{"id":15894,"date":"2022-06-28T18:07:29","date_gmt":"2022-06-28T18:07:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/?p=15894"},"modified":"2025-12-06T06:29:11","modified_gmt":"2025-12-06T06:29:11","slug":"die-diskriminierung-von-roma-kindern-im-bildungsbereich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/die-diskriminierung-von-roma-kindern-im-bildungsbereich\/","title":{"rendered":"Die Diskriminierung von Roma-Kindern im Bildungsbereich"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Roma-Kinder werden wegen ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu zwei Randgruppen, Kindern und Roma, diskriminiert. Als Mitglieder der Roma-Gemeinschaft sind sie \u00fcberall in Europa systematischen <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/diskriminierung\/\">diskriminierenden Praktiken<\/a> und Politik ausgesetzt, die sie allein aufgrund ihrer ethnischen Gruppe beeintr\u00e4chtigen. Als Kinder werden ihre Stimmen und Bed\u00fcrfnisse \u00fcbersehen, manchmal zugunsten der Rechte ihrer Eltern und manchmal zugunsten der Interessen von Nicht-Roma.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Roma-Kinder in Europa<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Roma sind die gr\u00f6\u00dfte und am st\u00e4rksten marginalisierte ethnische Minderheitengruppe in <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/europa-und-kaukasien\/\">Zentral- und Osteuropa<\/a> (Europ\u00e4ischeKommission, 2004). Die gesch\u00e4tzte Roma-Population in Europa (EU) ist unklar: Einerseits treibtdie Angst vor Stigmatisierung und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/focusdiskriminierung\/\">Diskriminierung<\/a> Hunderttausende Menschen dazu, sich nicht als Roma zu identifizieren (Peleg, 2018), und andererseits umfasst der Oberbegriff ,,Roma&#8220;verschiedene Gruppen, darunter Roma, Sinti, Kale, Romanichels, Boyash\/Rudari, Ashkali, \u00c4gypter, Yenish, Dom, Lom, Rom und Abdal sowieReisende (gens du voyage, Zigeuner, Camminantiusw.) (Lecerf, 2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Davon abgesehen leben etwa 10 bis 12 Millionen Roma in Europa, von denen ungef\u00e4hr 6 MillionenB\u00fcrgeroder Bewohner der EU sind (Webseite des Europarats). <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/bulgarien\/\">Bulgarien<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/rumaenien\/\">Rum\u00e4nien<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/ungarn\/\">Ungarn<\/a> sind die drei L\u00e4nder mit den h\u00f6chsten Anteilen (9,94 Prozent, 8,63 Prozent bzw. 7,49 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung) (Europarat, 2012).<\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-freiheit\/\">Menschenrechte<\/a> von Roma werden tagt\u00e4glich verletzt (Kostadinove, 2011). In den meisten F\u00e4llen leben Roma in armen und benachteiligten Gemeinschaften, die durch hohe Arbeitslosenquoten (Ringold et al., 2011), schlechte Hygienezust\u00e4nde, Trinkwassermangel und Knappheit oder Mangel an sozialp\u00e4dagogischen Diensten gekennzeichnet sind. Im <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/bildung\/\">Bildungsbereich<\/a> sind die Zahlen ebenso alarmierend. Laut der Weltbank betr\u00e4gt die durchschnittliche L\u00fccke bei der Einschulung in die Grundschule f\u00fcr Roma-Kinder ein Viertel der von Nicht-Roma-Kinder, und nur 64 Prozent der Roma-M\u00e4dchen besuchen die Schule im Vergleich zu 96 Prozent der M\u00e4dchen, die einen \u00e4hnlichen sozio\u00f6konomischen Hintergrund anderswo in Zentral- und Osteuropa aufweisen (Peleg, 2018).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Roma-Kinder werden in den Schulsystemen Osteuropas ethnisch diskriminiert, haupts\u00e4chlich durch eine von drei Ma\u00dfnahmen: Zuweisung in \u201cSonderschulen\u201d, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/schulsegregation-von-roma-kindern-ausbildungsdiskriminierung-in-ungarn\/\">Segregation von Klassen<\/a>innerhalb der Schule, oder Segregation des Internats, bei der Nicht-Roma-Eltern ihre Kinder innerhalb einer von Roma besiedelten Gegend nicht zur Schule schicken (European Roma Rights Centre, 2004).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Jahre hat der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte (EGMR) mehrere F\u00e4lle entschieden, die die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/diskriminierung\/\">Diskriminierung<\/a> von Roma-Kindern in Bildungsangelegenheiten betrafen. Der folgende Abschnitt verweist auf einige der wichtigsten Prozesse in diesem Bereich der Menschenrechtsgesetzgebung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Unsichtbarkeit von Roma-Kindern im Narrativ des EGMR<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Rechtsprechung des EGMR zu Bildungund Diskriminierung von Roma-Kindern l\u00e4sst sich auf den Belgian Linguistics Casevon 1968 zur\u00fcckdatieren. An dem Gerichtsverfahrenwar eine Gruppe von Eltern beteiligt, die die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit eines Gesetzes herausforderten, dasvorsah, dass die Unterrichtssprache aufNiederl\u00e4ndisch in den niederl\u00e4ndischsprachigen Belgiens, auf Franz\u00f6sisch in den franz\u00f6sischsprachigen Regionen und auf Deutsch in den deutschsprachigen Gebieten des Landes sein sollte (Peleg, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eltern waren franz\u00f6sischsprachig und behaupteten, dass es in ihrer niederl\u00e4ndischsprachigen Region keine angemessenen Schulen gebe, die Unterricht in der franz\u00f6sischen Sprache anb\u00f6ten, und dass die Beh\u00f6rden sie davon abhielten, ihre Kinder zu Schulen au\u00dferhalb ihres Wohngebiets zu schicken. Dies zwang sie, ihre Kinder an \u00f6rtlichen Schulen anzumelden, in denen die Unterrichtssprache Niederl\u00e4ndisch war. Aus diesen Gr\u00fcnden meldeten die Eltern eine Verletzung ihres <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/familie-und-rechte-von-kindern\/\">Rechts auf Familienleben<\/a> (Artikel 8) an und des Rechts auf Erziehung in Verbindung mit dem Recht auf Nichtdiskriminierung (Artikel 2 Protokoll 1, Artikel 14).<\/p>\n\n\n\n<p>In ihren Ausf\u00fchrungen bezogen sich die Eltern auf die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/rechte-kindes\/\">Rechte ihrer Kinder<\/a> und argumentierten, dass es ein Ziel der Bildung sei, den Intellekt und die Kultur von Kindern zu entwickeln, was sprachliche F\u00e4higkeiten miteinschlie\u00dfe (Peleg, 2018). Andererseits argumentierte die belgische Regierung, dass das Recht auf Bildung in der eigenen Sprache nicht durch die Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention (EMRK) oder ihreProtokolle gesch\u00fctzt sei. Au\u00dferdem k\u00f6nnte Artikel 14 nicht angewendet werden, da die Eltern keiner nationalen Minderheit angeh\u00f6rten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gericht entschied, dass Artikel 2 Protokoll 1 zwar negativformuliert sei, aberdennoch ein positives Recht verankere. Tats\u00e4chlich w\u00e4re das <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung-weltweit\/\">Recht auf Bildung<\/a> ohne die Einf\u00fchrungpositiver Verpflichtungen, einschlie\u00dflich der Pflicht, den Zugang zur Bildung zu gew\u00e4hrleisten, im Wesentlichen bedeutungslos. Die Gew\u00e4hrleistungdes Zugangs von Kindern zu Bildung begr\u00fcndet daher eine entsprechende Verpflichtung des Staates, die Sprachpr\u00e4ferenzen der Eltern zu respektieren. Das Gericht f\u00fcgte hinzu, dass es absurd w\u00e4re, diese Verpflichtung nicht anzuerkennen und bestimmten Sch\u00fcler*innen aufgrund ihres Wohnorts den Unterricht in der Sprache ihrer Wahl zu verbieten(Belgian Linguistics Case, 1968).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Kinder in der Einreichung der Antragstellerals Rechteinhaber genannt wurden, wurden die Sichtweisen der Kinder in dieser Angelegenheit nicht ber\u00fccksichtigt. Nat\u00fcrlichwirken sich die Entscheidungen der Eltern auf die Bildung der Kindern aus, aber wenn es um Bildungsangelegenheiten geht, liegt die Hauptverantwortungbeim Staat. In diesem Fall verpasste dasGericht die Gelegenheit, die Kinder als Rechteinhaber zu identifizieren, aber zumindest erw\u00e4hnte das Gericht, dass der Prozess ,,die Rechte oder Freiheiten eines Kindes\u201d umfasste (Belgian Linguistics Case, 1968).<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine Bewegung zur Bek\u00e4mpfung der Diskriminierung von Roma-Kindern<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-1024x680.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15896\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-830x551.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-350x232.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-480x319.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1925722541-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Verabschiedung der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/konvention\/\">UN-Konvention \u00fcber die Kinderrechte<\/a> durch die UN-Generalversammlung 1989 markierte einen Wendepunkt f\u00fcr die Anerkennung der Kinderrechte und f\u00fcr den Kampf gegen die Diskriminierung von Roma-Kindern im Bereich der Bildung. Tats\u00e4chlich entspricht diese Ver\u00e4nderung dem Aufstieg einer ,,Europ\u00e4ischen Bewegung&#8220;zur Bek\u00e4mpfung der Diskriminierung, einem gr\u00f6\u00dferen Bewusstsein f\u00fcr die Marginalisierung der Roma (Declour and Hustinx, 2015) und dem Beitritt osteurop\u00e4ischer Staaten zum Europarat, was mehr Roma unter die Rechtsprechung des EGMR brachte (Peleg, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gerichtsverfahren,das einen radikalen Wechsel in der Behandlung der Rechte von KinderausMinderheiten markiert, ist der ProzessDH gegen Czech Republic (2007). Der Fall betraf achtzehn Roma-Kinder, tschechische Staatsangeh\u00f6rige, die argumentierten, sie seien einer Segregationspolitik ausgesetzt, bei der Roma-Kinderin Schulen f\u00fcr Kinder mit besonderen Bed\u00fcrfnissengeschickt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Fall waren die Kinder die Antragsteller, und sie argumentierten, dass die Politik ihr individuelles Recht auf Bildung verletze. Die Tschechische Republik bestritt die Existenz jeglicher Segregationspolitik und behauptete, dass alle Entscheidungen aus p\u00e4dagogischen Gr\u00fcnden getroffen worden seien.<\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Urteilstellte die Kammer mit einer Mehrheit von 6:1 fest, dass es keine Verletzung der Kinderrechte gebe (Prozess DH, 2007), aber auf Antrag entschied die Gro\u00dfe Kammer mit einer Mehrheit von 13:4, dass die Kinderrechte verletzt worden seien und dass sie einer Diskriminierungspolitik ausgesetzt gewesen seien, die das einzige Ziel habe, Kinder aufgrund ihrer ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit und Rasse zu trennen. Unter Bezugnahme auf statistischen Daten entschied die Gro\u00dfe Kammer, dass es eine Politik gebe, die Roma-Kinder unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig in Sonderschulen schicke.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem betonte die Gro\u00dfe Kammer die Verpflichtung&nbsp; des Staates, die Identit\u00e4t und Lebensweise von Roma-Kindern zu sch\u00fctzen, da sie Teil einer Minderheitengruppe sind. Die Gro\u00dfe Kammer wies auch die Behauptung ab, es sei die richtige Reaktion auf ihren schlechten Bildungsergebnisse, Roma-Kinder in Sonderschulen zu schicken, und erkl\u00e4rte, dass f\u00fcr diese Kinder (als Angeh\u00f6rige einer Minderheitengruppe, die unteranhaltender institutioneller Vernachl\u00e4ssigung und Diskriminierung leiden) schlechte Schulleistungen unvermeidlich sind. Ihre schlechten Noten waren jedoch kein Indiz f\u00fcr besondere Lernschw\u00e4chen, sondern relevant f\u00fcr die Pflicht des Staates, ihr Recht auf Bildung ohne Diskriminierung angemessen zu sch\u00fctzen (Prozess DH, 2007).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der DH-Prozess ist aus zwei Hauptgr\u00fcnden ein seltenes Beispiel in der Rechtsprechung des EGMR zur Angelegenheit der Roma-Kinder im Bildungswesen: erstens, weil die vom Gericht verwendeten Argumente hinsichtlich der Rechte der Antragsteller formuliert wurden (das Gericht bezog sich auf die Artikel 28 und 30 des UNCRC , um seine Schlussfolgerung zu unterst\u00fctzen, dass die Kinderrechte verletzt worden seien) (Prozess DH, 2007), und zweitens, da das Gericht ethnische Diskriminierung in Schulen direkt aus der Perspektive von Kinderrechten ansprach und sie als Rechteinhaber ber\u00fccksichtigte. In vielen anderen F\u00e4llen zum Thema Diskriminierung von Roma-Kindern im Bildungswesen zeigte der EGMR nicht das gleiche Bewusstsein und den gleichen Ehrgeiz bei der Anerkennung der Kinderrechte.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielsweise betraf der Prozess Sampanis gegen Greece (2008) elf Antragsteller, Erwachsene griechischer Staatsangeh\u00f6rigkeit mit Roma-Ursprung. Trotz einer offiziellen Regierungspolitik, die Roma-Kinder ermutigte, sich in das nationale Bildungssystem einzuschreiben, behaupteten die Antragsteller, dass ihre Kinder einer Segregationspolitik ausgesetzt seien. Zun\u00e4chst sei den Eltern zwar die M\u00f6glichkeit verweigert worden, ihre Kinder an \u00f6rtlichen Schulen anzumelden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als dieses Hindernis beseitigt war, begannen die Eltern von Nicht-Roma-Kindern, den Unterricht von Roma-Kinder zu boykottieren. Der Direktor entschied daher, die Kinder der Antragsteller in einem separaten Geb\u00e4ude neben der Schule unterzubringen, wo sie von weniger qualifizierten Lehrern und nach einem anderen, niedrigeren Lehrplan unterrichtet wurden. Die griechische Regierung rechtfertigte das Verfahren mit der Behauptung, dass die Motivation zur TrennungderAntragsteller nicht ethnisch, sondern eher p\u00e4dagogisch gewesen sei und argumentierten, dass die getrennten Bildungsma\u00dfnahmen sie besser f\u00fcr die Zukunft vorbereiten w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der EGMR befand, dass es keine objektiven oder vern\u00fcnftigen Rechtfertigungen f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/focusdiskriminierung\/\">Diskriminierung<\/a> der Kinder der Antragsteller gebe, und dassdie fragliche Politik daher das Recht auf Nichtdiskriminierung in Verbindung mit dem Recht auf Bildung verletze. Anders als im Fall DH bezog sich das Urteilnicht auf die Kinder als Rechteinhaber, sondern konzentriere sich vielmehr auf die Verletzung der Rechte der Eltern (Kosko, 2010).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Wichtigkeit der Anerkennung der Intersektionalit\u00e4t von Roma-Kindern<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die im vorherigen Abschnitt analysierten F\u00e4lle heben hervor, dass die Trennung von Roma-Kindern von ihren Gleichaltrigen eine Verletzung ihres <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/recht-bildung\/\">Rechts auf Bildung<\/a> in Verbindung mit dem Recht auf <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/der-grundsatz-der-nichtdiskriminierung\/\">Nichtdiskriminierung<\/a>darstellt. Nichtsdestotrotz scheint sich das Gericht mehr mit den Rechten der Eltern und der sozialen Positionierung von Roma-Gemeinschaften zubefassen (Peleg, 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Art von Ansatz \u00fcbersieht die einzigartige Gef\u00e4hrdung von Kinder aus ethnischen Minderheiten,die in ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu zwei Randgruppen verwurzelt ist: Kinder und Roma. Anstatt die Intersektionalit\u00e4t der Marginalisierung von Roma-Kindern anzuerkennen und zuzugestehen, dass ihre Rechte auf Grund dieser Doppelzugeh\u00f6rigkeit verletzt werden, werden diese Kinder auf zweifache Weise diskriminiert: einmal durch die Regierung des Landes aufgrund ihrer ethnischen Herkunft und ihrer Rasse und einmal durch den EGMRaufgrund ihres Alters.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrungen von Roma-Kindern bez\u00fcglich ihrer Bildungsollten im Lichte ihrer sich \u00fcberschneidenden sozialen Positionen sowohl als Roma als auch als Kinder verstanden werden. Wie zuvor erw\u00e4hnt, sind Roma-Kinder als Mitglieder der Roma-Minderheit systematischen Diskriminierungspraktiken -und Politik in ganz Europa ausgesetzt, die nicht auf den Bildungsbereich beschr\u00e4nkt sind. Zudem werden ihre Stimmen als Kinderkaum respektiert oder ber\u00fccksichtigt, und ihre Menschenrechte werden von den nationalen Regierungen und dem EGMR konsequentnicht geachtet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-1024x680.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15895\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-830x551.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-350x232.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-480x319.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/shutterstock_1856848465-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Anerkennung derIntersektionalit\u00e4t von Roma-Kindern ist f\u00fcr die F\u00f6rderung ihrer Rechtevon wesentlicher Bedeutung, und wir bei Humanium engagieren uns stark f\u00fcr dieses Ziel. Treten SieHumanium bei, indem Sie <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/pate-werden-2\/\">eine Patenschaft f\u00fcr ein Kind<\/a> \u00fcbernehmen, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/spenden\/\">eine Spende<\/a> machen, Mitglied werden oder <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/teilnehmen-2\/volunteer\/\">ehrenamtlich t\u00e4tig werden<\/a>!<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Verfasst von Arianna Braga<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u00dcbersetzt von Patrick R.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Korrektur gelesen von Hettie M-J<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quellenverzeichnis:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Case DH v Czech Republic, Application No 57325\/00, Merits and Just Satisfaction, 13 November 2007. Retrieved from: <a href=\"https:\/\/hudoc.echr.coe.int\/fre?i=001-83256\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/hudoc.echr.coe.int\/fre?i=001-83256<\/a>, accessed on 29 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Case \u2018Relating to Certain Aspects of the Laws on the Use of Languages in Education in Belgium\u2019 v Belgium (\u2018Belgian Linguistics Case (No 2)\u2019) Applications Nos 1474\/62 et al., Merits, 23 July 1968. See also Case \u2018Relating to Certain Aspects of the Laws on the Use of Languages in Education in Belgium\u2019 v Belgium Applications Nos 1474\/62 et al., Merits, 9 February 1967. Retrieved form: <a href=\"https:\/\/hudoc.echr.coe.int\/tur#%7B%22itemid%22:[%22001-57524%22]%7D\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/hudoc.echr.coe.int\/tur#{%22itemid%22:[%22001-57524%22]}<\/a>, accessed o 29 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Case Sampanis v Greece, Application No 32526\/05, Merits and Just Satisfaction, 5 June 2008. Retrieved from: <a href=\"https:\/\/hudoc.echr.coe.int\/app\/conversion\/pdf\/?library=ECHR&amp;id=003-2378798-2552166&amp;filename=003-2378798-2552166.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/hudoc.echr.coe.int\/app\/conversion\/pdf\/?library=ECHR&amp;id=003-2378798-2552166&amp;filename=003-2378798-2552166.pdf<\/a>, accessed on 29 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Case Valsamis v Greece, Application No 21787\/93, Merits and Just Satisfaction, 18 December 1996. Retrieved form: <a href=\"https:\/\/hudoc.echr.coe.int\/fre?i=001-58011\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/hudoc.echr.coe.int\/fre?i=001-58011<\/a>, accessed on 29 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Council of Europe (2012), Council of Europe and Roma: 40 Years of Action, p. 20. Retrieved from: <a href=\"https:\/\/book.coe.int\/en\/minorities\/4867-the-council-of-europe-and-roma-40-years-of-action.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/book.coe.int\/en\/minorities\/4867-the-council-of-europe-and-roma-40-years-of-action.html<\/a>, accessed on 28 May 2022.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Declour, C., Hustinx, L. (2015), Discourses of Roma Anti-Discrimination in Reports on Human Rights Violation, 3 Social Inclusion 90, p. 96. Retrieved from: <a href=\"https:\/\/www.cogitatiopress.com\/socialinclusion\/article\/view\/225\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.cogitatiopress.com\/socialinclusion\/article\/view\/225<\/a>, accessed on 28 May 2022.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">European Commission (2004), The Situation of Roma in an Enlarged European Union. Retrieved form: <a href=\"http:\/\/www.errc.org\/uploads\/upload_en\/file\/00\/E0\/m000000E0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.errc.org\/uploads\/upload_en\/file\/00\/E0\/m000000E0.pdf<\/a>, accessed on 28 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">European Roma Rights Centre (2004), Stigmata: Segregated Schooling of Roma in Central and Eastern Europe. Retrieved from: <a href=\"http:\/\/www.errc.org\/reports-and-submissions\/stigmata-segregated-schooling-of-roma-in-central-and-eastern-europe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.errc.org\/reports-and-submissions\/stigmata-segregated-schooling-of-roma-in-central-and-eastern-europe<\/a>, accessed on 28 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kosko, S. (2010), Parental Consent and Children\u2019s Rights in Europe: A Balancing Act,&nbsp; 11 Journal of Human Development and Capabilities 425. Retrieved from: <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/19452829.2010.495516\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/19452829.2010.495516<\/a>, accessed on 28 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kostadinova, G. 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(2018), Marginalisation by the Court: The Case of Roma Children and the European Court of Human Rights,&nbsp;Human Rights Law Review, Volume 18, Issue 1, March 2018, Pages 111\u2013131. Retrieved from <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1093\/hrlr\/ngx040\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1093\/hrlr\/ngx040<\/a>, accessed on 24 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Roma people in the EU. Retrieved from https:\/\/ec.europa.eu\/info\/policies\/justice-and-fundamental-rights\/combatting-discrimination\/roma-eu\/roma-equality-inclusion-and-participation-eu_en#:~:text=Related%20links,Roma%20people%20in%20the%20EU,ban%20across%20EU%20Member%20States, accessed on 24 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Ringold, D. et al., (2005), Roma in an Expanding Europe: Breaking the Poverty Cycle (World Bank, 2005), cited in UNICEF, The Right of Roma Children to Education: Position Paper (2011), p. 15. Retrieved from: <a href=\"https:\/\/www.unicef.org\/eca\/media\/1566\/file\/Roma%20education%20postition%20paper.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.unicef.org\/eca\/media\/1566\/file\/Roma%20education%20postition%20paper.pdf<\/a>, accessed on 28 May 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Tobin, J. (2009), Judging the Judges: Are They Adopting the Rights Approach in Matters Involving Children?\u2019, 33 Melbourne University Law Review 579; Tobin, \u2018Courts and the Construction of Childhood: A New Way of Thinking\u2019 in Freeman (ed.), Law and Childhood Studies (2011) 55. Retrieved from: <a href=\"http:\/\/www.mulr.com.au\/issues\/33_2\/33_2_8.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.mulr.com.au\/issues\/33_2\/33_2_8.pdf<\/a>, accessed on 28 May 2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roma-Kinder werden wegen ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu zwei Randgruppen, Kindern und Roma, diskriminiert. 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