Auch im Jahr 2025 sind die Rechte von Kindern weltweit nach wie vor ernsthaft gefährdet. Millionen von ihnen haben keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Schutz. Bewaffnete Konflikte in Afrika, Mittleren Osten und Amerika, Umwelt- und Klimakrisen in Asien und im Pazifikraum sowie wachsende kriminelle Ausbeutung in Europa und der Karibik haben zahlreiche Todesfälle unter Kindern, Vertreibung, Hunger und schwere psychische Traumata verursacht. Von Gaza über den Südsudan, die Ukraine und Myanmar bis zu Haiti tragen Kinder weiterhin die schwerste Last von Gewalt, Armut, Institutionenversagen und systematischer Vernachlässigung.
Bewaffneter Konflikt und Wasserkrise in Afrika
In Afrika bleiben die Lebensbedingungen für Kinder weiterhin äußerst schwierig. Im Südsudan kam es trotz eines Waffenstillstands im Jahr 2020 erneut zu bewaffneten Konfrontationen Anfang 2025. Tausende Menschen wurden vertrieben und humanitäre Hilfe dadurch blockiert. Über 25.000 Südsudanesen, darunter viele Kinder, suchten innerhalb eines Monats Zuflucht im Sudan (ONU Info, 2025).
Die Rekrutierung von Kindersoldaten ist nach wie vor ein schwerwiegender Verstoß gegen die Menschenrechte. Allein im Jahr 2023 wurden mindestens 152 Kinder in bewaffnete Gruppen rekrutiert. Kinder leiden unter schwerer Unterernährung. Konflikte im Oberen Nil verhindern beispielsweise die Hilfe für 60.000 unterernährte Kinder (Holland & Heinrich, 2025).
Ende 2025 hat sich die Hungerkrise im Südsudan aufgrund von Konflikten, Überschwemmungen und einer Choleraepidemie drastisch verschärft und das Land in eine der schwersten Krisen weltweit getrieben. Schätzungen zufolge werden bis Mitte 2026 rund 3,5 Millionen Kinder unter akutem Hunger leiden, wobei Teile des Oberen Nils von einer Hungersnot bedroht sind (Save the Children, 2025).

Der Bürgerkrieg im Sudan hat sich mittlerweile zu einer der größten Vertreibungskrisen weltweit entwickelt. Mehr als 30 Millionen Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen, 15 Millionen wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Ein erheblicher Teil der Betroffenen sind Kinder, von denen 13 Millionen nicht zur Schule gehen können. Sexuelle Gewalt wird systematisch gegen Frauen und Kinder ausgeübt. Mädchen werden entführt und missbraucht, während Jungen bewaffnet und zum Kämpfen geschickt werden (Ghelani, 2025).
In Niger leiden Kinder unter einer Wasserkrise, die ihre Gesundheit und Bildung gefährdet. Etwa 13,4 Millionen Menschen fehlt es an Zugang zu sauberem Wasser in der Nähe ihrer Häuser. Wasserbedingte Krankheiten wie Cholera und Malaria sind weit verbreitet, dabei ist Durchfall die zweithäufigste Todesursache bei Kleinkindern (WaterAid, n. d.). Der Klimawandel hat die Situation verschlimmert und aufgrund steigender Temperaturen hat sich die Sahara weiter ausgebreitet. Viele Mädchen verbringen bis zu fünf Stunden am Tag beim Wasserholen, was ihnen keine Zeit für die Schule lässt (Swissaid, n. d.).
Die weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) ist in Somalia nach wie vor weit verbreitet. Etwa 99 % der Frauen und Mädchen im Alter von 15 bis 49 Jahren sind davon betroffen. Laut den neuesten Berichten haben die neuen gesetzlichen Maßnahmen diese Praxis in den meisten Gemeinden nicht beendet (UNICEF, 2025). In Gambia wird FGM immer noch an sehr kleinen Kindern durchgeführt. Der Tod eines einmonatigen Babys im August 2025 machte deutlich, dass die Genitalverstümmelung trotz des nationalen Verbots weiterhin praktiziert wird (Archer, 2025).
Ernste humanitäre Krise im Mittleren Osten
Die verheerendste Verletzung des Rechts von Kindern auf Leben findet weiterhin in den besetzten palästinensischen Gebieten statt. Seit der Verschärfung der israelischen Militäroperationen im Oktober 2023 hat die Hungersnot in Gaza ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht, unter dem Kinder am meisten leiden.
Kinder machen 80 % der hungerbedingten Todesfälle in Gaza aus. Im Jahr 2025 waren über 18.700 Kinder wegen akuter Unterernährung im Krankenhaus. Trotz des Anfang Oktober 2025 in Kraft getretenen Waffenstillstands bleibt die Krise katastrophal (Amnesty International, 2025).
Die andauernden Angriffe Israels auf Gaza haben den Waffenstillstand jedoch nachhaltig untergraben. UN-Experten berichten von mindestens 393 Verstößen. Dabei wurden 339 Palästinenser und -innen getötet, darunter mehr als 70 Kinder. Trotz der Waffenruhe kam es immer wieder zu Angriffen in allen Provinzen (OHCHR, 2025).
Das Gesundheitssystem im Gazastreifen ist nach wie vor zerstört. Ärzte berichten von Kindern „mit schweren Verbrennungen, Splitterwunden, Wirbelsäulenverletzungen, traumatischen Hirnverletzungen oder Krebs, die monatelang keine Behandlung erhalten haben. Ebenso betroffen sind Frühgeborenen, die intensive Pflege benötigen“ (UN, 2025). Rund 4.000 Kinder warten noch immer darauf, für lebensrettende Behandlungen evakuiert zu werden.
Darüber hinaus hält die Hungerkrise trotz einiger Hilfslieferungen nach Gaza an. Die Familien sind weiterhin auf Konserven und Trockenrationen angewiesen, während die Marktpreise für sie unerreichbar bleiben.

Auch im Westjordanland eskalierte die Gewalt, wo israelische Siedler und Soldaten ihre Angriffe auf palästinensische Familien und Kinder verstärkten, während Israel Gesetze vorantrieb, um seine Herrschaft auf Teile des Gebiets auszuweiten. UN-Experten warnten, dass dieser Schritt einer de jure Annexion gleichkommen würde (OHCHR, 2025).
Darüber hinaus leiden Flüchtlingskinder in Jordanien weiterhin unter schwierigen Bedingungen. Das Land hat rund zwei Millionen palästinensische Flüchtlinge und mehr als 750.000 Flüchtlinge aus anderen Ländern aufgenommen, darunter etwa die Hälfte Kinder.
Viele dieser Kinder leiden unter Armut, Unterernährung sowie einem eingeschränkten Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung, was auf die immer schlechteren Bedingungen und die geringeren finanziellen Mittel zurückzuführen ist (Amnesty International, 2024). Auch Ende 2025 ist die Lage noch immer schwierig. Jordanien nimmt nach wie vor eine der größten Anzahl von Flüchtlingen in der Region auf (UNHCR, 2025).
Kriminelle Ausbeutung, Online-Missbrauch und institutionelles Versagen in Europa
In ganz Europa sehen sich Kinder einer Reihe von Krisen gegenüber, die systemische Lücken im Schutzbereich aufzeigen. Von der Rekrutierung in kriminelle Banden über Online-Ausbeutung bis hin zu institutionellem Missbrauch leiden benachteiligte Kinder weiterhin unter unzureichender Unterstützung und Aufsicht.
In Schweden rekrutieren kriminelle Banden gezielt Kinder im Alter von nur zehn Jahren, um Gewalttaten zu begehen, Drogen zu transportieren und mit Waffen zu handeln. Im Jahr 2024 wurden etwa 1.700 Kinder als aktive Mitglieder krimineller Netzwerke identifiziert. Sie machen 13 % der Mitglieder organisierter krimineller Vereinigungen des Landes aus. Die Zahl der Kinder, die in Schießereien involviert sind, hat sich innerhalb von fünf Jahren verdreifacht (Ekman, 2025).

In Belgien werden bereits dreizehnjährige Kinder in die Drogenhandelsnetzwerke am Hafen von Antwerpen, aktuell Europas größtem Eingangspunkt für Kokain, rekrutiert. Viele dieser Minderjährigen sind unbegleitete Kinder aus dem Ausland, die schnell in die Hände der organisierten Kriminalität geraten. Sie werden geschlagen, mit Drogen vollgepumpt und zu gefährlichen Aufgaben gezwungen, wodurch sie schwere physische und psychische Traumata erleiden (Townsend, 2024).
Die Niederlande haben sich zu einem wichtigen globalen Drehkreuz für Material über sexuellen Kindesmissbrauch (CSAM) entwickelt und hosten im Jahr 2024 etwa 29 % aller entsprechenden URLs weltweit. EU-weit wurden mehr als 62 % des gesamten CSAM auf europäischen Servern gehostet. KI-generiertes CSAM hat um 380 % zugenommen und stellt eine neue und komplexe Bedrohung für den Kinderschutz dar (IWF, 2025).
Außerdem kämpfen rund 4,6 Millionen Kinder in der Ukraine bereits das vierte Schuljahr lang um Zugang zu Bildung. Aufgrund von Luftangriffen, beschädigten Schulen und unsicheren Bedingungen werden viele Klassen online unterrichtet. Allein im Jahr 2025 wurden mehr als 340 Schulen beschädigt oder zerstört. Zusammen mit den seit 2022 rund 2.800 beschädigten oder zerstörten Schulen sind fast eine Million Kinder auf Fernunterricht angewiesen (UN, 2025).
Kinderrechtskrisen in Asien und dem Pazifikraum
In Thailand hat die Luftverschmutzung massive gesundheitliche Folgen, insbesondere für Kinder. Millionen thailändischer Kinder werden regelmäßig mit gefährlichen Konzentrationen von PM2,5 belastet. Im Jahr 2023 waren die Kinder in Bangkok an 265 von 365 Tagen Schadstoffwerten ausgesetzt, die über den von der WHO festgelegten Grenzwerten lagen (Save the Children, 2024). Die Luftverschmutzung in Ostasien und im Pazifikraum wird täglich mit über 100 Todesfällen bei Kindern unter fünf Jahren in Zusammenhang gebracht (UNICEF, 2025).

Die Philippinen sind zu einem der größten Zentren für live gestreamten sexuellen Kindesmissbrauch geworden. Aufgrund extremer Armut, der Mitschuld von Verwandten und der unkontrollierten Verbreitung des Internets werden Kinder dort in Echtzeit von ausländischen Tätern ausgebeutet. Laut einer Studie ist bereits jedes fünfte philippinische Kind im Alter von 12 bis 17 Jahren Opfer sexuellen Missbrauchs im Internet geworden (Landry, 2024). Außerdem kämpfen die Philippinen nach drei Jahren stetigen Rückgangs weiterhin mit einer wachsenden Krise im Bereich der Teenagerschwangerschaften (Boholst, 2025).
Der andauernde Konflikt in Myanmar hat darüber hinaus Tausende von Kindern zur Flucht nach Thailand gezwungen, wo sie großen Schwierigkeiten beim Zugang zu Bildung gegenüberstehen. Aktuell besuchen etwa 50.000 Migrantenkinder aus Myanmar thailändische Schulen. Sie sehen sich aufgrund des rechtlichen Status ihrer Familien, Sprachbarrieren und finanzieller Unsicherheit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert (RFA, 2024).
Im Jahr 2025 wies Neuseeland unter 36 Ländern mit hohem Einkommen die höchste Kinderselbstmordrate auf. Darüber hinaus wurden Fälle von Mobbing und zunehmender Not gemeldet, da Kinder mit Armut, unsicheren Wohnverhältnissen und begrenztem Zugang zu psychologischer Unterstützung zu kämpfen haben (RNZ, 2025).
Ende 2025 legte Westaustralien sein lang erwartetes Entschädigungsprogramm für die „Stolen Generations“ auf (Government of Western Australia, 2025). Bis zu 3.500 Aborigines, die als Kinder von ihren Familien aufgrund staatlicher Maßnahmen getrennt worden waren, können nun erstmals eine formelle Entschädigung beantragen und über ihre traumatischen Erfahrungen reflektieren (Perpitch, 2025).
Kontinuierliche Verletzungen der Kinderrechte in Amerika und der Karibik
In Guatemala ist sexuelle Gewalt gegen Mädchen nach wie vor ein weit verbreitetes und systemisches Problem. Den Behörden gelingt es nicht, Missbrauch zu verhindern oder Überlebende zu schützen. Zwischen 2018 und 2024 brachten 14.696 Mädchen unter 14 Jahren ein Kind zur Welt, viele von ihnen infolge einer Vergewaltigung. Der Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Sicherheit ist für betroffene Kinder weiterhin eingeschränkt (Human Rights Watch, 2025).

Angesichts zunehmender Gewalt und Armut in Guatemala hat das plötzliche Ende der US-Hilfe Tausende schutzbedürftige Kinder zurückgelassen. Allein in Huehuetenango wurden in letzter Zeit mehr als 8.000 Fälle von Gewalt gegen Frauen registriert. In solchen Hochrisikogebieten sind Kinder laut IRC zunehmend von Vertreibung, Armut und Menschenhandel bedroht (IRC, 2025).
In Haiti wachsen Kinder unter extremer Gewalt, weit verbreiteter Vertreibung und dem Zusammenbruch wesentlicher Einrichtungen auf. Gangs kontrollieren mittlerweile den größten Teil von Port-au-Prince. Sie vertreiben Familien aus ihren Häusern und verhindern den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Schutz. Schätzungsweise eine halbe Million Kinder steht unter der Kontrolle von Gangs. Viele von ihnen werden gezwungenermaßen zu Opfern sexueller und körperlicher Gewalt (Al Jazeera, 2025).
Humanium setzt sich stetig und leidenschaftlich für die Rechte der Kinder ein
Dieses Jahr war für Millionen von Kindern weltweit besonders schwierig. Viele von ihnen leiden unter Krieg, Umweltkatastrophen, strafbarer Ausbeutung und dem Versagen der Institutionen, die sie eigentlich schützen sollten. Es sind starke nationale und internationale Maßnahmen dringend notwendig, um die Rechte der Kinder zu bewahren.

Bei Humanium setzen wir uns weiterhin für die Gleichberechtigung aller Kinder ein – unabhängig von ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft. Wir wollen eine Welt schaffen, in der Kinder in Sicherheit aufwachsen können, Zugang zu Bildung haben und Hoffnung für die Zukunft haben, statt in Armut und Angst zu leben. Wenn du unsere Vorstellung teilst und uns dabei unterstützen möchtest, kannst du im kommenden Jahr eine Patenschaft für ein Kind übernehmen, spenden oder dich ehrenamtlich engagieren.
Wir wünschen dir ein Jahr voller kleiner Freuden und großer, erfüllter Träume. Von der Familie Humanium zu deiner Familie – Frohes Neues Jahr!
Geschrieben von Lidija Misic
Übersetzt von Eloïse Langrand
Korrekturgelesen von Claudia Flanner
Quellen:
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