{"id":16957,"date":"2023-09-12T19:18:42","date_gmt":"2023-09-12T19:18:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/?p=16957"},"modified":"2025-12-05T16:24:56","modified_gmt":"2025-12-05T16:24:56","slug":"orale-verstuemmelung-bei-saeuglingen-iom-eine-anhaltende-schaedliche-praxis-in-ganz-ost-und-zentralafrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.humanium.org\/de\/orale-verstuemmelung-bei-saeuglingen-iom-eine-anhaltende-schaedliche-praxis-in-ganz-ost-und-zentralafrika\/","title":{"rendered":"Orale Verst\u00fcmmelung bei S\u00e4uglingen (IOM): eine anhaltende sch\u00e4dliche Praxis in ganz Ost- und Zentralafrika"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Orale Verst\u00fcmmelung , auch als Milchzahnextraktion bekannt, ist eine sch\u00e4dliche Praxis, die Kindern in Ost- und Zentralafrika seit Jahrhunderten zugef\u00fcgt wird und die auch heute noch praktiziert wird. Wie viele andere sch\u00e4dliche Praktiken, unter denen Kinder leiden, birgt sie&nbsp; ernsthafte Gesundheitsrisiken und f\u00fchrt in manchen F\u00e4llen sogar zum Tod. Da sie an Minderj\u00e4hrigen durchgef\u00fchrt wird, ist die IOM, die von Fachleuten der Zahnmedizin als ein verstecktes Problem der \u00f6ffentlichen Gesundheit bezeichnet wird, auch zu einem Problem, das die Verletzung der Rechte von Kindern betrifft.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Orale Verst\u00fcmmelung bei <\/strong><strong>S\u00e4uglingen<\/strong><strong> verstehen&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Orale Verst\u00fcmmelung bei S\u00e4uglingen (vom Englischen: IOM) ist ein Begriff, der von der internationalen Dentalwelt verwendet wird, um auf traditionelle Milchzahnextraktion, eine <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kulturelle-praktiken\/\">sch\u00e4dliche, gegen Kinder gerichtete Praxis<\/a>, zu verweisen. <\/p>\n\n\n\n<p>Fachleute in diesem Bereich erkl\u00e4ren, dass IOM typischerweise von ,,\u00c4ltesten oder Heilern der Gemeinschaft,\u201d ,,religi\u00f6sen F\u00fchrern, traditionellen Geburtshelfern [und manchmal] Familienmitgliedern\u201d praktiziert wird (Anjum et al., 2022; Kemoli et al., 2022). Ohne An\u00e4sthesie wird IOM unter unsterilen Bedingungen mit gew\u00f6hnlichen scharfen Gegenst\u00e4nden, wie z.B. Fingern\u00e4geln, hei\u00dfen N\u00e4geln, Radspeichen und normalen Messern, vorgenommen (Girgis et al., 2016).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Traditionelle Heiler, die IOM praktizieren, verwenden h\u00e4ufig die gleichen Instrumente ohne sachgem\u00e4\u00dfe Desinfektion wieder. Als Folge davon f\u00fcgen sie Kindern unn\u00f6tige Schmerzen zu und setzen sie dem Risiko kurz- und langfristiger Folgen aus. Obwohl sie relativ unbekannt ist, wird die IOM weiterhin unter entsetzlichen Bedingungen durchgef\u00fchrt und sch\u00e4digt <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/kinderrechte\/\">S\u00e4uglinge<\/a> manchmal schon nur 21 Tage nach ihrer Geburt (International NGO Council on Violence Against Children, 2012).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Urspr\u00fcnge und Ursachen der IOM<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Geschichte haben unterschiedliche Kulturen fragliche Vorstellungen rund um die Mundgesundheit gef\u00f6rdert und aus heutiger Sicht unfassbare Praktiken ergriffen. Von dem Glauben, dass Karies durch Zahnw\u00fcrmer verursacht w\u00fcrde, bis hin zum Ziehen der Z\u00e4hne gefallener Soldaten zur Herstellung von Zahnersatz gibt es verschiedene Beispiele (Federaci\u00f3n Dental Internacional, 2015).<\/p>\n\n\n\n<p>Was die IOM anbelangt, so wird behauptet, dass diese Praxis im 18. Jahrhundert von einem europ\u00e4ischen Chirurgen ins Leben gerufen wurde, der sich daf\u00fcr einsetzte, das Zahnfleisch von Kindern zu beschneiden, um Krankheiten zu verhindern oder zu behandeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Es wird angenommen, dass traditionelle Heiler in Ostafrika das Verfahren \u00fcbernommen haben, nachdem Zahn\u00e4rzte der Kolonialzeit es dorthin gebracht hatten, und es bis heute beibehalten haben (Girgis et al., 2016). Die IOM geht also auf Mythen \u00fcber die Mundgesundheit zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn bei einem Kind das Zahnfleisch anschwillt oder es sich beim Zahnen unwohl f\u00fchlt, glauben Eltern oder Betreuungspersonen aus Gebieten, in denen IOM praktiziert wird, dass Zahnw\u00fcrmer daran schuld sind und gezogen werden sollten. Au\u00dferdem gehen sie davon aus, dass die Schwellung zu Krankheiten wie Durchfall oder Fieber f\u00fchren wird (Global Child Dental Fund, 2019). In dem Glauben, dass es dem Wohl ihrer Kinder dient und sie lediglich eine Behandlung w\u00fcnschen, bringen Eltern ihre Kinder auch weiterhin zu Heilerinnen und Heilern, um diesen Eingriff durchf\u00fchren zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wo findet die IOM statt?&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16959\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1432242851-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die IOM findet sich in <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/afrika\/\">ost- und zentralafrikanischen L\u00e4ndern<\/a>, darunter <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/burkina-faso\/\">Burkina Faso<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/burundi\/\">Burundi<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/tschad\/\">Tschad<\/a>, die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/demokratischerepublikkongo\/\">Demokratische Republik Kongo<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/athiopien\/#:~:text=Die%20Bev%C3%B6lkerung%20%C3%84thiopiens%20setzt%20sich,entspricht%206%25%20der%20Bev%C3%B6lkerung%20Afrikas.\">\u00c4thiopien<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kenia\/\">Kenia<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/ruanda\/\">Ruanda<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/somalia\/\">Somalia,<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/sudsudan\/\">S\u00fcdsudan<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/sudan\/\">Sudan<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/tansania\/\">Tansania <\/a>und <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/uganda\/\">Uganda<\/a> (Girgis et al., 2016).&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei anderen sch\u00e4dlichen Praktiken an Kindern ist die IOM jedoch nicht auf die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/afrika\/\">ost- und zentralafrikanischen Staaten<\/a> beschr\u00e4nkt, sondern erstreckt sich \u00fcber alle Gemeinschaften (SRSGVAC und Plan International, 2012). Im Zusammenhang mit der Migration sind F\u00e4lle von IOM in vielen westlichen L\u00e4ndern unter afrikanischen Einwanderinnen und Einwanderern aufgetreten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies war bereits in <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/europa-und-kaukasien\/\">Europa<\/a> (Frankreich, Norwegen, Gro\u00dfbritannien, &#8230;), <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/amerika\/\">Amerika<\/a> (Vereinigte Staaten) und im <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/asien-pazifik\/\">asiatisch-pazifischen Raum<\/a> (Australien, Neuseeland) der Fall, um nur einige zu nennen (Girgis et al., 2016). Diese Praxis, die von einigen Zahn\u00e4rztinnen und -\u00e4rzten als &#8222;ernstes und verstecktes globales Problem der \u00f6ffentlichen Gesundheit&#8220; bezeichnet wird, da sie Minderj\u00e4hrige betrifft, ist auch ein relevantes Thema f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/rechte-kindes\/\">Kinderrechte<\/a> (Kemoli et al., 2022).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>IOM als schwerwiegende Verletzung der Kinderrechte&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Obwohl sie fast ausschlie\u00dflich als Problem des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens dargestellt wird, verst\u00f6\u00dft die IOM bzw. Milchzahnextraktion sowohl gegen die \u00f6ffentliche Gesundheit als auch gegen die Rechte der Kinder, weil sie Minderj\u00e4hrige betrifft. <\/p>\n\n\n\n<p>Da die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) einen Rahmen f\u00fcr den Schutz von Kinderrechten auf internationaler Ebene bietet, verst\u00f6\u00dft die IOM gegen mehrere dieser Rechte, insbesondere gegen Artikel 24&nbsp;(3) der KRK, der die Vertragsstaaten dazu dr\u00e4ngt, Ma\u00dfnahmen gegen traditionelle Praktiken zu ergreifen, die die Gesundheit von Kindern gef\u00e4hrden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die IOM ist nicht nur eine traditionelle Praxis, die die Gesundheit von Kindern gef\u00e4hrdet, sondern sie behindert auch die Verwirklichung zus\u00e4tzlicher Rechte, die in der Konvention festgelegt sind. Hierzu z\u00e4hlen das Recht auf den Schutz vor jeder Form von Gewalt (Art. 19), sowie auch die vier Hauptgrunds\u00e4tze der KRK: das Diskriminierungsverbot (Art. 2), das Wohl des Kindes (Art. 3), das Recht auf Leben, \u00dcberleben und Entwicklung (Art. 6) und die Achtung der Meinung des Kindes (Art. 12).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf regionaler Ebene beinhaltet die Afrikanische Charta \u00fcber die Rechte und das Wohl des Kindes (ACRWC) \u00e4hnliche Bestimmungen. W\u00e4hrend die Charta kulturelle Sensibilit\u00e4t und Schutz miteinander in Einklang bringt, spricht sie sich entschieden gegen gegenl\u00e4ufige Praktiken aus, die die Gesundheit, das Wohlergehen und die Entwicklung von Kindern gef\u00e4hrden (Artikel 21). <\/p>\n\n\n\n<p>Die Charta betont auch, dass kulturelle Praktiken nicht als Rechtfertigung f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe gegen Kinderrechte dienen d\u00fcrfen. \u00c4hnlich der KRK fordert auch die Charta die Vertragsstaaten dazu auf, Ma\u00dfnahmen zur Abschaffung solcher f\u00fcr Kinder sch\u00e4dlichen sozialen und kulturellen Praktiken zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Auswirkungen der IOM auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In Anbetracht der irreparablen Natur von IOM, der unhygienischen Bedingungen, unter denen sie durchgef\u00fchrt wird, und \u2013 am wichtigsten \u2013 der von ihr betroffenen Personen, f\u00fchrt diese Praxis zu schwerwiegenden kurz- und langfristigen Folgen f\u00fcr die allgemeine <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/themenschwerpunkte\/gesundheit\/\">Gesundheit<\/a> und das Wohlbefinden der Kinder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Arthur M. Kemoli, ein im Kampf gegen die IOM f\u00fchrender Kinderzahnarzt, hat dargelegt, dass die IOM bei Kindern direkt nach dem Eingriff unter anderem zu Traumata, Schmerzen, \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Blutungen und Entz\u00fcndungen f\u00fchren kann. Er wies ferner darauf hin, dass die IOM im schlimmsten Fall schlichtweg t\u00f6dlich ist (Kemoli et al., 2022). <\/p>\n\n\n\n<p>Da die traditionelle Milchzahnextraktion bei verschiedenen Kindern und Mitgliedern der Gemeinschaft mit denselben unsterilisierten Werkzeugen und Instrumenten durchgef\u00fchrt wird, setzt das Verfahren die Kinder auch verschiedenen Infektionen aus, insbesondere <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/kinder-und-aids-von-der-statistik-bis-zum-stigma\/\">HIV<\/a>, Hepatitis und Tetanus (Anjum et al., 2022; Kemoli et al., 2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte haben auch auf die langfristigen Folgen der IOM aufmerksam gemacht. Diese reichen von einer Zahnfehlstellung, die eine Zahnspange erforderlich macht, \u00fcber gutartige Tumore, &#8222;defekte bleibende Z\u00e4hne&#8220; bis hin zum Fehlen bleibender Z\u00e4hne aufgrund einer vorzeitigen Extraktion (Anjum et al., 2022; Musinguzi et al., 2019).<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Milchz\u00e4hne nur vor\u00fcbergehend sein sollen, ist ihr Vorhandensein f\u00fcr die Entwicklung der Kinder von entscheidender Bedeutung. Im Wesentlichen helfen die Milchz\u00e4hne Kindern bei unverzichtbaren Aufgaben wie dem Essen, dem L\u00e4cheln und der Sprachentwicklung, aber sie sind auch \u201ePlatzhalter\u201c f\u00fcr den Durchbruch der bleibenden Z\u00e4hne (Babich, 2023; Fox, 2022). <\/p>\n\n\n\n<p>In einigen F\u00e4llen blockieren die durch IOM verursachten Sch\u00e4den diesen Prozess und hinterlassen eine dauerhafte L\u00fccke im Mund der Kinder, was auch f\u00fcr ihren psychologischen Zustand und ihr Selbstwertgef\u00fchl eine Rolle spielt. Insgesamt k\u00f6nnen sich all diese Folgen &#8222;negativ auf das Wohlbefinden und die allgemeine Lebensqualit\u00e4t eines Kindes auswirken&#8220; (Anjum et al., 2022).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bem\u00fchungen und Ma\u00dfnahmen zur Ausrottung der IOM<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2019 versammelten sich, alarmiert durch diese Praxis, zahnmedizinische Fachleute aus Ost- und Zentralafrika und kamen \u00fcberein, Strategien zur Ausrottung der IOM innerhalb von 10 Jahren zu erarbeiten (Wordley &amp; Bedi, 2019). <\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Treffen f\u00fchrte zur &#8222;Erkl\u00e4rung von Addis Abeba zur Beendigung der oralen Verst\u00fcmmelung von S\u00e4uglingen&#8220;, in der alle regionalen Akteure <em>unter anderem<\/em> dazu aufgefordert wurden, \u00f6ffentliche Gesundheitskampagnen zum Thema IOM &#8222;in jedem Land in Ost- und Zentralafrika&#8220; zu starten und die Polizeikr\u00e4fte aufzufordern, &#8222;IOM als <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/misshandlung\/\">Kindesmissbrauch<\/a> zu behandeln&#8220; (Wordley &amp; Bedi, 2019).<\/p>\n\n\n\n<p>Seitdem konzentrieren sich Zahn\u00e4rztinnen und Zahn\u00e4rzte aus der Region auf Pr\u00e4vention und Sensibilisierung an ihren Arbeitspl\u00e4tzen (Wordley &amp; Bedi, 2019). Dar\u00fcber hinaus haben sich auch Nichtregierungsorganisationen, Wohlfahrtsverb\u00e4nde und andere lokale Organisationen an vorderster Front f\u00fcr die Beendigung dieser Praxis eingesetzt (Peir\u00f3, 2019). Der Mangel an Daten und Instrumenten zur Unterst\u00fctzung der IOM-Identifizierung und -Berichterstattung erschwert jedoch die Verfolgung der Fortschritte und Auswirkungen dieser Bem\u00fchungen (Elgamri et al., 2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Hingegen wurden die meisten Bem\u00fchungen zur Ausmerzung von IOM vom gesundheitlichen Standpunkt aus angegangen, anstatt auch die Sensibilisierung f\u00fcr Kinderrechte als Mittel zur Gew\u00e4hrleistung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Kindern einzubeziehen. In diesem Sinne muss mehr getan werden, nicht nur zusammen mit Gemeinschaften und Heilern, die noch immer IOM praktizieren, sondern auch unter zahnmedizinischen Fachkr\u00e4ften in der Region und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16958\" srcset=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-830x553.jpg 830w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-230x153.jpg 230w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-350x233.jpg 350w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.humanium.org\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/shutterstock_1744556558-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/\">Humanium<\/a> setzt sich f\u00fcr die Achtung der Kinderrechte ein und lehnt jede Form von Gewalt und sch\u00e4dlichen Praktiken gegen Kinder kategorisch ab. Die Aktivit\u00e4ten unseres Teams konzentrieren sich darauf, das Bewusstsein f\u00fcr die Probleme von Kindern zu sch\u00e4rfen, und wir laden jeden hierzu ein. Wenn Sie uns unterst\u00fctzen m\u00f6chten, erw\u00e4gen Sie bitte, eine <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/pate-werden-2\/\">Patenschaft f\u00fcr ein Kind<\/a> zu \u00fcbernehmen, <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/spenden\/\">zu spenden<\/a>, oder <a href=\"https:\/\/www.humanium.org\/de\/teilnehmen-2\/volunteer\/\">ehrenamtlich t\u00e4tig<\/a> zu werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Geschrieben von Sara Valdez<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u00dcbersetzt von Freya Swinburne&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u00dcberpr\u00fcft von Rebecca Richter<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Literaturverzeichnis:&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">African Union. (1990). The African Charter on the Rights and Welfare of the Child. Retrieved from African Union at <a href=\"https:\/\/au.int\/sites\/default\/files\/documents\/30913-doc-acrwc-en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/au.int\/sites\/default\/files\/documents\/30913-doc-acrwc-en.pdf<\/a>, accessed in July 2023.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Anjum, Z., Bridge, G., &amp; Bedi, R. (2022). Infant oral mutilation: data collection, clinical management and public health guidelines. <em>British Dental Journal<\/em>, <em>233<\/em>(12), 1042\u20131046. Retrieved from Nature at <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41415-022-5317-0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41415-022-5317-0<\/a>, accessed on July 22, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Babich, S. (2023). <em>Six Reasons Baby Teeth Are Important<\/em>. NYC Pediatric Dentist. Retrieved from <a href=\"https:\/\/www.nycpediatricdentist.com\/six-reasons-baby-teeth-are-important\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.nycpediatricdentist.com\/six-reasons-baby-teeth-are-important\/<\/a>, accessed on July 23, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Elgamri, A., Bridge, G., &amp; Bedi, R. (2022). Empowering women: a public health strategy to end infant oral mutilation in Africa. <em>British Dental Journal<\/em>, <em>233<\/em>(12), 988\u2013989. Retrieved from Nature at <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41415-022-5390-4\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41415-022-5390-4<\/a>, accessed on July 23, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Federaci\u00f3n Dental Internacional (FDI). (2015). <em>El desaf\u00edo de las enfermedades bucodentales: una llamada a la acci\u00f3n global. <\/em>Retrieved from FDI World Dental Federation at <a href=\"https:\/\/www.fdiworlddental.org\/sites\/default\/files\/2021-03\/book_spreads_oh2_spanish.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.fdiworlddental.org\/sites\/default\/files\/2021-03\/book_spreads_oh2_spanish.pdf<\/a>, accessed on July 24, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Fox, D. (2022). <em>Why do we have baby teeth? <\/em>Sprout Pediatric Dentistry &amp; Orthodontics.&nbsp; Retrieved from <a href=\"https:\/\/www.sproutpediatricdentistry.com\/blog\/pediatric-dentistry\/are-baby-teeth-important\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.sproutpediatricdentistry.com\/blog\/pediatric-dentistry\/are-baby-teeth-important\/<\/a>, accessed on July 23, 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Girgis, S., Gollings, J., Longhurst, R., &amp; Cheng, L. (2016). Infant oral mutilation \u2013 a child protection issue?. <em>British Dental Journal<\/em>, <em>220<\/em>(7), 357\u2013360. Retrieved from Nature at <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/sj.bdj.2016.264\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/sj.bdj.2016.264<\/a>, accessed on July 20, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Global Child Dental Fund. (2019). <em>Endiom.<\/em> Retrieved from Endiom at https:\/\/www.endiom.org\/what-we-do, accessed on July 13, 2023.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">International NGO Council on Violence Against Children. (2012). Violating children\u2019s rights: Harmful practices based on tradition, culture, religion or superstition. 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