Übereinkommen über die Rechte des Kindes : Vertragsstaaten und Beteiligte der Konvention

Übereinkommen über die Rechte des Kindes

Vertragsstaaten und Beteiligte der Konvention

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes trat am 7. September 1990 in Kraft, als 20 Länder, alle von ihnen Mitgliedsstaaten der UN, das Übereinkommen unterzeichneten. Kein anderes internationales Abkommen, das die Menschenrechte betrifft, ist auf eine so hohe Zustimmung seitens der Regierungen gestoßen.

In der Tat haben nur drei Staaten die Konvention nicht ratifiziert: die USA, Somalia und der Südsudan.

Das heißt, dass von den 195 unabhängigen Staaten, die durch die UN repräsentiert werden, 192 Mitgliedsstaaten (die Cookinseln, Niue Island und der Vatikan gehören nicht zu den Mitgliedsstaaten), die Konvention unterzeichnet haben und nur drei sie nicht ratifiziert haben.

Zu den USA

Trotz Unterzeichnung der Konvention über die Rechte der Kinder am 16. Februar 1995, sind die USA bis heute nicht an deren Einhaltung gebunden.

Dass die USA die Konvention nicht ratifiziert hat, liegt daran, dass bestimmte Staaten das Recht auf die Todesstrafe bei Minderjährigen beibehalten wollen. Bis 2005 hatte der Oberste Gerichtshof entschieden, dass es verfassungskonform wäre, die Todesstrafe für Minderjährige beizubehalten.

Zu Somalia

Der Fall sieht bei Somalia anders aus. Dass Somalia die Konvention noch ratifizieren muss, liegt an der politischen Instabilität des Landes und der folglich fehlenden stabilen administrativen und politischen Strukturen, die eine solche Vereinbarung im Namen der gesamten Nation eingehen könnten. Somalia hat allerdings die Konvention am 09. Mai 2002 unterzeichnet.

Zum Südsudan

Seit dem 09. Juli 2011 ist der Südsudan der 193. Mitgliedsstaat der UN. Als neu gegründeter Staat hat der Südsudan die Konvention nicht unterzeichnet oder ratifiziert.

 

Übersetzt von : Janina Cordes
Bewertet von : Elena Perez Almeida
Verfasst am 4. September 2013