{"id":12469,"date":"2020-02-27T18:37:00","date_gmt":"2020-02-27T18:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/?p=12469"},"modified":"2025-12-06T06:33:03","modified_gmt":"2025-12-06T06:33:03","slug":"kindheiten-ueberschattet-von-der-schwedischen-einwanderungsbehoerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kindheiten-ueberschattet-von-der-schwedischen-einwanderungsbehoerde\/","title":{"rendered":"Kindheiten \u00fcberschattet von der schwedischen Einwanderungsbeh\u00f6rde"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Das Folgende basiert auf pers\u00f6nlichen Erfahrungen aus der\nArbeit mit einer Gruppe von Fl\u00fcchtlingskindern an einer Grundschule in\nNordschweden zwischen 2016 und 2018. Die hier erw\u00e4hnten Ereignisse sollen keine\nnationale Tendenz in Schweden darstellen. Zum Schutz der Privatsph\u00e4re der\nPersonen wurden ihre Namen und Nationalit\u00e4ten ge\u00e4ndert. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Migrationsverket <\/strong>&#8211; ein f\u00fcnfsilbiger Zungenbrecher f\u00fcr Neuank\u00f6mmlinge in Schweden. Auf Deutsch ist das die Einwanderungsbeh\u00f6rde, also die <a href=\"https:\/\/www.migrationsverket.se\/English\/Startpage.html\">schwedische Einwanderungsbeh\u00f6rde<\/a>. Wer von au\u00dferhalb des Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraums (der EU sowie einer Handvoll von L\u00e4ndern wie <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/schweiz\/\">der Schweiz<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/island\/\">Island<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/norwegen\/\">Norwegen<\/a>) kommt, muss sich nicht nur mit den T\u00fccken der schwedischen Aussprache vertraut machen, sondern darf auch auf der bevorstehenden Achterbahnfahrt durch die B\u00fcrokratie nicht das angestrebte Ziel aus den Augen lassen. Seit nach dem <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Arab_Spring\">arabischen Fr\u00fchling<\/a> mehr <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/vertriebene-kinder\/\">Migranten<\/a> nach Europa kamen, ist die schwedische Einwanderungsbeh\u00f6rde mit der Bearbeitung von Visumantr\u00e4gen immer mehr in Verzug geraten, ganz zu schweigen von den Wartezeiten bei Asylantr\u00e4gen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12472\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_1377620543-1-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Laut der Online-Berechnung, die ich am 14. Januar 2020 auf der offiziellen Website durchgef\u00fchrt habe, wird die Bearbeitungszeit f\u00fcr einen Antrag auf Familiennachzug f\u00fcr Personen aus dem Irak derzeit auf 14 bis 21 Monate veranschlagt. Die Bearbeitungszeiten f\u00fcr Asylantr\u00e4ge waren laut offizieller Website &#8222;leider nicht verf\u00fcgbar&#8220;. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Geschichte dreht sich um Kinder auf der Flucht, die aus benachteiligten und oft auch kriegszerr\u00fctteten L\u00e4ndern wie <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/afghanistan\/\">Afghanistan<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/eritrea\/\">Eritrea<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/die-kinder-von-guinea\/\">Guinea<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/irak\/\">Irak<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/nigeria\/\">Nigeria<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/somalia\/\">Somalia<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/syrien\/\">Syrien<\/a> nach <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/schweden\/\">Schweden<\/a> gekommen sind. Einige von ihnen machten sich alleine auf ihren Weg, unbegleitet von Eltern oder nahen Verwandten, w\u00e4hrend andere das Gl\u00fcck hatten, diese Reise mit ihren Lieben zu unternehmen. Eines hatten sie alle gemeinsam: Sie hatten jeweils Asyl beantragt und waren der b\u00fcrokratischen Maschinerie der schwedischen Einwanderungsbeh\u00f6rde ausgeliefert. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-12473\" width=\"339\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1.png 939w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1-300x300.png 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1-150x150.png 150w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1-768x770.png 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1-830x832.png 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1-230x230.png 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1-350x351.png 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Picture-1-1-480x481.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zwischen 2016 und 2018 arbeitete ich an einer Grundschule in Nordschweden. Dort hatte ich die Aufgabe, den Kindern Englisch beizubringen und ihr Mentor zu werden. Zur Rolle eines Mentors geh\u00f6rte, ihre soziale und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung\/\">schulische Integration<\/a> eng zu beobachten, sie \u00fcber ihnen offen stehende Bildungs- und berufliche M\u00f6glichkeiten zu informieren, mit ihren Familien oder Erziehungsberechtigten in Kontakt zu bleiben, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-recht-auf-schutz\/\">\u00fcber ihr allgemeines Wohlbefinden wachen<\/a> und sie bei Bedarf an andere Fachkr\u00e4fte wie die Schulkrankenschwester oder den Schulpsychologe zu \u00fcberweisen. Alle diese Kinder strengten sich an, um voranzukommen, aber allzu oft wurde ihr Leben von gedankenlosen Entscheidungen \u00fcber ihr Schicksal beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Familie Amundsen kam im September 2016 mit drei Kindern im Grundschulalter nach Schweden. Die schwedische Einwanderungsbeh\u00f6rde fand ihnen eine Zweizimmerwohnung in der N\u00e4he des Schulgel\u00e4ndes und die Kinder wurden in das schwedische Schulsystem aufgenommen. Sie waren unter den Gl\u00fccklichen, weil die Familie intakt und jetzt in Sicherheit war und sie freuten sich auf ein besseres Leben in ihrem neuen Land. Obwohl ihre Wohnung sicherlich zu klein f\u00fcr zwei Erwachsene und drei Kinder war, h\u00f6rte ich sie nie klagen. Im Laufe der Jahre ging es den Kindern in der Schule gut &#8211; sowohl in akademischer Hinsicht als auch im Hinblick auf ihre soziale Integration &#8211; und dennoch konnte man sehen, dass alle Familienmitglieder an <a href=\"https:\/\/www.mentalhealth.org.uk\/a-to-z\/a\/anxiety\">Angstst\u00f6rungen<\/a> litten. Das Warten auf eine Asylentscheidung kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Januar 2020 hatte die Familie Amundsen \u00fcber vier Jahre lang in einer kleinen Wohnung in einem abgelegenen Dorf in Nordschweden von Beihilfe gelebt, mit so gut wie keiner M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Eltern zu arbeiten, zu studieren oder sich in die schwedische Gesellschaft zu integrieren. Sie lebten in der Schwebe und warteten geduldig auf eine Entscheidung in ihrem Fall, eine Entscheidung, die bedeuten k\u00f6nnte, dass dieser Wartemarathon eine enorme Zeitverschwendung war. Laut dem schwedischen Forschungsportal Migrationsinfo lag der Anteil der von der schwedischen Migrationsbeh\u00f6rde abgelehnten Asylantr\u00e4ge in den Jahren 2017 und 2018 deutlich \u00fcber 50%.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Es <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderrechte\/\">geh\u00f6rt zum Menschsein,<\/a> dass wir nicht gerne etwas umsonst machen. Ich kann mich daran erinnern, wie verst\u00f6rt ich mich als Kind f\u00fchlte, als ich bei einem Strandurlaub in Italien eine Sandburg baute und ein anderes Kind sie kaputt machte, bevor ich genug Zeit hatte, mich an ihr zu freuen. Was f\u00fcr eine privilegierte Kindheit hatte ich doch! <\/p>\n\n\n\n<p>Die Familie Hopkins besteht aus f\u00fcnf Kindern und zwei Erwachsenen. Sie hatten das Gl\u00fcck, einem vom <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinderarmut\/\">Krieg <\/a>verw\u00fcsteten Land zu entkommen. Das Leben im egalit\u00e4ren Schweden hatte einen sichtbaren Einfluss auf <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/familie-und-rechte-von-kindern\/\">die Familie<\/a>: Es st\u00e4rkte die weiblichen Familienmitglieder, indem es ihnen eine Stimme und Ambitionen gab &#8211; Ambitionen zum Lernen, zum Erfolg haben, und den Mut zum Tr\u00e4umen. Es war im Mai 2018, ein Monat vor dem Ende des Schuljahres, als die schwedische Migrationsbeh\u00f6rde ihren Asylantrag ablehnte und sie mit sofortiger Wirkung in den S\u00fcden des Landes umsiedelte. Die Kinder konnten das Schuljahr an <em>ihrer Schule<\/em> nicht abschlie\u00dfen und ihr Schicksal war ungewiss. \u00dcber ihnen schwebte die Frage, ob man sie abschieben w\u00fcrde. Die Entt\u00e4uschung des emanzipierten M\u00e4dchens und der emanzipierten Frau, die mit der Abschiebung in eine Gesellschaft bedroht waren, aus der sie herausgewachsen waren und die sie hinter sich gelassen hatten, machte mir zu schaffen. Die Hopkins legten Berufung gegen die Entscheidung ein und ihre Tortur ging weiter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"717\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-1024x717.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12474\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-1024x717.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-768x538.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-1536x1075.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-2048x1434.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-830x581.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-230x161.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-350x245.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_319988315-480x336.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Alter von 11 Jahren bew\u00e4ltigte Dolph den gr\u00f6\u00dften Teil der langen und anstrengenden Reise nach Schweden zu Fu\u00df. Streng genommen kam er nicht alleine an, weil er mit Gruppen anderer Asylsuchender unterwegs war, aber seine Familie hatte er zur\u00fccklassen m\u00fcssen. Im Alter von 11 bis 13 Jahren wurde er sechs Mal umgesiedelt. Zweimal musste das Sozialamt einschreiten, um Dolph wegen <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/ausbeutung\/\">Misshandlung<\/a> aus seiner Pflegefamilie zu zu nehmen und einmal wurde er ganz bestimmt wegen einer von ihm ben\u00f6tigten Zahnbehandlung, f\u00fcr die seine Pflegemutter einen erheblichen Teil des Pflegegeldes h\u00e4tte zahlen m\u00fcssen, an das Amt zur\u00fcckgegeben. Schlie\u00dflich beschlossen die Beh\u00f6rden, den Versuch aufzugeben, Dolph bei einer Pflegefamilie unterzubringen und im April 2018 wurde er, ein halbes Jahr vor seinem 14. Geburtstag bis zur Vollj\u00e4hrigkeit (mit 18 Jahren), einer \u201eBoende\u201c zugeteilt, was auf Deutsch <em>Unterkunft<\/em> bedeutet, &nbsp;aber quasi ein besseres Fl\u00fcchtlingslager ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Es ist keineswegs einfach, in Schweden auf eine Asylentscheidung zu warten. W\u00e4hrend meiner Arbeit mit gefl\u00fcchteten Kindern und ihren Eltern war ich Zeuge von unbeschreiblich vielen Sorgen und \u00c4ngsten. Kinder (und Erwachsene) erleben ein Gef\u00fchl der Unsicherheit, das durch die h\u00e4ufig demoralisierende B\u00fcrokratie und die Wartezeiten, denen man durch die schwedische Einwanderungsbeh\u00f6rde ausgesetzt ist, h\u00e4ufig noch verst\u00e4rkt wird. Asylsuchende leiden h\u00e4ufig unter posttraumatischem Stress, der auf traumatische Erfahrungen zu Hause und auf ihrer anstrengenden Reise nach Schweden zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Nach Angaben eines der angesehensten schwedischen Forschungsinstitute begehen Asylsuchende in Schweden mit etwa zehnmal h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit Selbstmord als die Allgemeinbev\u00f6lkerung.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Wir bei Humanium glauben, dass <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/die-mentale-gesundheit-von-kindern\/\">die psychische Gesundheit von Kindern<\/a> allzu oft vernachl\u00e4ssigt wird. Als Erwachsene sind wir daf\u00fcr verantwortlich, die richtigen Entscheidungen f\u00fcr unsere Kinder zu treffen. Bitte denken Sie an die psychische Gesundheit Ihrer Familie, bevor Sie Entscheidungen treffen, die Ihr Leben ver\u00e4ndern. <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Verfasst von Matyas Baan<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u00dcbersetzt von Andrea Muller<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Korrekturgelesen von Katrin Glatzer<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Literaturnachweise:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Migrationsinfo (2019).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> <a href=\"http:\/\/psykologtidningen.se\/2018\/02\/27\/hog-andel-sjalvmord-bland-asylsokande\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\">Psykolog tidningen (2018<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Folgende basiert auf pers\u00f6nlichen Erfahrungen aus der Arbeit mit einer Gruppe von Fl\u00fcchtlingskindern an einer Grundschule in Nordschweden zwischen 2016 und 2018. 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