbesondere Tel Aviv). Bei diesen Bombardierungen kommen Menschen zu Schaden, aber auch Material wie Wassernetz und sanit\u00e4re Infrastrukturen [8]. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Reparatur ist jedoch \u00e4u\u00dferst schwierig, da jeglicher Import von Zement und Eisen von Israel aus verhindert wird, da diese Materialien als Grundlagen f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke gelten [8]. Was die Wasserressourcen betrifft, so h\u00e4ngt Gaza haupts\u00e4chlich vom Wasserleiter an der K\u00fcste ab. Der ist jedoch \u00fcberbeansprucht und verschmutzt [8]. Die Ausbeutung dieses Wasserleiters verhindert nicht nur die Erneuerung der Ressourcen, sondern l\u00e4sst auch Meereswasser eindringen, das &nbsp;&nbsp;die unterirdischen Wasserreserven verschmutzt [12]. <\/p>\n\n\n\n<p>Die einzige Alternative besteht im Kauf von Wasser bei Privatunternehmen [8]. Nimmt man alle Quellen zusammen, wird gesch\u00e4tzt, dass lediglich 18 % des Wassers f\u00fcr den Hausgebrauch trinkbar ist [8] und lediglich 10 % der Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen Zugang dazu hat [12]. Au\u00dferdem sind die Blockade, die sommerlichen Trockenperioden und Wasserverlust aufgrund besch\u00e4digter Kanalisationen (40 % des Wassers geht verloren [8]) die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr den Wassermangel in Gaza.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12286\" width=\"286\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-des-filtres-\u00e0-membranes-que-Cesvi-distribue-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px\" \/><figcaption><strong><em> Einer der Wasserfilter, die Cesvi verteilt<\/em><\/strong><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Wasserqualit\u00e4t stellt eine ebenso gro\u00dfe Herausforderung wie der Zugang zu dieser Ressource dar und zwar selbst im Westjordanland, wo gesch\u00e4tzt 90 % der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung Zugang zu Trinkwasser hat [12]. Bei den restlichen 10 % handelt es sich haupts\u00e4chlich um l\u00e4ndliche Gemeinden in der Zone C. In diesen D\u00f6rfern kann das verwendete Wasser aus Rieselwasser bestehen oder in schlecht gewarteten Tanks gelagert und so f\u00fcr den Verbrauch nicht geeignet sein. Es kommt durchaus vor, dass dort Bakterien (E. coli) gefunden werden, die auf eine potentielle F\u00e4kalverschmutzung hinweisen. <\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Krankheitserreger auch nat\u00fcrlicher Weise vorkommen k\u00f6nnen, ist die Bevorratung von Wasser von Bedeutung, denn sie kann sich auf dessen Qualit\u00e4t auswirken. Bakterien k\u00f6nnen sich vermehren und eine Verunreinigung von au\u00dfen ist immer m\u00f6glich. Der Mangel an entsprechenden Sanit\u00e4ranlagen und an Hygiene beg\u00fcnstigt die Verunreinigung. \u201eDas Brauchwasser befindet sich oft in unmittelbarer N\u00e4he der Lagerbest\u00e4nde und der sauberen Wasserquellen und somit wird die Verunreinigung von Trinkwasser beg\u00fcnstigt,\u201c erkl\u00e4rte mir ein Arzt aus dem l\u00e4ndlichen Gebiet, den ich bei meinem Master-Projekt in der Region Yatta im S\u00fcden Hebrons getroffen hatte. \u201eDerzeit haben viele Menschen eine Infektion durch einen Wurm, der sie krank macht.\u201c Das sind die Herausforderungen, denen es sich auf dem Land, weit entfernt vom Komfort der St\u00e4dte, zu stellen gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal, ob im Gazastreifen oder&nbsp;im Westjordanland \u2013 zahlreiche Projekte werden von internationalen Kapitalgebern finanziert und von NGOs geleitet, in dem Versuch, die Grundbed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung zu befriedigen. Die Teams f\u00fcr Wasser und Wohnungen <strong>des Internationalen Roten Kreuzes<\/strong> setzen sich in beiden Regionen f\u00fcr die Verbesserung von Service und Infrastrukturen ein. Die Herausforderungen der Trinkwasserversorgung gehen oft mit einem globalen Management der st\u00e4dtischen Umgebung einher, darunter die Infrastruktur und auch die Stromversorgung, die beide f\u00fcr die zentrale Wasseraufbereitung erforderlich sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch weniger bekannte und kleinere NGOs wie <strong>die italienische Organisation<\/strong> <a style=\"font-weight: bold;\" href=\"https:\/\/www.cesvi.eu\/\">Cesvi<\/a> sind in diesem Bereich aktiv, jedoch auf eine andere Art. In den besetzten Pal\u00e4stinensergebieten im S\u00fcden Hebrons verteilt <strong>Cesvi <\/strong>Trinkwasserfilter in Orten, die nicht an das Wassernetz angeschlossen sind. Au\u00dferdem stellt die Organisation Recyclingsysteme f\u00fcr Brauchwasser zum H\u00e4ndewaschen zur Verf\u00fcgung und leitet Workshops zur Sensibilisierung f\u00fcr Hygiene mit dem Ziel einer verbesserten Gesundheit. Diese Aktionen sind auf D\u00f6rfer, aber auch auf Schulen und Kliniken ausgerichtet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"711\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi-1024x711.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12287\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi-1024x711.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi-300x208.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi-768x533.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi-830x576.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi-230x160.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi-350x243.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi-480x333.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Un-habitant-dune-communaut\u00e9-au-sud-dH\u00e9bron-se-sert-un-verre-deau-au-filtre-fourni-par-Cesvi.jpg 1235w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong><em> Ein Einwohner einer Gemeinde im S\u00fcden von Hebron schenkt sich ein Glas Wasser aus einem von Cesvi zur Verf\u00fcgung gestellten Filter ein<\/em><\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Situation sind Kinder stets am verletzlichsten angesichts von Wassermangel und -verunreinigung. Dies kann Auswirkungen auf ihre Gesundheit und ihr Wachstum haben. Die Sensibilisierung von Kindern angesichts der hygienischen Herausforderungen und dem Umgang mit Wasser ist ein Tr\u00e4ger des Wandels. Deren Neugierde und Lernf\u00e4higkeit macht sie empf\u00e4nglich und kann l\u00e4ngerfristig f\u00fcr Ver\u00e4nderung sorgen, mit der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen. <\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch sind pers\u00f6nliche Aktionen in einer Region, in der Wasser von einem Teil der Bev\u00f6lkerung vereinnahmt und als Druckmittel verwendet wird, nicht ausreichend. Angesichts einer solchen Ungleichheit ist es wichtig daran zu erinnern, dass Wasser kein Gut ist, das man besitzt, sondern eine Lebensquelle f\u00fcr alle Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wasser ist &nbsp;Quelle des Leben, man muss es bewahren und teilen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Verfasst bei Alexis Baron<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u00dcbersetzt von Andrea Wurth <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em> Lektorat von Susanne Schroeder <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehr dar\u00fcber<\/h3>\n\n\n\n<p>Gaza: Die Wasserkrise in Bildern: <a href=\"https:\/\/www.icrc.org\/fr\/document\/gaza-la-crise-de-leau-image-par-image\">https:\/\/www.icrc.org\/fr\/document\/gaza-la-crise-de-leau-image-par-image<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Augenblicke der Freude \u2013 Schnappsch\u00fcsse junger Fotografen in Gaza: <a href=\"https:\/\/www.icrc.org\/fr\/document\/des-moments-de-joie-pris-sur-le-vif-par-de-jeunes-photographes-de-gaza\">https:\/\/www.icrc.org\/fr\/document\/des-moments-de-joie-pris-sur-le-vif-par-de-jeunes-photographes-de-gaza<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Referenzen<\/h3>\n\n\n\n<p>[1] Lucarelli,\n  A. (2010). IV. La nature juridique de l&#8217;eau entre bien public et bien\n  commun. <em>Droit et Gestion des Collectivit\u00e9s Territoriales &#8211; Les enjeux de\n  la gestion locale de l&#8217;eau., 30<\/em>, pp. pp. 87-98.\n  doi:https:\/\/doi.org\/10.3406\/coloc.2010.2138<\/p>\n\n\n\n<p>[2] Gasteyer, S., Isaac, J.,\n  Hillal, J., &amp; Walsch, S. (2012, Juin). Water Grabbing in Colonial\n  Perspective: Land and Water in Israel\/Palestine. <em>Water Alternatives, 5<\/em>, 450-468. Consult\u00e9 le\n  Novembre 26, 2019, sur\n  https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/265882219_Water_Grabbing_in_Colonial_Perspective_Land_and_Water_in_IsraelPalestine#pf7<\/p>\n\n\n\n<p>[3] Actu Environnement.\n  (s.d.). <em>Dictionnaire environnement &#8211; Aquif\u00e8re<\/em>. Consult\u00e9 le Novembre\n  2016, 2019, sur Actu Environnement:\n  https:\/\/www.actu-environnement.com\/ae\/dictionnaire_environnement\/definition\/aquifere.php4<\/p>\n\n\n\n<p>[4] <em>Wikipedia\n  &#8211; Aquif\u00e8re<\/em>. (s.d.). Consult\u00e9 le\n  Novembre 26, 2019, sur Wikipedia: https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Aquif%C3%A8re<\/p>\n\n\n\n<p>[5] Mutin, G. (2007). <em>Les\n  eaux souterraines disput\u00e9es entre Isra\u00ebl et les Palestiniens<\/em>. Consult\u00e9 le\n  Novembre 26, 2019, sur Universit\u00e9 Lyon 2:\n  http:\/\/theses.univ-lyon2.fr\/documents\/lyon2\/2007\/mutin_g#p=54&amp;q=Les+eaux+souterraines+disput%C3%A9es+entre+Isra%C3%ABl+et+les+Palestiniens&amp;o=0&amp;a=highlight<\/p>\n\n\n\n<p>[6] <em>Mekorot &#8211; Main\n  Facts &amp; Figures<\/em>. (s.d.). Consult\u00e9 le Novembre 27, 2019, sur Mekorot\n  Israel National Water Co.:\n  http:\/\/www.mekorot.co.il\/Eng\/newsite\/AboutUs\/FactsFigures\/Pages\/MainFactsFigures.aspx<\/p>\n\n\n\n<p>[7] Blanc, P.,\n  Chagnollaud, J.-P., &amp; Souiah, S.-A. (2017). <em>Atlas des Palestiniens<\/em>\n  (\u00e9d. 3). Paris, France: Editions Autrement. Consult\u00e9 le Novembre 2019<\/p>\n\n\n\n<p>[8] B&#8217;Tselem. (2017,\n  Novembre 11). <em>Water<\/em>. Consult\u00e9 le Novembre 30, 2019, sur B&#8217;Tselem:\n  https:\/\/www.btselem.org\/water<\/p>\n\n\n\n<p>[9] State of Palestine &#8211; Water\n  Authority. (2017, Juillet 31). <em>Strategic goals and objectives<\/em>. Consult\u00e9 le Novembre\n  28, 2019, sur Palestinian Water Authority:\n  http:\/\/www.pwa.ps\/page.aspx?id=HdcdyCa2542132263aHdcdyC<\/p>\n\n\n\n<p>[10] The World Bank. (2018). <em>Securing\n  Water for Development in West Bank and Gaza.<\/em> Working report, The World\n  Bank. Consult\u00e9 le Novembre 28, 2019, sur The :\n  http:\/\/documents.worldbank.org\/curated\/en\/736571530044615402\/Securing-water-for-development-in-West-Bank-and-Gaza-sector-note<\/p>\n\n\n\n<p>[11] B&#8217;Tselem. (2019, F\u00e9vrier 13). <em>Civil\n  Administration cuts and confiscates water pipe servicing 12 communities in\n  the Masafer Yatta area in South Hebron Hills<\/em>. Consult\u00e9 le Novembre 28, 2019,\n  sur B&#8217;Tselem:\n  https:\/\/www.btselem.org\/video\/20190214_civil_administration_cuts_and_confiscates_water_pipe_servicing_12_communities_in_masafer_yatta#full<\/p>\n\n\n\n<p>[12] The World Bank.   (2016, Novembre 22). <em>Ressources en eau: une situation alarmante \u00e0 Gaza<\/em>.   Consult\u00e9 le D\u00e9cembre 2, 2019, sur The World Bank:   https:\/\/www.banquemondiale.org\/fr\/news\/feature\/2016\/11\/22\/water-situation-alarming-in-gaza<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p> <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/en\/wp-admin\/post.php?post=31752&amp;action=edit#_ftnref1\">[1]<\/a> Aquifer Map: <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/figure\/Aquifers-that-originate-in-the-West-Bank-and-runoff-direction-Courtesy-of-Applied_fig1_265882219\">https:\/\/www.researchgate.net\/figure\/Aquifers-that-originate-in-the-West-Bank-and-runoff-direction-Courtesy-of-Applied_fig1_265882219<\/a> <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal bietet Humanium eine Reihe von Chroniken, die uns \u00fcber vier Themen ins Herzen von Pal\u00e4stina f\u00fchren. Jede Chronik bietet einen anderen Blickwinkel auf diese besondere und komplexe Region. Hier nun die letzte dieser Reihe. 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