{"id":14848,"date":"2021-07-20T08:31:04","date_gmt":"2021-07-20T08:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/?p=14848"},"modified":"2025-12-06T06:33:12","modified_gmt":"2025-12-06T06:33:12","slug":"die-beteiligung-des-kindes-an-der-forschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/die-beteiligung-des-kindes-an-der-forschung\/","title":{"rendered":"Die Beteiligung des Kindes an der Forschung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Partizipatorische Forschung, die Kinder als aktive, informierte und informierende Vertreter einsetzt, ist in den letzten zwei Jahrzehnten rapide angestiegen. Dieser Forschungsansatz bezieht Kinder in die Untersuchung und&nbsp; Entwicklung von verschiedenen Sozialleistungen wie <\/strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung-weltweit\/\"><strong>Bildung<\/strong><\/a><strong>, <\/strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-recht-auf-gesundheit\/\"><strong>Gesundheit<\/strong><\/a><strong> und die <\/strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/rechtspflege-bei-kindern\/\"><strong>Gesetzgebung<\/strong><\/a><strong> mit ein und macht so die Abwesenheit der <\/strong><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/der-grundsatz-der-inklusion-und-mitbestimmung\/\"><strong>Stimmen von Kindern<\/strong><\/a><strong> in der Forschung erstmals zum Thema (Groundwater-Smith et al, 2014).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Beteiligung junger Menschen gestaltet sich schrittweise auf den unterschiedlichen Ebenen der Beratenden, Teilnehmenden oder Initiatoren und Initiatorinnen. Es bieten sich einzigartige M\u00f6glichkeiten und auch Herausforderungen, die von den Forschenden in jedem Einzelfall bedacht werden m\u00fcssen, um die Effizienz und die <\/strong><strong>moralische Vertretbarkeit<\/strong><strong> der Forschung sicherzustellen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die aktive Beteiligung des Kindes&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Am Anfang konzentrierten sich Kinderrechtsdokumente auf das Wohlergehen des Kindes, so wie die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/erklarung-der-rechte-des-kindes-1959\/\">Genfer Erkl\u00e4rung \u00fcber die Rechte des Kindes von 1959<\/a>. Im Gegensatz dazu setzt die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/konvention\/\">Kinderrechtskonvention (KRK) von 1989<\/a>&nbsp; den Schwerpunkt darauf, Kinder als unabh\u00e4ngige Rechteinhaber zu etablieren (B\u00fcro des Hochkommissars f\u00fcr Menschenrechte, 2007), und gleichzeitig den Blick auf die sich evolvierende Autonomie des Kindes zu richten (Ausschuss f\u00fcr die Rechte des Kindes, 2009).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/der-grundsatz-der-inklusion-und-mitbestimmung\/\">Artikel 12 der KRK<\/a>&nbsp; verk\u00f6rpert dieses Umdenken auf einmalige Weise, indem er bestimmt, dass Kinder als aktive Teilnehmende, \u201csehr aktive, konstruktive Denkende und Lernende\u201d (Flavell, 1992) und \u201caktive Mitglieder in Familien, Gemeinschaften und Gesellschaften mit ihren eigenen Anliegen, Interessen und Gesichtspunkten\u201d wahrgenommen werden (Groundwater-Smith et al, 2014). <\/p>\n\n\n\n<p>In der Forschung l\u00e4sst sich dieses Umdenken durch die Anerkennung charakterisieren, dass Kinder St\u00e4rke und F\u00e4higkeiten haben, die eigene Kindheit zu gestalten (Hogan, 2016). So kann man die Forschung mit Kinderbeteiligung definieren als \u201ceinen Forschungsprozess, der diejenigen, um die es darin geht, in Entscheidungsfindung und Durchf\u00fchrung der Forschung miteinbezieht\u201d (Bourke, 2009).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wann und wie nehmen Kinder an der Forschung teil?&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Teilnahme wird als sinnvoller erachtet, wenn die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/der-grundsatz-der-inklusion-und-mitbestimmung\/\">teilnehmenden Kinder in alle Stufen<\/a> der Forschung miteinbezogen werden. Die wichtigsten Phasen der Forschung sind Forschungsdesign, Datenerhebung, Interpretation und Analyse sowie die Weitergabe der Erkenntnisse.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Forschungsdesign&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Beteiligung der Kinder ist vom ersten Moment des Forschungsdesigns m\u00f6glich. Kinder k\u00f6nnen sich beteiligen, indem sie die anf\u00e4ngliche Forschungsidee liefern, die richtigen Fragen stellen, Methoden und Verfahren zum Sammeln und Analysieren der ben\u00f6tigten Informationen finden und die Sprache der Forschung definieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Datenerhebung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Kinder k\u00f6nnen auch an der Datenerhebung teilhaben, mit der man die Forschungsfragen beantworten und die Ergebnisse auswerten kann. Auf dieser Stufe k\u00f6nnen Kinder auf viele Arten Daten im Feld sammeln, so zum Beispiel durch Interviews, Umfragen, Zeichnen, Malen, Schreiben, Theater, Fotografieren, Filmen, Workshops, Geschichtenerz\u00e4hlen mit Hilfe von Software und digitalen Werkzeugen und Kartenerstellung (Larsson, 2018).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Interpretation und Analyse&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Kinder k\u00f6nnen an dem Prozess der Interpretation der gesammelten Informationen und bei der&nbsp; Bewertung der Ergebnisse mitbestimmen. Die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/der-grundsatz-der-inklusion-und-mitbestimmung\/\">Teilnahme<\/a> von Kindern auf dieser Stufe der Forschung ist derzeit eher nur alibim\u00e4\u00dfig, da ihre Teilnahme selten realisiert wird (Flynn et al, 2015).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitergabe der Erkenntnisse&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Kinder k\u00f6nnen sich ausserdem an der Weitergabe der Erkenntnisse beteiligen, indem sie zum Beispiel einen produktiven Dialog \u00fcber die Ergebnisse mit den Interessengruppen f\u00fchren, um das Bewusstsein f\u00fcr bestimmte Themen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu st\u00e4rken (Van Blerk el al, 2007).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Inwieweit k\u00f6nnen Kinder an der Forschung teilnehmen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Kinder k\u00f6nnen an der Forschung teilnehmen, indem sie einerseits eine Wissensquelle und andererseits die Produzenten von Wissen sind (Brostr\u00f6m, 2012). In der Praxis lassen sich verschiedene Grade zwischen diesen zwei Ebenen der Teilnahme feststellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14849\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-2048x1367.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-830x554.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-230x154.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-350x234.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_397837288-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Kind als Wissensquelle&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kinder<\/a> k\u00f6nnen an Forschung als Informanden teilnehmen, indem sie einfach das Thema der Studie\/der Forschung sind (Brostr\u00f6m, 2012). Bei der Funktion des Kindes als Wissensquelle liegen die Verantwortlichkeit und die Macht allein bei dem\/r erwachsenen Forscher\/in, der\/die den Prozess in der Hand hat (UNICEF, 2002). Kinder k\u00f6nnen auf verschiedene Weise als Wissensquelle angesehen werden: <\/p>\n\n\n\n<p>Man h\u00f6rt Kindern und Jugendlichen in der Forschung zu: Auf dieser Ebene m\u00fcssen <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kinder und Jugendliche<\/a> selbst die Initiative aufbringen, ihre Meinung auszudr\u00fccken, um teilzuhaben, aber sie sind nicht aktiv an der Forschung beteiligt; dies kann man als Teilnahme mit Alibifunktion beschreiben&nbsp; (Larsson et al, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder werden darin unterst\u00fctzt, ihre Meinungen in der Forschung zu formulieren: Proaktive Massnahmen werden unternommen, altersgem\u00e4sse und sichere Bedingungen zu bieten, die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">das Kind<\/a> dazu ermutigen, seine oder ihre Ansichten zu \u00e4ussern. Die beteiligten <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kinder<\/a> werden \u00fcber die Studie und die Ergebnisse informiert, allerdings bleibt die Auswirkung ihrer Beteiligung an der Studie unklar (Shier, 2001).<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder und Jugendliche werden in Entwicklungsstudien ernstgenommen: Der Unterschied zur&nbsp; vorigen Stufe besteht darin, dass man<a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\"> Kindern<\/a> nicht nur zuh\u00f6rt und sie informiert, sondern dass der\/die Forscher\/in sicherstellt, dass die Kinder den Vorgang der Studie verstehen und dass ihre Ansichten ernsthaft ber\u00fccksichtigt werden und diese den Ausgang der Studie und weitere Forschung beeinflussen (Larsson et al, 2018).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Kind als Produzent von Wissen&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Kinder nehmen die Rolle eines\/r Co-Forschers\/in ein, indem sie vielleicht ein Projekt initiieren oder an Entscheidungsprozessen teilhaben (Brostr\u00f6m, 2012). Diese Ebene beinhaltet die Bereitschaft des\/r erwachsenen Forschers\/in, Macht zu teilen, sowie &nbsp;einen &#8222;sukzessiven \u00dcbergang von Kindern als Beratende, zu einem Stadium, in dem sie eine Machtposition erhalten&#8220;(Larsson et al, 2018). Die Rolle des Kindes als Produzent\/in von Wissen kann in zwei Stufen unterteilt werden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder und Jugendliche sind an den Entscheidungsprozessen in der Forschung beteiligt:&nbsp;Das Kind hat gemeinsam mit dem\/r erwachsenen Forscher\/in die Macht, Entscheidungen zu treffen, das Forschungsdesign und die Strategie sowie die Methodik zu entwickeln. Man kann Kinder als \u201dzentrale Mitarbeiter\/innen\u201d oder \u201cCo-Designer\/innen\u201d beschreiben (Larsson et al, 2018).&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder und Jugendliche haben teil an Macht und Verantwortlichkeit in der Forschung:&nbsp;Kinder haben vielleicht die Idee f\u00fcr eine Studie, die dann von einem\/r erwachsenen Forscher\/in unterst\u00fctzt wird; oder ein von Erwachsenen angeregtes Forschungsprojekt bezieht Kinder auf eine Weise mit ein, die den Charakter einer gerechten Machtteilhabe und Verantwortlichkeit auf allen Stufen der Studie hat (Larsson et al, 2018).&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nutzen und Risiken der Kinderbeteiligung in der Forschung&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jugendliche in der Forschung als ein \u201cwicked problem\u201d an sich&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Beteiligung von <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kindern<\/a> an Studien kann als <em>wicked problem<\/em> beschrieben werden. \u201c<em>Wicked problems <\/em>sind schwer zu definieren: h\u00f6chst komplex, multi-kausal und instabil und beinhalten einen Mangel an klaren L\u00f6sungen oder Milderungsstrategien\u201d (Groundwater-Smith et al, 2014). <\/p>\n\n\n\n<p>Partizipatorische Forschung mit Kindern ist einer einzigartigen Mischung aus Risiken und Nutzen ausgesetzt, weil sie disziplinen\u00fcbergreifendes Denken und aktives Engagement des\/r&nbsp; erwachsenen Forschers\/in bedarf. Das bedeutet, dass es weder eine einzige L\u00f6sung noch eine einzige Herangehensweise oder Methode gibt, die auf Studien mit Kindern angewendet werden k\u00f6nnen, um eine effektive Beteiligung f\u00fcr Kinder in der Forschung zu gew\u00e4hrleisten (Groundwater-Smith et al, 2014).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-1024x680.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14850\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-830x551.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-350x232.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-480x319.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_1125155108-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Nutzen von Kinderbeteiligung an der Forschung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Sinnvolle Beteiligung von Kindern kann von Nutzen f\u00fcr beide, Kinder und Forschung, sein. Auf der einen Seite steht verbesserte Validit\u00e4t der Daten, auf der anderen Seite erwerben Kinder Wissen und wertvolle F\u00e4higkeiten zur Teilnahme an kulturellem und politischem Leben. Die Vorteile der Beteiligung von <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kindern<\/a> an Forschung sind von zweifachem Nutzen und \u00fcberwiegen die Risiken, solange sinnvolle Beteiligung zuverl\u00e4ssig garantiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens hilft die Beteiligung von Kindern an Forschung \u00fcber Themen, die sie betreffen, diese Jugendthemen zu kontextualisieren und erh\u00f6ht die Authentizit\u00e4t der Studien, wodurch fundiertes Wissen entsteht (Bastien et al, 2015). Die Miteinbeziehung der Jugend st\u00e4rkt die Beweisgrundlage f\u00fcr die Forschung, indem sie die Vielfalt der Perspektiven vergr\u00f6ssert. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies unterstreicht, dass <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kinder<\/a> vielleicht nicht absolute Experten sind, was sie betreffende Themen angeht, aber sie bringen eine wesentliche zus\u00e4tzliche Ebene des Wissens und der Perspektive in die Forschung ein \u2013 in der inklusiven Forschung auch \u201eInsider-Perspektive\u201c genannt (Nind, 2014). Aus diesem Grund erm\u00f6glicht die inklusive Forschung die Entwicklung von Richtlinien, Strategien und Vorgehensweisen mit Kindern, die den Bed\u00fcrfnissen und der Realit\u00e4t von Kindern besser angepasst sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens \u201cwenn Kinder daran gew\u00f6hnt sind, eine Stimme zu haben und an kulturellen Ver\u00e4nderungen beteiligt zu sein, wird es \u2018normal\u2019 f\u00fcr sie sein, sich, wie wir es nennen, politisch zu verhalten\u201d (Brostr\u00f6m, 2012). Die Beteiligung des Kindes an der Forschung f\u00f6rdert die Entwicklung einer kritischen Einstellung, sowie F\u00e4higkeiten und Wissenserwerb, um in ihren Gemeinschaften Ver\u00e4nderungen herbeizuf\u00fchren, ihr Selbstvertrauen zu st\u00e4rken und sie als aktiven Teil der Gesellschaft anzuerkennen<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die partizipatorische Forschung sich in den letzten zwei Jahrzehnten rapide entwickelt hat, hat die Beteiligung von Kindern an der Forschung auf vielen Ebenen immer noch eine Alibifunktion. Die Einmaligkeit der Herausforderungen dieser Forschung verlangt gr\u00f6sste Aufmerksamkeit und Selbstreflexion von den Erwachsenen, die in jeder Phase des Forschungsprozesses beteiligt sind, um eine sinnvolle&nbsp; Teilhabe sicherzustellen und das ganze Potenzial des Nutzens zu erm\u00f6glichen, das die Forschung mit Kinderbeteiligung sowohl f\u00fcr die Kinder selbst als auch f\u00fcr die Forschungsergebnisse haben kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Risiken der Kinderbeteiligung an der Forschung&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Beteiligung des Kindes an der Forschung stellt mehrere Herausforderungen und birgt Risiken. Es gibt drei wesentliche Herausforderungen: das Machtverh\u00e4ltnis zwischen Erwachsenen und Kindern, die Erwachsenenperspektive in Bezug auf Kinder und das Problem des <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-recht-auf-schutz\/\">Kinderschutzes.<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Herausforderung bezieht sich auf bestehende Machtverh\u00e4ltnisse zwischen erwachsenen und jungen Forschern\/innen und auf die F\u00e4higkeit des\/r Forschers\/in, sich in effektiver partizipatorischer Forschung zu engagieren, um aussagekr\u00e4ftige Ergebnisse zu erzielen. Eine zentrale Frage bez\u00fcglich dieses Zusammenhangs ist, wie man von der Alibifunktion zu authentischer Beteiligung gelangt (Bastien et al, 2015). Ein Mangel an Praxisleitf\u00e4den versch\u00e4rft dieses Problem. <\/p>\n\n\n\n<p>Erwachsene Forscher\/innen, die den Kindern eine Stimme geben wollen, sollten auf konzeptueller und verfahrensorientierter Ebene sorgf\u00e4ltig und selbstkritisch dar\u00fcber nachdenken,&nbsp; wie man mit dem Machtungleichgewicht umgeht. W\u00e4hrend Erwachsene oft als sogenannte <em>Gatekeeper <\/em>fungieren, die die Jugendlichen und Kinder f\u00fcr die Forschung aussuchen und positionieren, um das Wohlergehen der schutzbed\u00fcrftigen Kinder zu gew\u00e4hrleisten, so wird diese Rolle auch oft dazu genutzt, das Verfahren und die Ergebnisse der Studien zu kontrollieren (Bastien et al, 2015).<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Herausforderung ist eine voreingenommene und von Erwachsenen geleitete&nbsp; Interpretation von Kinderdaten. Wie schon erw\u00e4hnt hat die Kinderbeteiligung auf dieser Ebene der Forschung oft eine Alibifunktion und ist normalerweise von dem\/r erwachsenen Forscher\/in geleitet (Flynn et al, 2015). Dies tr\u00e4gt das Risiko in sich, dass die von und durch Kinder erhobenen Daten durch den Erwachsenenblick und Voreingenommenheit missinterpretiert werden (Bastien et al, 2015). Folglich k\u00f6nnte diese Erwachsenenperspektive den zentralen Kern und die Bedeutung der Kinderdaten \u00e4ndern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte wesentliche Herausforderung bezieht sich auf <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/das-recht-auf-schutz\/\">den Schutz und das Wohlergehen des Kindes<\/a>, indem die Last der Forschungsarbeit Kindern zuf\u00e4llt. Kinder mit in die Forschung einzubeziehen, bedeutet, ihre Zeit zu nutzen und sie auch oft unter Druck zu setzen, weil ihnen vielleicht nicht vollkommen klar ist, wieviel von ihnen verlangt werden wird, wenn sie an einer Studie teilnehmen (Brostr\u00f6m, 2012). <\/p>\n\n\n\n<p>Moralische Bedenken sind auf allen Ebenen der Forschung wichtig, wie diese Herausforderungen zeigen. Dazu geh\u00f6ren unterschiedliche Faktoren wie die elterliche Zustimmung, die unterrichtete Zustimmung des Kindes, die Erwartungen des\/r erwachsenen Forschers\/in, sowie der zeitliche Rahmen des Projekts und die Flexibilit\u00e4t.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"725\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-1024x725.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14851\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-1024x725.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-768x544.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-1536x1088.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-2048x1450.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-830x588.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-230x163.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-350x248.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/shutterstock_742611010-1-480x340.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei Humanium bem\u00fchen wir uns darum, Kinder von Anfang an in den Forschungsprozess miteinzubeziehen, indem wir ihre Bed\u00fcrfnisse, Probleme und W\u00fcnsche anh\u00f6ren. <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">Kinder<\/a> jeden Alters wollen aktiv an einer Welt teilnehmen, die g\u00e4nzlich von Erwachsenen bestimmt wird. Partizipatorische Forschung unterst\u00fctzt auf jeden Fall die zuk\u00fcnftige Entwicklung der Kinder, und sie ist auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Kinder in ein gebildetes Erwachsensein. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Streben nach qualitativ hochwertiger Bildung und die Teilnahme von Kindern ist das Kernst\u00fcck\u00a0 des methodischen Ansatzes von Humanium, um Kindern so zu helfen, ihre Stimme in der Forschung h\u00f6rbar zu machen f\u00fcr eine bessere und w\u00fcrdevollere Zukunft.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Geschrieben von Alexander Weihrauch<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u00dcbersetzt von Susanne Russell<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Korrektur gelesen von Beate Dessewffy<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bibliographie:&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Bastien &amp; Holmarsdottir (2015), \u201cGrowing up global \u2013 towards the critical engagement of youth and youth voices in research to address global wicked problems\u201d, in: Bastien, Sheri &amp; Holmarsdottir, Halla B. (2015) \u201cYouth \u2018At the Margins\u2019 Critical Perspective and Experiences of Engaging Youth in Research Worldwide\u201d, p. 1-19.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Bourke, P. E. (2009) \u201cProfessional development and teacher aides in inclusive education contexts: where to from here?\u201d, International Journal of Inclusive Education, 13:8, 817-827, <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/263569451.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brostr\u00f6m, S. (September 2012), Children\u2019s participation in research, International Journal of Early Years Education<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Flynn, C. &amp; Saunders, V. (2015), \u201cResearch with Children of Prisoners: Methodological Considerations for Bringing Youth in from the Margins\u201d in: Bastien, Sheri &amp; Holmarsdottir, Halla B. (2015) \u201cYouth \u2018At the Margins\u2019 Critical Perspective and Experiences of Engaging Youth in Research Worldwide\u201d, p. 219- 240.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Groundwater-Smith, S., Dockett, S. &amp; Bottrell, D. (2014), \u201cIntroduction: Agruing the Case for Participatory Research with Children and Young People\u201d in: Groundwater-Smith, Susan, Dockett, Sue &amp; Bottrell, Dorothy (2015), \u201cParticipatory Research with Children and Young People\u201d.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/303360435.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Horgan, D. (May 2016), Child participatory research methods: Attempts to go deeper.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Larsson et al (2018), \u201cChildren and young people\u2019s participation in developing interventions in health and well-being: a scoping review\u201d, BMC Health Services Research. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Nind, M. (2014) &#8222;Inclusive research under fire: Criticisms and defences &#8211; What is inclusive research?\u201d London: Bloomsbury Academic, 67\u201382. Bloomsbury Collections.   <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Shier H. (2001), \u201cPathways to participation: openings, opportunities and obligations\u201d, Child Soc.;15(2):107\u201317. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"http:\/\/www.unicef.org\/media\/54796\/file\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">UNICEF Evaluation Office (April 2002), Children Participating in Research, Monitoring and Evaluation (M&amp;E) \u2013 Ethics and Your Responsibilities as a Manager, Evaluation Technical Notes No. 1.<\/a>  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">van Blerk L &amp; Ansell N (2007) \u201cParticipatory feedback and dissemination with and for children: reflections from research with young migrants in Southern Africa\u201d Children&#8217;s Geographies 5(3) 313-324. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Partizipatorische Forschung, die Kinder als aktive, informierte und informierende Vertreter einsetzt, ist in den letzten zwei Jahrzehnten rapide angestiegen. 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