Kinder in Kroatien

Verwirklichung der Kinderrechte in Kroatien

Kroatien hat die Konvention über die Rechte des Kindes im Oktober 1991 ratifiziert und seitdem bedeutende Schritte unternommen, um seine nationale Politik an internationale Standards anzupassen. Seit der Erlangung der Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre wurden Fortschritte in Bereichen wie Bildung, Gesundheitsversorgung und rechtlicher Schutz von Kindern erzielt. Dennoch sind Kinder in Kroatien nach wie vor von Gewalt, Armut, Kinderarbeit und der Ausgrenzung schutzbedürftiger Gruppen betroffen. Trotz eines soliden Rechtsrahmens behindern Lücken bei der Umsetzung sowie gesellschaftliche Einstellungen weiterhin die vollständige Verwirklichung der Kinderrechte im ganzen Land.

Population: 3,8 Millionen
Pop. ages 0-14:
14%

Life expectancy: 77,5 Jahre
Under-5 mortality rate:
 4,6 ‰

Kroatien auf einen Blick

Die Republik Kroatien (Republika Hrvatska) ist ein südosteuropäisches Land, das genau zwischen Mitteleuropa, dem Balkan und der Adria liegt. Es grenzt an Slowenien, Ungarn, Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro. Die Hauptstadt Kroatiens ist Zagreb, und das Land hat etwa 3,86 Millionen Einwohner (Bracewell et al., 2025).

Nach der Unabhängigkeitserklärung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien im Jahr 1991 durchlief Kroatien eine Phase bewaffneter Konflikte und großer politischer Umbrüche. Seitdem hat das Land erhebliche Fortschritte bei der Festigung der Demokratie erzielt und ist 2013 der Europäischen Union und 2023 dem Schengen-Raum beigetreten (Internationaler Strafgerichtshof der Vereinten Nationen für das ehemalige Jugoslawien, o. J.).

Wirtschaftlich gesehen liegt Kroatiens Pro-Kopf-BIP bei 28.700 Euro – unter dem EU-Durchschnitt von 37.600 Euro – und macht 0,4 % des gesamten BIP der EU aus. Dennoch hat das Land von EU-Mitteln durch Investitionen in Infrastruktur, digitale Dienste und Bildung profitiert, wodurch nationale Entwicklungsziele unterstützt und EU-weite Prioritäten umgesetzt wurden (Europäische Union, o. J.).

Laut der Volkszählung von 2001 gehören zu den größten Minderheitsgruppen in Kroatien Serben (201.631), Bosniaken (20.755), Roma (9.463) und Ungarn (16.595). Allerdings unterschätzen diese Zahlen wahrscheinlich die tatsächliche Größe einiger Gruppen, insbesondere der Roma und Serben, da viele Menschen aus Angst vor Diskriminierung oder Vertreibung nach dem Konflikt in den 1990er Jahren nicht gemeldet wurden (Minority Rights Group, o. J.).

Status der Kinderrechte[1]    

Kroatien ratifizierte am 8. Oktober 1991 die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes („KRK“) und verpflichtete sich damit zur Umsetzung aller Kinderrechte (Society Our Children, 2019). Seitdem hat es weitere wichtige internationale Verträge verabschiedet, darunter das Fakultativprotokoll zum Verkauf von Kindern sowie das Fakultativprotokoll zur Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten (UNHR, o. J.).

Seit 2024 gehört Kroatien zu den 52 Staaten, die ein Fakultativprotokoll zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes ratifiziert haben, welches ein Mitteilungsverfahren betrifft (OPIC). Dieses Protokoll, das 2014 in Kraft trat, ermöglicht es Kindern, Beschwerden bei den Vereinten Nationen einzureichen, wenn ihre Rechte gemäß dem Übereinkommen verletzt werden und auf nationaler Ebene nicht angemessen behandelt werden können (OPIC, 2022).

Darüber hinaus hat Kroatien 2003 die Ombudsperson für Kinder eingerichtet – die erste spezialisierte Einrichtung dieser Art im Land –, deren Aufgabe es ist, die Rechte der Kinder im Einklang mit der UN-Konvention und der nationalen Gesetzgebung zu schützen und zu überwachen. Diese unabhängige Stelle kann auf Beschwerden hin oder von sich aus tätig werden, um Verstöße gegen die Rechte von Kindern zu ahnden und sich für systematische Verbesserungen einzusetzen (Pravobranitelj za djecu, 2018).

Die nationalen Gesetze Kroatiens entsprechen den internationalen Kinderrechtsstandards, doch der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes stellt Lücken bei der Umsetzung fest. Der Ausschuss würdigte zwar die Fortschritte, wies jedoch auf eine schlechte Koordinierung zwischen den Institutionen, schwache Überwachungssysteme sowie Bedenken hinsichtlich Kindern von Minderheiten, institutionelles Mobbing und uneinheitliche Betreuungsstandards hin (University of Minnesota, 2004).

Auf die Bedürfnisse von Kindern eingehen

Recht auf Bildung

Die kroatische Verfassung garantiert gleichen Zugang zu Bildung unabhängig vom Vermögen der Familie. Die Grundschulbildung (im Alter von 6 bis 15 Jahren) ist kostenlos und für 8 Jahre obligatorisch, wobei 99 % der Schüler der allgemeinen Bildung die Abschlussprüfungen bestehen. Kroatien bietet frühkindliche Bildung ab einem Alter von 6 Monaten bis zum Eintritt in die Grundschule an, wobei alle Kinder im Jahr vor der Grundschule ein kostenloses Vorschulprogramm absolvieren müssen (Eurydice, 2023).

Kroatien fördert auch die kulturelle und sprachliche Integration und unterstützt 22 ethnische Minderheiten (Serben, Tschechen, Italiener, Ungarn, Roma und andere) durch drei Sprachmodelle (Eurydice, 2023):

  • Modell A bietet den gesamten Unterricht in einer Minderheitensprache sowie obligatorisch Kroatisch.Modell B bietet Naturwissenschaften auf Kroatisch und Sozialkunde in einer Minderheitensprache.Modell C bietet alle Unterrichtseinheiten auf Kroatisch sowie 2–5 Wochenstunden in einer Minderheitensprache und -kultur.

Die Sekundarstufe II (Alter ab 14 bis 15 Jahren) ist optional, wird jedoch häufig besucht, entweder an Gymnasien zur Vorbereitung auf die Universität (97 % bestehen die staatlichen Prüfungen), an Berufsschulen, die 1–5-jährige Berufsausbildungsprogramme anbieten (67 % setzen ihre Ausbildung an einer Hochschule fort), oder an Kunstschulen, die allgemeine und künstlerische Bildung kombinieren (Eurydice, 2023).

Auch wenn die meisten Kinder zur Schule gehen, gibt es immer noch einige, die davon ausgeschlossen sind. Im Jahr 2022 berichtete die Weltbank, dass 2.570 Kinder im Grundschulalter in Kroatien nicht eingeschult waren. Diese Zahl ist zwar im Vergleich zur Gesamtbevölkerung gering, umfasst jedoch häufig Kinder aus Roma-Gemeinschaften, einkommensschwachen Familien oder Schüler mit Behinderungen – also Gruppen, die nach wie vor Gefahr laufen, vergessen zu werden (Trading Economics, o. J.).

Um diese Ungleichheiten zu beseitigen, hat Kroatien gezielte Initiativen ergriffen. Der Nationale Plan zur Integration der Roma 2021–2027 zielt darauf ab, die Chancen benachteiligter Kinder zu verbessern. Ergänzend dazu wurden öffentliche Kampagnen gestartet, um Stereotypen zu bekämpfen und eine stärkere Schulbeteiligung benachteiligter Gruppen zu fördern (Amt für Geschlechtergleichstellung der Regierung der Republik Kroatien, 2024).

Recht auf Gesundheit

In Kroatien haben alle Kinder Anspruch auf kostenlose Gesundheitsversorgung. Dazu gehören regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Notfallversorgung und Hilfe von Fachärzten wie Zahnärzten und Psychologen. Die Gesundheitsleistungen werden durch ein nationales Versicherungssystem finanziert, sodass Familien keine Kosten aus eigener Tasche bezahlen müssen (Mestrovic et al., 2016).

Die Gesundheitsvorsorge ist ein grundlegender Bestandteil des kroatischen Gesundheitssystems für Kinder. Kinder werden systematisch hinsichtlich ihres Wachstums, ihrer Sehkraft, ihres Gehörs und ihrer muskuloskelettalen Entwicklung untersucht und erhalten Gesundheitserziehung mit den Schwerpunkten Ernährung, körperliche Aktivität und Sicherheit. Diese Leistungen werden durch ein nationales Netzwerk von Kinderärzten und Schulmedizinern koordiniert (Mestrovic et al., 2016).

Im Rahmen einer sektorübergreifenden Strategie zur Prävention von Verletzungen, die in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Gesundheit, Bildung, Soziales und Inneres entwickelt wurde, hat Kroatien Sicherheitsvorschriften und landesweite Aufklärungskampagnen eingeführt. Dies führte zu einem deutlichen Rückgang der Sterblichkeit infolge von Verletzungen bei Kindern, wobei die Zahl der Todesfälle bei den 0- bis 19-Jährigen von 291 im Jahr 1995 auf 76 im Jahr 2013 sank (Mestrovic et al., 2016).

Kroatien hat auch der Versorgung von Müttern und Neugeborenen Priorität eingeräumt. Fast alle Geburten finden in Krankenhäusern statt, und 30 von 31 Entbindungskliniken wurden von UNICEF als „babyfreundlich“ zertifiziert. Mehrere pädiatrische Abteilungen wurden ebenfalls als „kinderfreundlich“ anerkannt, da sie den internationalen Standards für kindgerechte Gesundheitsumgebungen entsprechen (Mestrovic et al., 2016).

Trotz dieser Erfolge zeichnen sich neue Herausforderungen im Gesundheitswesen ab. Steigende Raten von Adipositas, psychischen Erkrankungen und neurologischen Entwicklungsstörungen bei Kindern belasten das Gesundheitssystem zusätzlich. Derzeit gibt es einen landesweiten Mangel an Kinderpsychiatern – insgesamt sind es weniger als 30 – und einen wachsenden Bedarf an neuen Kinderärzten, um den Anforderungen gerecht zu werden (Mestrovic et al., 2016).

Recht auf Identität

In Kroatien ist das Recht auf Identität eng mit dem umfassenderen Schutz der Kinderrechte verbunden, der in internationalen und nationalen Gesetzen verankert ist. Seit 1991 ist Kroatien als Unterzeichnerstaat der UN-Kinderrechtskonvention gesetzlich verpflichtet, das Recht jedes Kindes auf Anerkennung und Schutz zu wahren, unabhängig von seiner Herkunft, Behinderung oder seinem sozialen Status (Regierung der Republik Kroatien, o. J.).

Dazu gehört auch das Recht auf eine Identität von Geburt an, das durch den Zugang zu einem elektronischen Personalausweis für alle kroatischen Staatsbürger, einschließlich Kinder, praktisch gewährleistet ist. Der Personalausweis bestätigt den Namen, die Staatsangehörigkeit, das Geburtsdatum und den Wohnort eines Kindes und ist der Zugang zu anderen Rechten wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Schutz vor jeglichem körperlichen Schaden (Regierung der Republik Kroatien, o. J.).

Kroatien hält sich auch an die Europäische Konvention über die Ausübung der Rechte des Kindes, die die Verfahrensrechte von Kindern betont, wie z. B. das Recht auf Information, das Recht, ihre Meinung zu äußern, und das Recht, bei Entscheidungen, die sie betreffen, gehört zu werden. In Gerichts- und Verwaltungsverfahren haben Kinder das Recht, angehört zu werden, und ihre Meinung muss ernst genommen werden (Regierung der Republik Kroatien, o. J.).

Die Bedeutung des Rechts auf Identität in Kroatien wurde durch ein wichtiges Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in der Rechtssache Mikulić gegen Kroatien (2002) bekräftigt. In diesem Fall konnte ein außerehelich geborenes Kind aufgrund von rechtlichen Verzögerungen und der Weigerung des Vaters, sich einem DNA-Test zu unterziehen, über fünf Jahre lang nicht erreichen, dass es vom Vater rechtlich anerkannt wurde (Europarat, o. J.).

Damals erlaubte das kroatische Recht den Gerichten nicht, den Test zu erzwingen oder die Weigerung als rechtlichen Beweis zu werten. Der Gerichtshof befand, dass diese Verzögerung das Recht des Kindes auf Identität und Familienleben verletzte. Er entschied, dass Kinder ein vitales Interesse daran haben, ihre familiäre Herkunft zu kennen, und dass die Rechtssysteme zeitnahe und wirksame Verfahren zum Schutz dieses Rechts gewährleisten müssen (Europarat, o. J.).

Nach dem Urteil änderte Kroatien 2003 seine Gesetze. Nach den neuen Vorschriften muss jede Person, die von einem Gericht zu einem Vaterschafts- oder Mutterschaftstest aufgefordert wird, diesem innerhalb von drei Monaten nachkommen. Wenn sie sich weigert, kann das Gericht die Weigerung als Bestätigung der Behauptung der anderen Partei auslegen. Diese Änderung stärkte den Schutz des Rechts eines Kindes auf Sicherung seiner rechtlichen Identität erheblich (Europarat, o. J.).

Risikofaktoren Länderspezifische Herausforderungen

Armut

Laut dem UNICEF-Bericht „Kinderarmut inmitten von Wohlstand“ liegt Kroatien unter 39 OECD- und EU-Ländern auf Platz 17 in Bezug auf das Risiko von Kinderarmut – eine Position im Mittelfeld, die dennoch erhebliche Not für viele Kinder bedeutet. Zwischen 2019 und 2021 waren 16,6 % der Kinder gefährdet, was zwar unter dem EU-Durchschnitt liegt, aber dennoch Zehntausende junger Menschen betrifft (UNICEF Hrvatska, o. J.).

Während zwischen 2017 und 2019 14 % der Kinder von anhaltender Benachteiligung betroffen waren, zeigen die jüngsten Zahlen eine leichte Verbesserung: bis 2022 sank dieser Anteil auf 10,9 %. Von materieller Benachteiligung, darunter der fehlende Zugang zu Grundbedürfnissen wie frischen Lebensmitteln, angemessener Kleidung oder Lernmaterialien, waren 2021 5,8 % der Kinder unter 16 Jahren betroffen (UNICEF Hrvatska, o. J.).

Einige Gruppen sind unverhältnismäßig stark betroffen. Im Jahr 2014 lebten erschreckende 94,6 % der Roma-Kinder unterhalb der Einkommensgrenze, verglichen mit 19,4 % der gesamten Kinderbevölkerung. Kinder in Alleinerziehenden-Haushalten sind mehr als dreimal so häufig von finanziellen Schwierigkeiten betroffen als Kinder in Familien mit beiden Elternteilen (UNICEF Hrvatska, o. J.).

Sozialschutzsysteme helfen, aber nur in begrenztem Umfang. Im Jahr 2021 trugen Geldtransfers dazu bei, die wirtschaftliche Gefährdung von Kindern um 7,1 Prozentpunkte zu verringern. Die Angemessenheit dieser Leistungen ist jedoch alarmierend gering, da die Arbeitslosenunterstützung für eine Familie mit zwei Kindern nur 31,2 % des Durchschnittslohns abdeckt und damit weit unter dem EU-Durchschnitt für Sozialausgaben liegt (UNICEF Hrvatska, o. J.).

Die kroatische Regierung hat mehrere Änderungen vorgenommen, um die materielle Notlage von Kindern zu verringern und Familien zu unterstützen. Eine wichtige Maßnahme ist die Einführung des Unterhaltsfonds, der Kindern, deren Eltern den gerichtlich festgelegten Unterhalt nicht zahlen, finanzielle Unterstützung gewährt. Die Unterstützung steht Schülern und Studenten bis zum Alter von 26 Jahren und Kindern mit Behinderungen so lange wie nötig zur Verfügung (Vlada Republike Hrvatske, 2024).

Die Regierung hat auch Maßnahmen zur Unterstützung von Familien und Kleinkindern ergriffen. Erstens wurde die Zahlung für Neugeborene verdoppelt, um jungen Eltern mehr Hilfe zu bieten. Darüber hinaus wurden 84,5 Millionen Euro an lokale Behörden vergeben, um Kindergärten offen und bezahlbar zu halten. Diese Bemühungen tragen gemeinsam dazu bei, das Leben von Kindern zu verbessern und die Armut in Kroatien zu verringern (Vlada Republike Hrvatske, 2024).

Gewalt gegen Kinder

Die Zunahme von Gewalt gegen Kinder, sowohl online als auch offline, hat in Kroatien nationale Besorgnis ausgelöst und eine Reihe institutioneller Reaktionen hervorgerufen. Ein aktueller Bericht der Ombudsperson für Kinder ergab einen Anstieg der gemeldeten Kinderrechtsverletzungen um 13 % im Jahr 2023, wobei die Gewalt an Schulen um 80 % zunahm. Fälle von Aggressionen unter Gleichaltrigen und sogar tödliche Vorfälle, darunter sieben Morde und sieben Selbstmorde von Minderjährigen, unterstreichen die Dringlichkeit eines systematischen Wandels (Novak, 2025).

Diese zunehmende Gewalt spiegelt die Ergebnisse der nationalen BECAN-Studie wider, die psychische Gewalt unter Gleichaltrigen wie Lästereien (62,4 %), Anschreien (46,6 %) und verbale Beleidigungen (43,8 %) als die am weitesten verbreiteten Formen von Gewalt identifizierte. Sexuelle Gewalt (5 %) und körperliche Übergriffe (4,3 %) sind zwar weniger häufig, bleiben aber insbesondere aufgrund ihrer nachhaltigen Auswirkungen ein bedeutendes Problem (Sušac et al., 2012).

Kindesmissbrauch

Kindesmissbrauch ist in Kroatien nach wie vor ein großes Problem. Im Jahr 2006 wurden 47 Verurteilungen wegen Verbrechen gegen Kinder ausgesprochen, darunter 29 wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen, neun wegen unzüchtigen Verhaltens, sieben wegen der Verwendung von Minderjährigen in Pornografie, eine wegen Kinderpornografie im Internet und eine wegen der Konfrontation von Kindern mit pornografischen Inhalten. Obwohl sich die Regierung generell für das Wohlergehen von Kindern einsetzte, gab es weiterhin systembedingte Herausforderungen beim Schutz von Kindern vor Missbrauch und Ausbeutung (US-Außenministerium, 2008).

Zudem ist die Anwendung von körperlicher Züchtigung,  obwohl diese in Kroatien zwar in allen Bereichen verboten ist, nach wie vor beunruhigend weit verbreitet. Eine epidemiologische Studie aus dem Jahr 2012 ergab, dass psychische Gewalt und körperliche Züchtigung die häufigsten Formen familiärer Gewalt gegen Kinder sind, wobei die Prävalenz mit zunehmendem Alter steigt: 56 % der 11-Jährigen, 68 % der 13-Jährigen und 72 % der 16-Jährigen gaben an, körperliche Züchtigung erlebt zu haben (End Corporal Punishment, 2020).

Trotz eines starken rechtlichen Rahmens wird Gewalt in der Gesellschaft weiterhin als normal angesehen. Eine nationale Umfrage aus dem Jahr 2017 ergab, dass fast die Hälfte der Befragten der Meinung war, dass die körperliche Züchtigung zurückgegangen sei, doch nur 39 % erkannten ihre schädlichen Auswirkungen an. Erschreckenderweise gaben 30 % der Eltern von 3-Jährigen zu, ihr Kind kürzlich geschlagen oder an den Haaren gezogen zu haben (End Corporal Punishment, 2020).

Um der anhaltenden Gewalt gegen Kinder, einschließlich körperlicher Züchtigung, entgegenzuwirken, begann Kroatien 2023 im Rahmen einer Initiative der EU und des Europarats mit der Umsetzung des Barnahus-Modells. Dieser kinderfreundliche Ansatz stärkt die behördenübergreifende Zusammenarbeit, erweitert die psychosoziale Unterstützung und bezieht Eltern in Schutzmaßnahmen ein (Europarat, o. J.).

Gewalt unter Gleichaltrigen

Im Jahr 2008 wurde Kroatien durch den gewaltsamen Tod des 18-jährigen Luka Ritz erschüttert, der auf dem Heimweg in Zagreb von einer Gruppe Jugendlicher mutwillig angegriffen wurde. Obwohl er den Angriff zunächst überlebte, erlag Luka nach mehreren Tagen im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Tragödie löste eine breite nationale Debatte über Jugendgewalt, Mobbing und den Mangel an institutionellen Mechanismen zur Bekämpfung von Aggressionen unter Gleichaltrigen aus (EEA and Norway Grants, 2017).

Lukas Tod wurde zu einem Wendepunkt in der öffentlichen und politischen Debatte über die Sicherheit von Jugendlichen. Als Reaktion darauf gründete seine Familie das Luka-Ritz-Beratungszentrum, eine kommunale Einrichtung, die sich für die Unterstützung von Jugendlichen einsetzt, die von Gewalt betroffen sind, und Bildungs- und Präventionsinitiativen fördert. Sein Vermächtnis führte auch zur Einführung des „Luka-Ritz-Preises“ mit dem jedes Jahr Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet werden, die sich aktiv für Gewaltfreiheit und Toleranz in Schulen einsetzen (EEA and Norway Grants, 2017).

Aufbauend auf diesen Bemühungen identifizierte eine Studie der Fakultät für Erziehungs- und Rehabilitationswissenschaften für die Stadt Zagreb aus dem Jahr 2023 Cybermobbing als die am wenigsten anerkannte, aber zunehmend verbreitete Form von Gewalt unter Gleichaltrigen, insbesondere nach der fünften Klasse der Grundschule. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse entwickelte die Stadt den Aktionsplan zur Prävention von Gewalt unter Gleichaltrigen für den Zeitraum 2024–2026. Der Plan, der von der Stadtverordnetenversammlung offiziell verabschiedet wurde, enthält Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt unter Kindern und Jugendlichen (Grad Zagreb, 2025).

Kinderarbeit

In Kroatien ist die Beschäftigung von Kindern gesetzlich streng geregelt. Kinder unter 15 Jahren sowie Kinder, die noch die obligatorische Grundschulbildung besuchen, dürfen nicht arbeiten. Ausnahmen gelten für die Teilnahme an kulturellen, künstlerischen und ähnlichen Aktivitäten, die keine Gefahr für die Gesundheit, Sicherheit oder Entwicklung des Kindes darstellen. Und diese gelten nur mit vorheriger Genehmigung der zuständigen Sozialbehörde (Regierung der Republik Kroatien, o. J.).

Trotz dieser gesetzlichen Schutzmaßnahmen sind bestimmte Gruppen von Kindern nach wie vor besonders anfällig für Kinderarbeit und soziale Ausgrenzung, insbesondere Roma-Kinder. Eine nationale Studie aus dem Jahr 2014 ergab, dass 94,6 % der Roma-Kinder in Kroatien unterhalb der Armutsgrenze leben, verglichen mit 19,4 % der Kinder in der Gesamtbevölkerung. Wirtschaftliche Not in Verbindung mit systembedingten Barrieren erhöht ihr Risiko, Kinderarbeit zu verrichten, insbesondere in der Landwirtschaft und auf der Straße (Klasnić et al., 2022).

In einigen Fällen hatten diese Umstände tödliche Folgen. Im Jahr 2005 forderte der kroatische Kinderbeauftragte nach dem Ertrinken eines Roma-Kindes im Orehovica-See nach einem Tag Kartoffelernte bei extremer Hitze eine offizielle Untersuchung der Zwangsarbeit von Kindern in Roma-Gemeinschaften. Das Kind soll zusammen mit anderen Roma-Kindern für einen niedrigen Lohn gearbeitet haben, was erneut die Aufmerksamkeit auf den Mangel an angemessenen Aufsichts- und Sicherheitsmaßnahmen gelenkt hat (European Roma Rights Centre, 2006).

In den letzten Jahren hat die Regierung den Kinderschutz durch Gesetzesreformen und öffentliche Kampagnen verstärkt, darunter Änderungen des Strafprozessrechts zur Unterstützung von Opfern des Menschenhandels. Die Durchsetzung wird gemeinsam vom Wirtschaftsministerium, der staatlichen Aufsichtsbehörde und dem Kinderbeauftragten wahrgenommen. Die Bekämpfung der Ursachen von Kinderarbeit bleibt jedoch eine Herausforderung (UNHCR, 2009).

Vertriebene Kinder

Migrantenkinder, insbesondere diejenigen, die alleine unterwegs sind, zählen auf der Balkanroute in die EU zu den am stärksten von Gewalt bedrohten Gruppen. Kroatien, als wichtiges Transitland und EU-Grenzstaat, wird in Zeugenaussagen häufig wegen seiner harten Behandlung von Migranten genannt. Laut Berichten von Save the Children erlebten viele Kinder körperliche Misshandlung, Diebstahl und Demütigungen durch die kroatische Polizei (Arbutina, 2022).

Aus erster Hand wird von Schlägen, Zerstörung persönlicher Gegenstände und Zwangsrückführungen („Pushbacks“) ohne ordnungsgemäße rechtliche Verfahren berichtet. Einige Kinder wurden auch Zeugen oder Opfer sexueller Gewalt, sowohl durch Schleuser als auch bei Interaktionen in der Nähe der Grenze. Trotz der Schwere dieser Misshandlungen werden die meisten Vorfälle aus Angst, Scham oder dem Gefühl heraus, dass solche Gewalt „normal“ sei, nicht gemeldet (Arbutina, 2022).

Trotz der Lage Kroatiens an wichtigen Migrationsrouten und der steigenden Zahl ausländischer Arbeitskräfte zeigen Bildungsdaten einen paradoxen Trend. PISA-Untersuchungen zeigen, dass der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund an kroatischen Schulen von 12 % im Jahr 2012 auf 9 % im Jahr 2022 zurückgegangen ist, was darauf hindeutet, dass viele Migrantenkinder außerhalb des formalen Bildungssystems bleiben (Martinović, 2023).

Der Rückgang der Einschulungszahlen von Migrantenkindern trotz anhaltenden Migrationsdrucks deutet eher auf eine systematische Ausgrenzung als auf eine erfolgreiche Integration hin. Die Gleichgültigkeit der Bildungsbehörden gegenüber den spezifischen Herausforderungen von Migranten in Verbindung mit dokumentierter Gewalt an den Grenzen schafft ein System, das Abschreckung vor Kinderschutz und humanitären Verpflichtungen priorisiert (Martinović, 2023).

Umweltprobleme

Die kroatische Verfassung garantiert ausdrücklich das Recht auf eine gesunde Umwelt und macht den Umweltschutz zu einem zentralen Rechtswert. Artikel 70 bekräftigt die Pflicht des Staates, die Voraussetzungen für ein gesundes Leben zu gewährleisten und die menschliche Gesundheit zu schützen. Dies wird durch nationale Gesetze zum Umweltschutz, zur Abfall- und Wasserwirtschaft untermauert, die eine solide Rechtsgrundlage für den Schutz der Gesundheit von Kindern bilden (Agentur für Grundrechte, o. J.).

Diese rechtlichen Maßnahmen haben in einigen Bereichen zu bemerkenswerten Fortschritten beigetragen. So ist beispielsweise der Zugang zu sauberem Trinkwasser im ganzen Land allgemein gut. Laut Eurostat verfügten im Jahr 2020 nur 0,6 % der Bevölkerung über keine sanitären Grundeinrichtungen, was deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 1,6 % liegt und auf eine effektive Infrastruktur in vielen Teilen Kroatiens hindeutet. Trotz dieser Fortschritte sind es dann jedoch weiterhin ländliche Gebiete, die überproportional von ineffektiver Infrastruktur betroffen sind (BTI, 2024).

Um diese Herausforderungen anzugehen, hat sich Kroatien im Rahmen seiner Nationalen Entwicklungsstrategie 2030 zu einer Reihe strategischer Maßnahmen verpflichtet. Die Regierung investiert in grüne Infrastruktur zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. Moderne Müllaufbereitungsanlagen werden schrittweise eingeführt, um Deponien zu ersetzen, und bis 2030 sind Investitionen in Höhe von bis zu 6 Milliarden Euro in erneuerbare Energien geplant (Europäische Umweltagentur, 2020).

Verfasst von Lidija Misic

Übersetzt von Katharina Wilhelm

Korrektur gelesen von Jana Ruf

Zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2025

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[1] Dieser Artikel erhebt keineswegs den Anspruch, einen vollständigen oder repräsentativen Überblick über die Rechte von Kindern in Kroatien zu geben. Tatsächlich besteht eine der vielen Herausforderungen darin, dass es nur wenige aktuelle Informationen über kroatische Kinder gibt, von denen viele unzuverlässig, nicht repräsentativ, veraltet oder schlichtweg nicht vorhanden sind.