{"id":12351,"date":"2020-02-04T17:31:48","date_gmt":"2020-02-04T17:31:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/?p=12351"},"modified":"2025-12-05T11:38:41","modified_gmt":"2025-12-05T11:38:41","slug":"das-tabu-der-humanitaren-ungleichheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-tabu-der-humanitaren-ungleichheiten\/","title":{"rendered":"Das Tabu der humanit\u00e4ren Ungleichheiten: was wir von den 2010er Jahren lernen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>\u00dcber die Schwierigkeiten und Fallen in der humanit\u00e4ren Arbeit w\u00e4hrend der 2010er zu reflektieren ist der Schl\u00fcssel dazu Fehler nicht zu wiederholen, und der Weg zur steten Verbesserung, und ist somit im neuen Jahrzehnt eine Pflicht f\u00fcr den ganzen humanit\u00e4ren Sektor. Der Jahreswechsel liefert eine unsch\u00e4tzbare Gelegenheit ein neues Kapitel zu beginnen und ehrlich mit zentralen Fehlern umzugehen, um \u2013 unter uns gesagt &#8211; sicherzustellen, dass humanit\u00e4re Arbeit weiterhin eine positive Wirkung hat, ohne anderen zu schaden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Im neuen Jahrzehnt Besseres f\u00fcr die Kinder\nleisten<\/h2>\n\n\n\n<p>Das letzte Jahr hat furchtbare, weit verbreitete <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/die-sexuelle-ausbeutung-von-kindern\/\">sexuelle Gewalt<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/ausbeutung\/\">Ausbeutung<\/a> der Menschen, die der Hilfssektor eigentlich unterst\u00fctzen sollte, enth\u00fcllt. Nach internen Ermittlungen, die bis ins Jahr 2001 zur\u00fcckgehen und mehr als 40 gr\u00f6\u00dfere Organisationen betrafen, war das Ausma\u00df systematischen Missbrauchs erschreckend hoch, langanhaltend, und im Sektor bekannt (Ainsworth, 2018). <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"624\" height=\"351\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12354\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic2.jpg 624w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic2-230x129.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic2-350x197.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic2-480x270.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Einige der gr\u00f6\u00dften Hilfsorganisationen, wie Oxfam, Save the Children, Rotes Kreuz, \u00c4rzte ohne Grenzen, International Rescue Committee und Care International, waren an diesen \u201eSkandalen\u201c beteiligt, die eine tiefsitzende Missbrauchskultur im Hilfssektor offenbarten. Oxfam war zudem noch einmal 2019 in \u201eHilfe gegen Sex\u201c (oder Vergewaltigung) verwickelt (Times, 2019). <\/p>\n\n\n\n<p>Diese anhaltenden Probleme k\u00f6nnen nicht entschuldigt werden und betreffen insbesondere <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/rechte-kindes\/\">Kinder<\/a>. So darf es nicht weitergehen. Indem wir die schlimmsten Missst\u00e4nde eingestehen, k\u00f6nnen wir ihnen durch Ver\u00e4nderungen von Richtlinien und konkreten Aktionen besser entgegenwirken. \u201eKeinen Schaden anrichten\u201c \u2013 ein Grundsatz humanit\u00e4rer Arbeit \u2013 muss in den 2020er unbedingt realisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die sich \u00f6ffnende Kluft in der Bezahlung\nvon humanit\u00e4rer Arbeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine der Ungleichheiten im humanit\u00e4ren Sektor ist das wachsende Lohngef\u00e4lle zwischen internationalen (oft aus dem Westen stammenden) und einheimischen Arbeitskr\u00e4ften (einheimisch am Hilfsort). 2016 stellte Anna Strempel in einer Studie und Audiodokumentation f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/indien\/\">Indien<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/china\/\">China<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/malawi\/\">Malawi<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/uganda\/\">Uganda<\/a>, die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/salomonen\/\">Salomoninseln <\/a>und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-in-papua-neuguinea\/\">Papua Neuguinea<\/a> fest, dass einheimische Teammitglieder im Durchschnitt viermal weniger verdienten als internationale Teammitglieder \u2013 obwohl sie ein \u00e4hnliches Ausbildungs- und Erfahrungsniveau teilten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>\u201cAls Einheimischer bekommst du nicht das gleiche Gehalt wie internationale Angestellte, und das beeinflusst, wo du leben wirst, was f\u00fcr ein Auto du fahren wirst und wie du f\u00fcr deine eigene Sicherheit sorgen wirst.\u201d <\/em><\/p><cite> <em>&#8211; Salome Nduta, Schutzbeauftragte der Nationalen Koalition f\u00fcr die Verteidigung von Menschenrechten in Kenia (Pauletto, 2018).<\/em> <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Franz <\/strong>\u2013 eine Fachkraft in der humanit\u00e4ren Arbeit mit einer Arbeitserfahrung von 11 Jahren und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/indonesien\/\">Indonesischer <\/a>Staatsb\u00fcrger, hat einen internationalen Projektmanager als Chef, der zehnmal mehr verdient als er. Franz hat 12 Urlaubstage im Jahr, sein Chef hat einen Monat, ebenso wie eine bessere Versicherung. Ein zwei- bis dreifacher Einkommensunterschied wird von manchen noch gerechtfertigt, doch tats\u00e4chlich ist das Einkommen von internationalen Teammitgliedern vier- bis f\u00fcnfzehnmal h\u00f6her als das der nationalen Mitarbeiter (Strempel, 2016)<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12357\" width=\"369\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-830x467.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-230x129.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-350x197.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic3-480x270.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zu diesen erschreckenden wirtschaftlichen Ungleichheiten, die von humanit\u00e4ren Organisationen unterst\u00fctzt werden, erhalten internationale Teammitglieder &#8211; im Gegensatz zu den einheimischen Kolleg*innen &#8211; oftmals auch noch als Teil ihres Vertrags gro\u00dfz\u00fcgige \u201eZulagen\u201c, die beim Lohnunterschied noch nicht ber\u00fccksichtigt werden. Diese Zulagen k\u00f6nnen z.B. Privatschul-Geb\u00fchren f\u00fcr die Kinder beinhalten, einen Dienstwagen, gro\u00dfz\u00fcgige pers\u00f6nliche- und Krankenversicherungen, mehr Jahresurlaub, sowie eine bezahlte Unterkunft einschlie\u00dflich aller Nebenkosten. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Disparit\u00e4t hat enorme Auswirkungen auf die Lebensqualit\u00e4t der einheimischen Mitarbeiter, wie auch auf ihre <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/familie-und-rechte-von-kindern\/\">Familien <\/a>und auf die weitere Gemeinschaft. Erschreckenderweise haben 80% einheimischer Arbeitnehmer im humanit\u00e4ren Bereich angegeben, dass ihr Gehalt nicht f\u00fcr die Deckung ihrer t\u00e4glichen Bed\u00fcrfnisse ausreiche (Strempel, 2016). Eine UNOCHA-Studie von 2017 best\u00e4tigt zudem, dass internationale Teammitglieder mehr psychosoziale Hilfe, Training und Sicherheitsvorkehrungen erhalten als die einheimischen Kolleg*innen (UNOCHA, 2017). <\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend tr\u00e4gt ein Sektor, der eigentlich Menschenrechte und Gleichberechtigung f\u00f6rdern sollte, auf diesem Wege zum Fortbestand von Ungleichheiten und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/armut\/\">Armut <\/a>bei. Innerhalb der Organisationen existiert eine Kultur des Schweigens bez\u00fcglich des Lohngef\u00e4lles, da einheimische Arbeitskr\u00e4fte mit geringerem Einkommen den Machtverh\u00e4ltnissen ihrer internationalen Kolleg*innen ausgeliefert sind. Gleichzeitig rechtfertigen die internationalen Kolleg*innen, die von ihrer Position profitieren, oft die Ungleichheit und sind nicht gewillt, sich selbst von den komfortablen Verg\u00fcnstigungen und Geh\u00e4ltern zu verabschieden &#8211; selbst wenn sie sich eigentlich f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/was-ist-gerechtigkeit\/\">Gerechtigkeit <\/a>und Gleichberechtigung einsetzen. Diese Tabukultur verdeutlicht, wie dringend das Thema angesprochen werden muss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die gro\u00dfen Kosten der Abwertung von einheimischen\nArbeitskr\u00e4ften<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>\u201cViele denken bei Entwicklungshilfe an verwegene Abenteurer aus dem Westen, doch die wirkliche Entwicklungsarbeit wird von Bangladeschis in Bangladesch vollbracht, von Jordaniern in Jordanien, und so weiter.\u201d <\/em><\/p><cite> &#8211; <em>Thomas Arcaro, Professor f\u00fcr Soziologie an der Universit\u00e4t Elon (Pauletto, 2018)<\/em> <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die wirtschaftliche und materielle Ungleichheit zwischen verschiedenen Mitgliedern in humanit\u00e4ren Teams spiegelt sich bis zu einem gewissen Grade auch in Unterschieden bez\u00fcglich pers\u00f6nlicher Sicherheit wider. Ungef\u00e4hr 80% der humanit\u00e4ren Arbeitskr\u00e4fte, die w\u00e4hrend der Arbeit get\u00f6tet, schwer verletzt oder entf\u00fchrt werden, sind nationale Arbeitskr\u00e4fte (New Humanitarian, 2017), und der Sicherheitsbericht f\u00fcr Humanit\u00e4re Arbeitskr\u00e4fte von 2018 zeigt, dass diese Tendenz steigend ist (UNOCHA, 2018). <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel aus dem S\u00fcdsudan unterstreicht diese Ungleichheiten: Ein Bericht des Feinstein International Centre offenbart, dass 2016 in dem spektakul\u00e4ren Fall sexueller Gewalt gegen eine Gruppe von weiblichen humanit\u00e4ren Helfern in Juba im <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/sudsudan\/\">S\u00fcdsudan<\/a>, die Frauen, die dem internationalen Team angeh\u00f6rten, sofort evakuiert wurden und medizinische, psychosoziale und emotionale Betreuung erhielten und gleichzeitig f\u00fcr unbestimmte Zeit krank geschrieben wurden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-1024x680.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12358\" width=\"354\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-830x551.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-350x232.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic4-480x319.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die sudanesischen Teammitglieder jedoch \u2013 die genau den gleichen \u00dcberfall \u00fcberlebt hatten \u2013 wurden \u201eohne Zugang zu den n\u00f6tigen Medikamenten gegen Schwangerschaft, HIV, sexuell \u00fcbertragbare und andere Krankheiten\u201c in Juba zur\u00fcckgelassen, wobei es laut Bericht \u201eunklar\u201c war, welche Unterst\u00fctzung sie, wenn \u00fcberhaupt, bekommen haben. Es wurde angenommen, dass sie sich selbst und dem lokalen Gesundheitssystem \u00fcberlassen wurden, weil sie andere vertragliche Vereinbarungen hatten. Der Bericht betont, dass die einheimischen Arbeitskr\u00e4fte oftmals in der Unterst\u00fctzung, die sie bekommen, benachteiligt sind (Mazurana, 2017). Diese \u201eBenachteiligung\u201c kann sich in manchen F\u00e4llen verheerend auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Sicherheit der betroffenen Menschen auswirken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ersch\u00f6pfte Tropen und gef\u00e4hrliche Rhetorik umbenennen<\/h2>\n\n\n\n<p>Viele humanit\u00e4re Organisationen benutzen weiterhin <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/focusdiskriminierung\/\">diskriminierende <\/a>Rhetoriken, Erz\u00e4hlungen und Verhaltensweisen. Tats\u00e4chlich haben laut einer Umfrage des Humanitarian Women\u2019s Network (Humanit\u00e4res Frauennetzwerk) 69% der Frauen bereits Diskriminierung, Bel\u00e4stigung, oder Missbrauch am Arbeitsplatz erfahren (The New Humanitarian, 2017). Zudem ist Rassismus in einem Sektor, dessen neokoloniale Z\u00fcge nur allzu markant sind, weiterhin pr\u00e4sent (Jayawickrama, 2018). <\/p>\n\n\n\n<p>Marketing- und Spendeninitiativen, die auf \u201cArmutsporno\u201d, \u201ewei\u00dfgewaschenen\u201c westlichen Bildern und Erz\u00e4hlungen der \u201ewei\u00dfen Retter\u201c aufbauen \u2013 mit einem wei\u00dfen westlichen humanit\u00e4ren Protagonisten, der kommt, um die passiven, verletzlichen, schwarzen oder braunen \u201eBeg\u00fcnstigten\u201c zu retten \u2013 waren w\u00e4hrend der 2010er Jahre schon fast Standard und haben damit sch\u00e4dliche Stereotypen stark verbreitet (Al Jazeera, 2019). Die 2010er waren aber auch ein Jahrzehnt der Erkenntnis und brachten eine steile Lernkurve f\u00fcr den Sektor. <\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch dass die Probleme klar hervorgehoben wurden, bringen die kommenden Jahre f\u00fcr den Sektor eine wertvolle Gelegenheit zu zeigen, was er gelernt hat, und gleichzeitig die dringend ben\u00f6tigte und unsch\u00e4tzbare Arbeit fortzuf\u00fchren, jedoch \u2013 und das ist entscheidend \u2013 ohne dabei Schaden anzurichten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12356\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5.jpg 1000w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5-830x554.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/pic5-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser Artikel liefert keineswegs eine umfassende \u00dcbersicht der Fehler in der humanit\u00e4ren Arbeit, von denen es viele gibt. Er verdeutlicht jedoch Beispiele von Schl\u00fcsselbereichen, in denen Ver\u00e4nderung und Verbesserung dringlich notwendig sind. Von unserer Vergangenheit zu lernen und die dunklen Momente unserer Geschichte in diesem Sektor nicht zu wiederholen, ist unglaublich wichtig, um unsere ultimativ menschliche Aufgabe zu erf\u00fcllen und unsere Ziele zu erreichen. Wir m\u00fcssen die Tabus, die diese schwierigen Themen umgeben, immer wieder brechen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Hauptverantwortung ist in erster Linie uns selbst gegen\u00fcber Rechenschaft abzulegen, und dieser Verantwortung m\u00fcssen wir uns immer wieder stellen. Wir sollten hoffnungsvoll und optimistisch ins neue Jahrzehnt schauen, denn humanit\u00e4re Arbeit hat viel erreicht und ver\u00e4ndert. Wenn wir es schaffen auf den positiven Ver\u00e4nderungen aufzubauen, und gleichzeitig angerichteten Schaden zu verurteilen, dann kann die humanit\u00e4re Arbeit weiterhin dazu beitragen unseren Planeten in den 2020ern in einen besseren Ort f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-weltweit\/\">Kinder <\/a>der Zukunft zu verwandeln.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Verfasst von Josie Thum<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u00dcbersetzt von Bettina Wind <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Lektorat von Sibylle Daymond <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Literaturnachweise<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.opendemocracy.net\/en\/shine-a-light\/racism-humanitarian-aid-sector\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AGABA Tindyebwa and Anonymous, \u2018We need to talk about racism in the aid sector\u2019 in&nbsp;<em>OpenDemocracy&nbsp;<\/em>(London: OpenDemocracy Online, 2018), accessed 09.01.2020.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.civilsociety.co.uk\/news\/major-aid-charities-knew-of-sex-for-food-scandal-years-ago-says-times.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AINSWORTH David, \u2018Major aid charities knew of \u2018sex-for-food\u2019 scandal years ago, says Times\u2019 in&nbsp;<em>Civil Society Online&nbsp;<\/em>(London: Civil Society Media Limited, 2018), accessed 10.01.2020.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Fz1rw6Uvnhk&amp;vl=en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AL JAZEERA,&nbsp;<em>Does humanitarian aid have a \u2018white saviour\u2019 problem?<\/em>, (Youtube, 2019), accessed 09.01.2010.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">GARC\u00cdA-MINGO Elisa, \u2018Cuando los cuerpos hablan. La corporalidad en las narraciones sobre la violencia sexual en las guerras de la Rep\u00fablica Democr\u00e1tica del Congo\u2019 in&nbsp;<em>Revista de Dialectolog<\/em><em>\u00ed<\/em><em>a y Tradiciones Populares<\/em>, vol 70. (1) (Madrid: Consejo Superior de Investigaciones Cient\u00edficas, 2015).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"http:\/\/www.diva-portal.se\/smash\/get\/diva2:729877\/FULLTEXT01.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GODE Martin,&nbsp;<em>In security? Humanitarian organisations\u2019 and aid workers\u2019 risk-taking in armed conflicts&nbsp;<\/em>(S\u00f6dert\u00f6rn University, 2014), accessed 09.01.2020.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/indepth\/opinion\/humanitarian-aid-system-continuation-colonial-project-180224092528042.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">JAYAWICKRAMA Janaka, \u2018Humanitarian aid system is a continuation of the colonial project\u2019 in&nbsp;<em>Al Jazeera Online&nbsp;<\/em>(Qatar: AlJazeera Media Network, 2018), accessed 11.01.2020.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/fic.tufts.edu\/wp-content\/uploads\/SAAW-report_5-23.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">MAZURANA Dyan and Phoebe Donnelly, \u2018Stop the Sexual Assault against Humanitarian and Development Aid Workers\u2019 (Somerville: Feinstein International Centre, 2017), accessed 11.01.2020.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.thenewhumanitarian.org\/feature\/2017\/08\/18\/aid-workers-risk-world-humanitarian-day\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The New Humanitarian, \u2018Aid Workers at Risk on World Humanitarian Day\u2019, (The New Humanitarian Online, 2018).<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.thetimes.co.uk\/article\/oxfam-scandal-staff-still-offering-aid-for-sex-report-claims-pbx32xctw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">O\u2019NEIL Sean, \u2018Oxfam scandal: Staff still offering aid for sex, report claims\u2019,&nbsp;<em>The Times&nbsp;<\/em>(London: The Times, 2019), accessed 11.01.2020.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">SIMPSON Laura, Christine Goyer and Manuel Sanchez Montero, \u2018Roundtable: Do No Harm\u2019 given at&nbsp;<em>Intensive Programme&nbsp;<\/em>(Warsaw: The University of Warsaw and Network on Humanitarian Action (NOHA), 07.09.2018).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/global-development-professionals-network\/2016\/apr\/19\/secret-aid-worker-who-will-save-the-white-saviours-from-themselves\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SECRET AID WORKER, \u2018Who will save the white saviours from themselves?\u2019 (London: The Guardian, 2016), accessed 11.01.2020.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/theconversation.com\/mind-the-gap-in-local-and-international-aid-workers-salaries-47273\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">STREMPEL Anna, \u2018Mind the gap in local and international aid workers\u2019 salaries\u2019 (Massey University: The Conversation, 2016), [online], accessed 10.01.2020.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">UN OCHA,&nbsp;<em>Presence and Proximity: to stay and deliver, five years on<\/em>&nbsp;(Federal Foreign Office Germany, 2017), accessed 11.01.2020.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/medium.com\/humanitarian-dispatches\/aid-worker-deaths-the-numbers-tell-the-story-96688ef37715\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UN OCHA, \u2018Aid worker deaths: the numbers tell the story\u2019, (Medium, 2018), retrieved from, accessed 11.01.2020.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Schwierigkeiten und Fallen in der humanit\u00e4ren Arbeit w\u00e4hrend der 2010er zu reflektieren ist der Schl\u00fcssel dazu Fehler nicht zu wiederholen, und der Weg zur steten Verbesserung, und ist somit im neuen Jahrzehnt eine Pflicht f\u00fcr den ganzen humanit\u00e4ren Sektor. 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